- Zugangsdaten (SSH-Logins) als eigenstaendige, wiederverwendbare Entitaet statt direkt am Switch; inline Neuanlage beim Switch-Erstellen moeglich; automatische Migration bestehender Switch-Logins - Gruppen-Seite als Tabelle mit Aufklapp-Zeile fuer Rechte (Akkordeon), Admin als feste Systemzeile (Mitgliederverwaltung ueber is_admin), Standardgruppe 'Benutzer' mit allen Ansichtsrechten (devices.view, switches.view), automatische Zuordnung neuer/verwaister Benutzer - Users-Seite: Icon-Buttons statt Text, Bearbeiten+Passwortaenderung in einem Modal zusammengefuehrt, Gruppe/Admin-Zuweisung ueber eigenen Zuweisen-Button (wie Switch-Zuordnung bei Devices), Vor-/Nachname - Dashboard: einheitliche Kachelansicht mit/ohne Login, drei sortierte Abschnitte (Offline/Online/Deaktiviert), Kachel-Suchfilter, Bootstrap- artiges Grid (max. 6 Spalten), Aktivieren-Option im Popup fuer deaktivierte Geraete, Countdown serverseitig korrekt geseedet - Sidebar dauerhaft einklappbar (Desktop, persistent via localStorage) - Devices-Tabelle: Aktions-Buttons nebeneinander statt untereinander Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
PoE Manager — Modern UI Rebuild
Webbasierte Verwaltung und Monitoring von PoE-Devices und Aruba-Switchen — funktionales Rebuild von Aruba-PoE mit komplett neuem, modernem Frontend und einem granularen Rechtesystem.
Das Projekt ist ausschließlich für Linux ausgelegt (Zielsystem: eine Linux-VM). Entwickelt wird unter WSL2 (Ubuntu) unter Windows — siehe Entwicklung unter WSL weiter unten.
Die App ermöglicht:
- Öffentliches Kachel-Dashboard ohne Login — zeigt nur aktive (nicht deaktivierte) Geräte, nur Online/Offline/Gesamt-Statistik; volle Verwaltung, Aktivieren/Deaktivieren und PoE-Neustart bleiben hinter dem Login. Eingeloggt sind zusätzlich deaktivierte Geräte sichtbar (eigene Kachel-Sektion). Alle Kacheln sind durchsuchbar und in drei Abschnitten sortiert: Offline, Online, Deaktiviert — jeweils alphabetisch
- Verwaltung von Devices und Switches
- Zugangsdaten als eigene, wiederverwendbare Entität: SSH-Logins werden einmal angelegt und können mehreren Switchen zugeordnet werden; beim Anlegen eines Switches lassen sich bestehende Zugangsdaten auswählen oder direkt neue hinterlegen, ohne vorher zu „Zugangsdaten“ wechseln zu müssen
- Browser-SSH-Terminal beim Anlegen/Bearbeiten eines Switches, um den Host-Key zu bestätigen und die Zugangsdaten direkt zu prüfen, bevor der Switch gespeichert wird — funktioniert auf jedem Betriebssystem, die SSH-Verbindung wird dabei immer vom PoE-Server aus aufgebaut
- Manueller PoE-Neustart einzelner Geräte per Klick; bei deaktivierten Geräten bietet das Detail-Popup stattdessen direkt eine Aktivieren-Option
- Einstellbares Prüfintervall (steuert den Hintergrund-Check-Dienst) — der Countdown „Nächste Prüfung“ wird aus dem tatsächlichen letzten Log-Eintrag berechnet, nicht bei jedem Seitenaufruf neu gestartet
- Live-Log-Ansicht mit farblicher Hervorhebung (online/offline)
- Rechtesystem mit Gruppen: Admins dürfen immer alles (als Gruppe „Admin“ überall mit aufgeführt); normalen Benutzern lassen sich über Gruppen einzelne Verwaltungsrechte gezielt zuweisen, inkl. reiner Ansichtsrechte (siehe Rechtesystem)
- Einklappbare Sidebar (Desktop: dauerhaft, über Neuladen hinweg gemerkt; mobil: temporäres Überlagern)
Was ist neu gegenüber dem Original?
- Komplett neues Frontend: eigenes Design-System (kein Bootstrap mehr),
Logo mittig in der Topbar (auf jeder Seite, skaliert auf die Balkenhöhe),
Sidebar-Navigation (nur für eingeloggte Nutzer sichtbar), Dark/Light-
Umschalter, Karten-Dashboard mit Live-Zählern, moderne Modals/Toasts statt
Browser-
confirm()und Bootstrap-Alerts. - Dashboard jetzt teilweise öffentlich:
/ist ohne Login erreichbar und zeigt eine reduzierte Lese-Ansicht (Hostname, IP, Status, letzte Prüfung) mit Login-Button; alle Verwaltungsseiten und der PoE-Neustart bleiben@login_requiredund zusätzlich rechtebasiert (s.u.). - Browser-SSH-Terminal für Switche, implementiert mit paramiko (reines
Python) statt eines lokalen pty + System-
ssh-Client — läuft dadurch plattformunabhängig. Die SSH-Verbindung zum Switch wird immer serverseitig (vom PoE-Server) aufgebaut, nie vom Browser/Client aus. - Granulares Rechtesystem mit Gruppen (neu, siehe unten) statt der ursprünglichen reinen Admin/User-Unterscheidung.
- Gleiche Kernlogik: Datenbankschema (erweitert um Gruppen/Rechte),
Login, PoE-Restart-Mechanismus (
poe.shper SSH/expectauf die Aruba-Switche) sind ansonsten unverändert. - Aufgeräumtes Backend: konsistente, konfigurierbare Pfade (
POE_DB_PATH,POE_SCRIPT,POE_LOG_GLOB, …) statt hart codierter/inkonsistenter Pfade; Secret-Key und Fernet-Key werden beim ersten Start automatisch generiert statt im Repo zu liegen.
⚠️ Sicherheitshinweis zum Original-Repo: Im Original sind
sqlite.db(Nutzer-Passwort-Hashes, verschlüsselte Switch-Passwörter) undfernet.key(der zugehörige Schlüssel) mit im Git-Repo eingecheckt — die.gitignoredort schließt sie über die!-Regeln versehentlich wieder ein. In diesem Rebuild sind beide Dateien in.gitignoreausgeschlossen und werden beim ersten Start frisch erzeugt. Empfehlung fürs Original-Repo: beide Dateien aus der Git-Historie entfernen und Fernet-Key sowie alle Switch-/User- Passwörter rotieren.
Rechtesystem (Gruppen & Berechtigungen)
Admins dürfen wie bisher alles, inklusive Benutzer-/Gruppen-/ Settingsverwaltung — das bleibt exklusiv Admins vorbehalten. Zusätzlich gibt es Gruppen: eine Gruppe bündelt einzelne Verwaltungsrechte, die dann normalen Benutzern zugewiesen werden können, ohne sie zu Admins zu machen. Ein Benutzer kann nur einer Gruppe/Rolle gleichzeitig zugeordnet sein (über den Button „Gruppe zuweisen“, analog zur Switch-Zuordnung bei Devices) — technisch sind mehrere Gruppen pro Benutzer möglich (Rechte würden sich addieren), die UI bildet aber bewusst nur eine 1:1-Zuordnung ab.
Auf der Gruppen-Seite (nur für Admins) werden zur Übersicht immer auch die beiden Systemrollen mit aufgeführt:
- Admin — eine feste, nicht editierbare Zeile mit allen Rechten;
Mitgliedschaft wird direkt hier verwaltet (Button „Mitglieder verwalten“),
intern über den
is_admin-Schalter der Benutzer. Mindestens ein Admin muss immer bestehen bleiben (serverseitig erzwungen). - Benutzer — die Standardgruppe, mit der alle Ansichtsrechte
(
devices.view,switches.view) vorbelegt sind. Jeder neu angelegte, nicht-admin Benutzer wird ihr automatisch zugeordnet; sie kann nicht gelöscht werden.
Jede Gruppe lässt sich über „Rechte anzeigen/bearbeiten“ aufklappen (wie ein Akkordeon) und zeigt dort die volle Checkbox-Liste; Mitglieder werden über einen eigenen Button/Modal verwaltet (nur die Anzahl steht in der Tabelle).
Verfügbare Rechte:
| Bereich | Recht | Bedeutung |
|---|---|---|
| Devices | devices.view |
Devices-Seite ansehen |
| Devices | devices.toggle |
Geräte aktivieren/deaktivieren |
| Devices | devices.create |
Geräte anlegen |
| Devices | devices.edit |
Geräte bearbeiten (inkl. Switch-Zuordnung) |
| Devices | devices.delete |
Geräte löschen |
| Devices | devices.restart |
PoE-Neustart/Aktivieren über das Dashboard |
| Switches | switches.view |
Switches- und Zugangsdaten-Seite ansehen |
| Switches | switches.create |
Switche und Zugangsdaten anlegen |
| Switches | switches.edit |
Switche und Zugangsdaten bearbeiten |
| Switches | switches.delete |
Switche und Zugangsdaten löschen |
Sowohl das Anzeigen der Devices-/Switches-Seiten als auch jede einzelne Aktion (Buttons, Toggle-Switches, Formulare) ist an das jeweilige Recht gekoppelt — im Frontend ausgeblendet und im Backend serverseitig durchgesetzt, unabhängig vom Frontend.
Datenmodell: groups (inkl. is_default-Flag), group_permissions
(Gruppe → Recht), user_groups (Benutzer → Gruppe). Bestehende Datenbanken
werden beim App-Start automatisch migriert (_ensure_schema() in app.py,
inkl. Nachrüsten der Standardgruppe und Zuordnung bestehender Benutzer ohne
Gruppe) — kein manuelles Migrations-Skript nötig.
Zugangsdaten (wiederverwendbare SSH-Logins)
Switch-Zugangsdaten (Username + verschlüsseltes Passwort) sind eine eigene
Entität (credentials-Tabelle) statt direkt am Switch zu hängen — mehrere
Switche mit demselben Login teilen sich einen Eintrag. Beim Anlegen/Bearbeiten
eines Switches lässt sich per Dropdown ein bestehender Eintrag auswählen oder
über „+ Neue Zugangsdaten anlegen“ direkt im selben Formular ein neuer
anlegen, ohne vorher zur eigenen Zugangsdaten-Seite wechseln zu müssen.
Löschen ist nur möglich, wenn kein Switch mehr auf den Eintrag verweist.
Bestehende Datenbanken aus einer älteren Version (Username/Passwort direkt
am Switch) werden beim ersten Start automatisch migriert.
Entwicklung unter WSL
Da das Projekt ausschließlich für Linux gebaut ist, empfiehlt sich die
Entwicklung direkt unter WSL2 (Ubuntu), auch wenn der Editor unter Windows
läuft — das Projektverzeichnis liegt dabei ganz normal unter
C:\...\aruba-poe-modern und wird aus WSL über /mnt/c/... erreicht:
wsl --install -d Ubuntu # einmalig, falls noch nicht vorhanden
wsl -d Ubuntu
sudo apt update && sudo apt install -y python3 python3-venv python3-pip sqlite3 expect openssh-client
cd /mnt/c/Users/<dich>/aruba-poe-modern/srv/poe_manager
python3 -m venv venv
./venv/bin/pip install -r requirements.txt
./venv/bin/python create_db.py
./venv/bin/python create_admin.py
./venv/bin/python app.py # http://localhost:5000 — via WSL2-Portweiterleitung
# auch aus dem Windows-Browser erreichbar
Lokal starten (Entwicklung)
cd srv/poe_manager
python3 -m venv venv
source venv/bin/activate
pip install -r requirements.txt
python create_db.py # legt sqlite.db + Tabellen an
python create_admin.py # legt ersten Admin-Benutzer an
python app.py # http://localhost:5000
Produktiv-Deployment (auf der Ziel-VM, App landet unter /srv/poe_manager)
Das Repo wird bewusst nicht direkt nach /srv/poe_manager geklont —
install.sh kopiert (rsync) den Inhalt von srv/poe_manager/ aus dem Repo
gezielt dorthin und lässt Quell-Checkout und Zielverzeichnis damit sauber
getrennt (kein doppeltes /srv/poe_manager/srv/poe_manager/…):
sudo git clone <dieses-repo> /opt/aruba-poe-modern-src
cd /opt/aruba-poe-modern-src
sudo bash install.sh
sudo /srv/poe_manager/venv/bin/python3 /srv/poe_manager/create_admin.py
Nach der Installation liegt die laufende App vollständig unter
/srv/poe_manager (so wie es poe_web.service, rpi-check.service und
POE_SCRIPT/POE_DB_PATH als Default erwarten) — /opt/aruba-poe-modern-src
wird nur als Checkout-Quelle für install.sh gebraucht und kann danach
liegen bleiben (für spätere Updates: git pull dort, dann install.sh
erneut ausführen) oder gelöscht werden.
install.sh installiert Systempakete, richtet die venv ein, initialisiert die
Datenbank (falls nicht vorhanden), kopiert poe.sh nach
/usr/local/bin/custom/, registriert die systemd-Units
(poe_web.service, rpi-check.service, rpi-check-restart.timer) und
konfiguriert nginx als Reverse-Proxy auf Port 80.
Relevante Umgebungsvariablen (optional)
| Variable | Zweck | Default |
|---|---|---|
POE_DB_PATH |
Pfad zur SQLite-DB | <app-dir>/sqlite.db |
POE_SCRIPT |
Pfad zum PoE-Restart-Skript | /usr/local/bin/custom/poe.sh |
POE_LOG_GLOB |
Glob-Pattern der Check-Logs | /var/log/rpi-*.log |
POE_FERNET_KEY |
Pfad zum Fernet-Schlüssel | <app-dir>/fernet.key (auto-erzeugt) |
POE_KNOWN_HOSTS |
Pfad zur SSH-known_hosts-Datei des Terminals | <app-dir>/known_hosts (auto-erzeugt) |
POE_SECRET_KEY |
Flask Secret Key (überschreibt Datei) | zufällig, in secret.key gespeichert |
PORT, FLASK_DEBUG |
Flask-Serverport / Debug-Modus | 5000 / aus |
Browser-SSH-Terminal (Switch-Verbindungstest)
„Verbindung testen“ im Switch-Modal öffnet eine WebSocket-Verbindung zu
/ws/ssh_terminal. Serverseitig baut paramiko eine echte SSH-Sitzung
zum Switch auf (inkl. interaktiver Host-Key-Bestätigung beim Erstkontakt,
danach dauerhaft in known_hosts gemerkt) und reicht eine interaktive Shell
1:1 an ein xterm.js-Terminal im Browser durch. Die Zugangsdaten aus dem
Formular werden direkt für die SSH-Authentifizierung verwendet (nicht als
Tastatureingabe in die Shell getippt) — Erfolg/Fehlschlag der Anmeldung wird
sofort und eindeutig im Terminal angezeigt. Ein Klick auf „Passwort
einfügen“ sendet den aktuell im Formular eingetragenen Wert zusätzlich als
Tastatureingabe (z.B. für ein sudo-Passwort in der geöffneten Sitzung).
Voraussetzungen:
- Läuft auf jedem Betriebssystem (paramiko ist reines Python) — die SSH-Verbindung wird dabei immer vom PoE-Server aus aufgebaut, nie vom Browser/Client.
- Nur für eingeloggte Admins erreichbar.
- Der Flask-Entwicklungsserver muss mit
threaded=Truelaufen (ist bereits so konfiguriert) — für einen echten Produktivbetrieb empfiehlt sich ohnehin ein WSGI-Server mit WebSocket-Unterstützung (z.B. Gunicorn mitgevent- odereventlet-Worker) statt des eingebauten Dev-Servers. - Da
poe_web.service(wie im Original) alsrootläuft, kann über dieses Terminal im Prinzip jeder erreichbare Host per SSH kontaktiert werden — bewusst so gewählt, da Admins über die App ohnehin schon vollen Zugriff auf alle hinterlegten Switch-Zugangsdaten haben. Für eine strengere Trennung empfiehlt es sich,poe_web.servicekünftig unter einem eigenen, unprivilegierten Systembenutzer laufen zu lassen (im Original wie auch hier aktuellroot, um Änderungen am produktiven Setup nicht zu vergrößern).
Projektstruktur
srv/poe_manager/ Flask-App (Backend + Templates + Static-Assets)
usr/local/bin/custom/ poe.sh — Ping-Check & PoE-Restart per SSH (expect)
etc/systemd/system/ Service-/Timer-Units (Web-App + Check-Dienst)
etc/nginx/ Reverse-Proxy-Konfiguration
install.sh Produktiv-Installer