Eine Freigabe wurde nie eingebunden -- "mount error(1): Operation not permitted". Gemessen: mit denselben Optionen und Zugangsdaten gelingt die Einbindung aus einer normalen Root-Shell sofort. Ursache ist der eigene Mount-Namensraum des Dienstes (ProtectSystem, ProtectHome, PrivateTmp, ReadWritePaths); darin laesst sich kein neues Dateisystem einbinden. Nachgebaut und belegt: derselbe Aufruf scheitert in einem transienten Unit mit dieser Haertung und gelingt, sobald er ueber nsenter im Namensraum des Wirts laeuft. Von dort wird der Mount in den Namensraum des Dienstes weitergegeben, die Anwendung sieht ihn also -- geprueft, inklusive Lesbarkeit fuer den Dienstbenutzer. mount-cifs und umount laufen deshalb ueber nsenter. Ohne nsenter im System bleibt das Verhalten unveraendert. Die Haertung des Dienstes bleibt vollstaendig erhalten. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
TESM
Verwaltung von PoE-Geraeten und Aruba-Switchen: Inventar, Zustandsueberwachung, Portsteuerung, Neustart (PoE, SSH, RPC), DHCP ueber Kea, Dateifreigaben, Wartung ueber SSH, Protokolle, Papierkorb, verschluesselte Ein- und Ausfuhr und ein SSH-Terminal im Browser.
Dieses Repository enthaelt genau das, was zum Installieren und Betreiben von TESM gebraucht wird -- nichts darueber hinaus:
apps/tesm die Anwendung
packages/tesm-core gemeinsamer Kern (Anmeldung, Rechte, Sicherung, nginx, ...)
packages/tesm-licensing Lizenzprotokoll, Clientseite
deploy/ install.sh, update.sh, release.sh, systemd, privilegierter Helfer
docs/ Betrieb und Sicherheit
Die Serverhaelfte des Lizenzprotokolls (tesm-licensing-server: ausstellen,
erneuern, Antworten signieren) liegt nicht hier. TESM verifiziert Lizenzen
und stellt Anfragen; den Code zum Ausstellen soll ein Client nicht einmal
mitbringen.
| Wo sonst noch | |
|---|---|
| alientim/tesm-license | der Lizenzserver |
| alientim/TESM-DEV | Entwicklung: beide Anwendungen, Tests, Architekturdoku |
Zweige
| Zweig | Inhalt |
|---|---|
main |
dieser Neubau (Version 2.0.0) |
SONNET5 |
der Stand davor, unveraendert aufbewahrt |
Installation
sudo bash deploy/install.sh --app tesm --https
sudo -u tesm tesm-admin create-admin
Danach https://<host>/. Ohne --domain entsteht ein selbstsigniertes
Zertifikat; der Browser warnt einmal, die Verbindung ist verschluesselt.
Mit oeffentlichem Namen und Let's Encrypt stattdessen:
sudo bash deploy/install.sh --app tesm --https --domain tesm.firma.de --acme-email it@firma.de
Zielzustand: Port 443 mit TLS, Port 80 leitet dorthin um -- ausser dem ACME-Pfad, der erreichbar bleiben muss, sonst kann Let's Encrypt nie erneuern.
Sitzt ein eigener Reverse Proxy davor, der TLS beendet, laeuft TESM ohne
--https schlicht auf Port 80.
Eine zweite Installation zum Testen stoert die laufende nicht:
sudo bash deploy/install.sh --app tesm --instance test --port 5100 --http-port 8080
Jede Instanz bekommt eigene Datenbank, eigene Schluessel, eigene nginx-Site und ein eigenes Sitzungscookie.
Aktualisieren
sudo bash deploy/update.sh --app tesm
Das laedt ein Release, entpackt es und ruft dessen install.sh auf. Vor jedem
Update entsteht ein vollstaendiges Backup -- unabhaengig davon, ob sich das
Schema geaendert hat -- und danach laeuft ein Health-Check mit automatischem
Rollback.
Betrieb von der Kommandozeile
sudo -u tesm tesm-admin status # Zustand der Installation
sudo -u tesm tesm-admin create-admin # Konto anlegen oder zuruecksetzen
sudo -u tesm tesm-admin check-now # Ueberwachungsdurchlauf sofort
sudo -u tesm tesm-admin housekeeping # Sitzungen und Protokolle aufraeumen
sudo -u tesm tesm-admin web-setup --https # nginx und TLS einrichten
Umzug aus dem alten TESM
Ein Export des Vorgaengers laesst sich uebersetzen und dann ueber den normalen Import einlesen -- Clients, Switche, Zugangsdaten und die DHCP-Konfiguration:
sudo -u tesm tesm-admin convert-legacy tesm_export_20260813_195455.json --dry-run
--dry-run zeigt nur den Bericht. Ohne die Option entsteht eine Datei im
neuen Format, die unter Verwaltung -> Sicherung eingelesen wird. Der Bericht
nennt ausdruecklich, was nicht uebersetzt werden kann (lokale Konten,
Rechte, Verzeichnisdienst, Webserver) -- das ist von Hand nachzuziehen.
Die Passphrase gehoert an die verdeckte Eingabeaufforderung. --passphrase
existiert nur fuer Automatisierung: es schreibt sie in Shell-Historie und
Prozessliste.
Release bauen
git tag -a v2.0.0 -m "TESM 2.0.0" && git push origin v2.0.0
bash deploy/release.sh v2.0.0
Heraus kommt tesm-v2.0.0.tar.gz samt SHA-256. Der Name kommt aus dem
Repository, nicht aus einer festen Zeichenkette.
Dokumentation
| docs/BETRIEB.md | Installation, Update, HTTPS, Sicherung, Fehlersuche |
| docs/SICHERHEIT.md | Anmeldung, Sitzungen, CSRF, Geheimnisse, Rechtetrennung |
Aufbau und Entwurfsentscheidungen stehen in docs/ARCHITEKTUR.md im
Entwicklungsrepository, ebenso die Tests.
Was diese Fassung anders macht
Ein Neubau. Die Fehler des Vorgaengers sind bekannt; an den Stellen, an denen sie entstanden sind, steht jetzt ein Kommentar, der erklaert, warum es hier anders geloest ist. Die wichtigsten:
- Kein root fuer die Anwendung. Ein einziger allowlisted Helfer mit
Argumentpruefung statt eines Webprozesses als
root. - CSRF-Schutz ueberhaupt. Der Vorgaenger hatte keinen.
- Rechte werden serverseitig geprueft, nicht nur im Template ausgeblendet.
- Die nginx-Site wird bei jedem Lauf inhaltlich verglichen und erneuert. Ein
falscher
alias-Pfad ueberlebte im Vorgaenger jahrelang jedes Update. - Jede erzeugte Konfiguration wird vor dem Uebernehmen geprueft -- nginx wie Kea. Eine fehlerhafte Datei faellt beim Schreiben auf, nicht erst beim naechsten Start des Dienstes.
- Kein Hostname im Lizenz-Fingerabdruck. Umbenennen brach die Bindung.
- Zwei Installationen stoeren sich nicht -- eigener
SITE_KEYfuer nginx-Site, netplan, logrotate, Zertifikate und Sitzungscookie. - Verschachtelte Datenbankverbindungen sind ein Fehler, kein Deadlock.