- "Ändern" deckt jetzt ausnahmslos überall Löschen mit ab (auch bei Clients) — es gibt kein eigenes *.delete-Recht mehr. Betroffen: devices/switches/credentials/users/groups. - "D" in der Rechtetabelle bedeutet ausschließlich Dashboard-Neustart (devices.restart, PoE-Neustart über das Dashboard-Popup) und existiert nur bei Clients. Automatische Neustarts bei Ausfall (poe.sh) bleiben davon komplett unabhängig. - Gruppen-Rechtetabelle transponiert: Kategorien jetzt als Zeilen, Rechte R(ead)/W(rite)/E(dit)/D(ashboard-Neustart) nebeneinander als Spalten statt untereinander. Deckt sich besser mit dem Legenden-Format und braucht weniger vertikalen Platz. - Neue, einmalig laufende Migration (_migrated_permission_delete_fold_v2) überführt bestehende *.delete-Grants verlustfrei in *.edit, bevor die veralteten Rechte-Zeilen entfernt werden. - Routen (delete_device/delete_switch/delete_credential/delete_user/ delete_group) und die zugehörigen can_delete-Template-Variablen prüfen jetzt einheitlich *.edit statt *.delete. - README-Rechtesystem-Abschnitt und Legende an das neue Tabellen-Layout angepasst. - Live getestet: Kill-Switch, alle 5 Delete-Foldings (mit/ohne Recht), devices.restart-Gating unabhängig von devices.edit, Eskalationsschutz (Admin-Löschschutz, Systemgruppen-Schutz) — alles bestätigt korrekt. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
PoE Manager — Modern UI Rebuild
Webbasierte Verwaltung und Monitoring von PoE-Devices und Aruba-Switchen — funktionales Rebuild von Aruba-PoE mit komplett neuem, modernem Frontend und einem granularen Rechtesystem.
Das Projekt ist ausschließlich für Linux ausgelegt (Zielsystem: eine Linux-VM). Entwickelt wird unter WSL2 (Ubuntu) unter Windows — siehe Entwicklung unter WSL weiter unten.
Die App ermöglicht:
- Öffentliches Kachel-Dashboard ohne Login — zeigt nur aktive (nicht deaktivierte) Geräte, nur Online/Offline/Gesamt-Statistik; volle Verwaltung, Aktivieren/Deaktivieren und PoE-Neustart bleiben hinter dem Login. Eingeloggt sind zusätzlich deaktivierte Geräte sichtbar (eigene Kachel-Sektion). Alle Kacheln sind durchsuchbar und in drei Abschnitten sortiert: Offline, Online, Deaktiviert — jeweils alphabetisch
- Verwaltung von Devices und Switches
- Zugangsdaten als eigene, wiederverwendbare Entität: SSH-Logins werden einmal angelegt und können mehreren Switchen zugeordnet werden; beim Anlegen eines Switches lassen sich bestehende Zugangsdaten auswählen oder direkt neue hinterlegen, ohne vorher zu „Zugangsdaten“ wechseln zu müssen
- Browser-SSH-Terminal beim Anlegen/Bearbeiten eines Switches, um den Host-Key zu bestätigen und die Zugangsdaten direkt zu prüfen, bevor der Switch gespeichert wird — funktioniert auf jedem Betriebssystem, die SSH-Verbindung wird dabei immer vom PoE-Server aus aufgebaut
- Manueller PoE-Neustart einzelner Geräte per Klick; bei deaktivierten Geräten bietet das Detail-Popup stattdessen direkt eine Aktivieren-Option
- Einstellbares Prüfintervall (steuert den Hintergrund-Check-Dienst) — der Countdown „Nächste Prüfung“ wird aus dem tatsächlichen letzten Log-Eintrag berechnet, nicht bei jedem Seitenaufruf neu gestartet, und läuft global in der Topbar auf jeder Seite (nicht nur im Dashboard)
- Live-Log-Ansicht mit farblicher Hervorhebung (online/offline/Neustart); Dashboard und Live-Log aktualisieren sich automatisch im Hintergrund (per AJAX, ohne vollen Seiten-Reload). Ein „Jetzt prüfen"-Icon neben dem Timer (nur Admins) startet manuell einen sofortigen Prüf-Durchlauf — der Countdown setzt sich dabei auf den manuell ausgelösten Zeitpunkt zurück
- Einheitliches Seiten-Layout: die Topbar zeigt rechts ausschließlich den „Nächste Prüfung“-Timer; Anlegen-Buttons und eine kurze Beschreibung sitzen stattdessen direkt über der jeweiligen Tabelle. Die Listen (Geräte, Switche, Zugangsdaten, Benutzer, Gruppen) sind per Klick auf die Spaltenüberschrift sortierbar
- Rechtesystem mit Gruppen: Admins dürfen immer alles (als Gruppe „Admin“ überall mit aufgeführt); normalen Benutzern lassen sich über Gruppen einzelne Verwaltungsrechte gezielt zuweisen, inkl. reiner Ansichtsrechte (siehe Rechtesystem)
- Einklappbare Sidebar (Desktop: dauerhaft, über Neuladen hinweg gemerkt; mobil: temporäres Überlagern)
- Änderungslog: jede Anlage/Bearbeitung/Löschung sowie Aktivieren/ Deaktivieren von Geräten, Switchen, Zugangsdaten, Benutzern und Gruppen wird protokolliert (wer, wann, was) — einsehbar unter „Logs → Änderungslog“; Geräte und Switche merken sich zusätzlich direkt am Datensatz, wer sie zuletzt geändert hat. PoE-Neustarts werden bewusst nicht geloggt (siehe Änderungslog)
- Verschlüsselter Import/Export: Geräte, Switche und Zugangsdaten lassen sich unter „Einstellungen → Im-/Export" als ein mit selbstgewählter Passphrase verschlüsseltes Bundle exportieren und auf einer neuen Umgebung wieder importieren (siehe Import/Export)
- Eigenes Konto: das Zahnrad-Symbol neben dem eigenen Namen unten in der Sidebar führt zu „Mein Konto“ — Vor-/Nachname, eigenes Passwort und Profilbild pflegen (siehe Eigenes Konto)
- Anpassbare Navigation: Admins legen dort zusätzlich die Reihenfolge der Sidebar-Hauptpunkte per Auf-/Ab-Buttons fest; jeder Benutzer sieht davon ohnehin nur, wofür er berechtigt ist — auch pro Unterpunkt innerhalb einer Gruppe (siehe Navigation anpassen)
Was ist neu gegenüber dem Original?
- Komplett neues Frontend: eigenes Design-System (kein Bootstrap mehr),
Logo mittig in der Topbar (auf jeder Seite, skaliert auf die Balkenhöhe),
Sidebar-Navigation (nur für eingeloggte Nutzer sichtbar), Dark/Light-
Umschalter, Karten-Dashboard mit Live-Zählern, moderne Modals/Toasts statt
Browser-
confirm()und Bootstrap-Alerts. - Dashboard jetzt teilweise öffentlich:
/ist ohne Login erreichbar und zeigt eine reduzierte Lese-Ansicht (Hostname, IP, Status, letzte Prüfung) mit Login-Button; alle Verwaltungsseiten und der PoE-Neustart bleiben@login_requiredund zusätzlich rechtebasiert (s.u.). - Browser-SSH-Terminal für Switche, implementiert mit paramiko (reines
Python) statt eines lokalen pty + System-
ssh-Client — läuft dadurch plattformunabhängig. Die SSH-Verbindung zum Switch wird immer serverseitig (vom PoE-Server) aufgebaut, nie vom Browser/Client aus. - Granulares Rechtesystem mit Gruppen (neu, siehe unten) statt der ursprünglichen reinen Admin/User-Unterscheidung.
- Gleiche Kernlogik: Datenbankschema (erweitert um Gruppen/Rechte),
Login, PoE-Restart-Mechanismus (
poe.shper SSH/expectauf die Aruba-Switche) sind ansonsten unverändert. - Aufgeräumtes Backend: konsistente, konfigurierbare Pfade (
POE_DB_PATH,POE_SCRIPT,POE_LOG_GLOB, …) statt hart codierter/inkonsistenter Pfade; Secret-Key und Fernet-Key werden beim ersten Start automatisch generiert statt im Repo zu liegen.
⚠️ Sicherheitshinweis zum Original-Repo: Im Original sind
sqlite.db(Nutzer-Passwort-Hashes, verschlüsselte Switch-Passwörter) undfernet.key(der zugehörige Schlüssel) mit im Git-Repo eingecheckt — die.gitignoredort schließt sie über die!-Regeln versehentlich wieder ein. In diesem Rebuild sind beide Dateien in.gitignoreausgeschlossen und werden beim ersten Start frisch erzeugt. Empfehlung fürs Original-Repo: beide Dateien aus der Git-Historie entfernen und Fernet-Key sowie alle Switch-/User- Passwörter rotieren.
Rechtesystem (Gruppen & Berechtigungen)
Admins dürfen immer alles. Zusätzlich gibt es Gruppen mit einem vollständig granularen, an der Navbar gespiegelten Rechtebaum — jeder Bereich der App (nicht nur Devices/Switches) lässt sich einzeln freischalten. Ein Benutzer kann mehreren Gruppen angehören, die Rechte addieren sich (Vereinigung, nicht Schnittmenge).
Zweistufiger Rechtebaum
Der Baum hat genau zwei Ebenen, exakt gespiegelt an den drei Sidebar-Gruppen.
Pro Bereich gibt es eine kompakte Tabelle: Zeilen = der Bereich selbst
„(gesamt)“ + je ein Unterpunkt, Spalten = die Rechte R(ead/Lesen),
W(rite/Schreiben, Anlegen), E(dit/Ändern) nebeneinander. „Ändern“
deckt Löschen überall mit ab — es gibt bewusst kein eigenes
Löschen-Recht. Eine vierte Spalte D existiert nur bei Clients und
bedeutet dort nicht Löschen, sondern PoE-Neustart über das
Dashboard-Popup auslösen (automatische Neustarts bei Ausfall über
poe.sh sind davon komplett unabhängig und laufen immer). Für Zeilen/Spalten
ohne passendes Recht (z.B. „W“ beim Bereich selbst, oder „D“ bei
Switche/Zugangsdaten/Benutzer/Gruppen) wird eine ausgegraute, nicht
anklickbare Checkbox angezeigt statt die Zelle wegzulassen:
Geräte (gesamt) R
├─ Clients R · W · E · D (D = PoE-Neustart über Dashboard)
├─ Switche R · W · E
└─ Zugangsdaten R · W · E
Logs (gesamt) R
├─ Live R
└─ Änderungen R
Einstellungen (gesamt) R
├─ Benutzer R · W · E
├─ Gruppen R · W · E
├─ Systemeinstellungen R · E
└─ Im-/Export R (Export) · E (Import)
Das jeweilige „Bereich an/aus“-Recht (devices_group.view /
logs_group.view / settings_group.view, die „(gesamt)“-Zeile) wirkt als
Kill-Switch: ist es für eine Gruppe nicht gesetzt, greift kein einziges
Recht darunter mehr — selbst wenn z.B. devices.view einzeln noch angehakt
ist. So lässt sich ein ganzer Bereich mit einem Klick sperren, ohne jedes
Unterrecht einzeln zurücknehmen zu müssen (User.has_permission() in
app.py). Auf der Gruppen-Seite sind die Unterpunkt-Zeilen einer Tabelle per
JavaScript so lange gesperrt (ausgegraut, nicht anklickbar), bis die
„(gesamt)“-Zeile angehakt ist.
Systemgruppen
Zwei Gruppen sind fest und weder umbenennbar noch in ihren Rechten änderbar (auch nicht durch Admins über die UI) — Mitgliedschaft bleibt bei beiden frei verwaltbar:
- Admin — virtuell (kein echter
groups-Datensatz), intern über denis_admin-Schalter der Benutzer gesteuert, immer alle Rechte. Mindestens ein Admin muss bestehen bleiben (serverseitig erzwungen). - Benutzer — die Standardgruppe (
is_system-Flag), der jeder neu angelegte Nicht-Admin automatisch zugeordnet wird. Fester Rechtesatz: Geräte-Bereich + Clients/Switche lesen, Logs-Bereich + Live-Log lesen.
Alle anderen Gruppen sind vom jeweiligen Rechteinhaber (groups.edit, das
auch Anlegen und Löschen von Gruppen umfasst) frei konfigurierbar.
Eskalationsschutz
Da jetzt auch Benutzer- und Gruppenverwaltung delegierbar sind (z.B.
eine Gruppe mit nur users.edit, ohne Admin zu sein), gelten zusätzlich zu
den granularen Rechten diese fest einprogrammierten Schranken, unabhängig
davon, was eine Gruppe an Rechten hat:
- Ein Benutzer als Admin anlegen/dazu machen (
group_id=adminbei Anlegen/Zuweisen) bleibt echten Admins vorbehalten. - Ein bestehendes Admin-Konto bearbeiten, löschen oder ihm die Gruppe ändern bleibt echten Admins vorbehalten.
- Wer Admin ist, wird ausschließlich über „Admin-Mitglieder verwalten“ auf
der Gruppen-Seite gesteuert — bleibt admin-exklusiv, unabhängig von
groups.edit.
Sowohl das Anzeigen jeder Seite als auch jede einzelne Aktion (Buttons, Formulare) ist an das jeweilige Recht gekoppelt — im Frontend ausgeblendet und im Backend serverseitig durchgesetzt, unabhängig vom Frontend.
Datenmodell: groups (inkl. is_default- und is_system-Flag),
group_permissions (Gruppe → Recht), user_groups (Benutzer → Gruppe).
Bestehende Datenbanken werden beim App-Start automatisch migriert
(_ensure_schema() in app.py): devices.toggle → devices.edit,
switches.* → gespiegelte credentials.*, nachträgliches Setzen der neuen
Bereichs-Rechte für bereits vergebene Unterrechte, sowie (spätere Revision)
sämtliche *.delete-Rechte → *.edit (Löschen wurde nachträglich überall in
Ändern gefaltet). Jede dieser Migrationen läuft nur einmalig über einen
eigenen Guard in der settings-Tabelle, damit z.B. ein bewusst deaktiviertes
Bereichs-Recht nicht bei jedem Neustart automatisch wieder gesetzt wird.
Zugangsdaten (wiederverwendbare SSH-Logins)
Switch-Zugangsdaten (Username + verschlüsseltes Passwort) sind eine eigene
Entität (credentials-Tabelle) statt direkt am Switch zu hängen — mehrere
Switche mit demselben Login teilen sich einen Eintrag. Beim Anlegen/Bearbeiten
eines Switches lässt sich per Dropdown ein bestehender Eintrag auswählen oder
über „+ Neue Zugangsdaten anlegen“ direkt im selben Formular ein neuer
anlegen, ohne vorher zur eigenen Zugangsdaten-Seite wechseln zu müssen.
Löschen ist nur möglich, wenn kein Switch mehr auf den Eintrag verweist.
Bestehende Datenbanken aus einer älteren Version (Username/Passwort direkt
am Switch) werden beim ersten Start automatisch migriert.
Änderungslog
Jede Anlage, Bearbeitung, Löschung sowie jedes Aktivieren/Deaktivieren von
Geräten, Switchen, Zugangsdaten, Benutzern und Gruppen wird in der Tabelle
audit_log protokolliert (Zeitpunkt, Benutzer, Aktion, Ziel, Details) —
einsehbar unter Logs → Änderungen (Recht logs_activity.view). Zusätzlich merken
sich Geräte und Switche direkt am Datensatz (last_modified_by,
last_modified_at), wer sie zuletzt geändert hat, damit man das nicht erst
im Log nachschlagen muss.
PoE-Neustarts werden bewusst nicht im Änderungslog erfasst — die stehen
bereits im Live-Log von poe.sh. Eine Ausnahme ist die Änderung des
Prüfintervalls selbst (eine Einstellungsänderung, kein Neustart), die wird
mitprotokolliert.
Import/Export
Unter Einstellungen lassen sich Geräte, Switche und Zugangsdaten
(inkl. entschlüsselter Passwörter) als ein einziges JSON-Bundle exportieren.
Das Bundle wird mit einem aus einer selbstgewählten Passphrase abgeleiteten
Schlüssel verschlüsselt (PBKDF2-HMAC-SHA256 + Fernet) — unabhängig vom
fernet.key dieser Installation, damit die Datei auf einer komplett neuen
Umgebung (mit eigenem, neu generiertem fernet.key) wieder eingelesen
werden kann. Gedacht für einen Umzug auf einen neuen Server.
Beim Import wird dieselbe Passphrase erneut abgefragt; Zugangsdaten werden nach Name, Switche nach Hostname und Geräte nach MAC-Adresse abgeglichen — bestehende Einträge mit gleichem Schlüssel werden aktualisiert, neue werden angelegt. Switche referenzieren ihre Zugangsdaten dabei über den Namen (nicht die interne ID), damit der Import auch bei abweichender ID-Vergabe auf dem Zielsystem korrekt verknüpft.
Eigenes Konto & Profilbild
Das Zahnrad-Symbol neben dem eigenen Namen unten in der Sidebar führt zu
„Mein Konto“ (/account): Vor-/Nachname ändern, ein Profilbild
hochladen (PNG/JPG/GIF/WEBP) und das eigene Passwort ändern (erfordert
Eingabe des aktuellen Passworts). Das ist bewusst getrennt vom Admin-Bereich
„Benutzer“, der andere Konten verwaltet. Ist ein Profilbild hinterlegt,
erscheint es statt der Initialen sowohl in der Sidebar als auch im
Änderungslog neben dem Benutzernamen. Admins sehen auf derselben Seite
zusätzlich die Navbar-Reihenfolge (siehe unten).
Navigation anpassen
Die Sidebar ist in drei aufklappbare Gruppen strukturiert:
- Geräte — Clients (die eigentlichen Devices), Switche, Zugangsdaten
- Einstellungen — Benutzer, Gruppen, Systemeinstellungen (Prüfintervall), Im-/Export
- Logs — Live, Änderungen (Änderungslog)
Die Reihenfolge dieser drei Gruppen (und von „Dashboard“) ist für Admins
unter Mein Konto (Zahnrad-Symbol in der Sidebar) per Auf-/Ab-Buttons
konfigurierbar (gespeichert als JSON-Liste unter settings.nav_order) und
gilt global für alle Benutzer. Unabhängig von der Reihenfolge sieht jeder
Benutzer ohnehin nur, wofür er berechtigt ist — sowohl auf Gruppenebene als
auch pro Unterpunkt: hat ein Benutzer z.B. nur devices.view, erscheint die
Gruppe „Geräte“ nur mit dem Unterpunkt „Clients“ (ohne Switche/
Zugangsdaten); eine Gruppe verschwindet komplett, wenn kein Unterpunkt
sichtbar ist.
Entwicklung unter WSL
Da das Projekt ausschließlich für Linux gebaut ist, empfiehlt sich die
Entwicklung direkt unter WSL2 (Ubuntu), auch wenn der Editor unter Windows
läuft — das Projektverzeichnis liegt dabei ganz normal unter
C:\...\aruba-poe-modern und wird aus WSL über /mnt/c/... erreicht:
wsl --install -d Ubuntu # einmalig, falls noch nicht vorhanden
wsl -d Ubuntu
sudo apt update && sudo apt install -y python3 python3-venv python3-pip sqlite3 expect openssh-client
cd /mnt/c/Users/<dich>/aruba-poe-modern/srv/poe_manager
python3 -m venv venv
./venv/bin/pip install -r requirements.txt
./venv/bin/python create_db.py
./venv/bin/python create_admin.py
./venv/bin/python app.py # http://localhost:5000 — via WSL2-Portweiterleitung
# auch aus dem Windows-Browser erreichbar
Hinweis zu rpi-check.service: Der „Speichern & Service neustarten“-Button
unter Systemeinstellungen sowie das „Jetzt prüfen“-Icon funktionieren nur,
wenn rpi-check.service tatsächlich als echter systemd-Service läuft (viele
aktuelle WSL2-Installationen unterstützen systemd, siehe wsl.conf
[boot] systemd=true). Für lokale Tests reicht es, etc/systemd/system/ rpi-check.service sowie usr/local/bin/custom/poe.sh per Symlink an ihre
Produktivpfade (/etc/systemd/system/, /usr/local/bin/custom/) zu legen
und /srv/poe_manager auf den Checkout zu verlinken, dann systemctl daemon-reload && systemctl enable --now rpi-check.service. Ohne systemd
(z.B. systemctl nicht vorhanden) scheitert der Neustart-Aufruf lautlos —
das Intervall in der DB wird trotzdem aktualisiert, greift dann aber erst
nach einem manuellen Neustart des Prozesses.
Lokal starten (Entwicklung)
cd srv/poe_manager
python3 -m venv venv
source venv/bin/activate
pip install -r requirements.txt
python create_db.py # legt sqlite.db + Tabellen an
python create_admin.py # legt ersten Admin-Benutzer an
python app.py # http://localhost:5000
Produktiv-Deployment (auf der Ziel-VM, App landet unter /srv/poe_manager)
Das Repo wird bewusst nicht direkt nach /srv/poe_manager geklont —
install.sh kopiert (rsync) den Inhalt von srv/poe_manager/ aus dem Repo
gezielt dorthin und lässt Quell-Checkout und Zielverzeichnis damit sauber
getrennt (kein doppeltes /srv/poe_manager/srv/poe_manager/…):
sudo git clone <dieses-repo> /opt/aruba-poe-modern-src
cd /opt/aruba-poe-modern-src
sudo bash install.sh
sudo /srv/poe_manager/venv/bin/python3 /srv/poe_manager/create_admin.py
Nach der Installation liegt die laufende App vollständig unter
/srv/poe_manager (so wie es poe_web.service, rpi-check.service und
POE_SCRIPT/POE_DB_PATH als Default erwarten) — /opt/aruba-poe-modern-src
wird nur als Checkout-Quelle für install.sh gebraucht und kann danach
liegen bleiben (für spätere Updates: git pull dort, dann install.sh
erneut ausführen) oder gelöscht werden.
install.sh installiert Systempakete, richtet die venv ein, initialisiert die
Datenbank (falls nicht vorhanden), kopiert poe.sh nach
/usr/local/bin/custom/, registriert die systemd-Units
(poe_web.service, rpi-check.service, rpi-check-restart.timer) und
konfiguriert nginx als Reverse-Proxy auf Port 80.
Relevante Umgebungsvariablen (optional)
| Variable | Zweck | Default |
|---|---|---|
POE_DB_PATH |
Pfad zur SQLite-DB | <app-dir>/sqlite.db |
POE_SCRIPT |
Pfad zum PoE-Restart-Skript | /usr/local/bin/custom/poe.sh |
POE_LOG_GLOB |
Glob-Pattern der Check-Logs | /var/log/rpi-*.log |
POE_FERNET_KEY |
Pfad zum Fernet-Schlüssel | <app-dir>/fernet.key (auto-erzeugt) |
POE_KNOWN_HOSTS |
Pfad zur SSH-known_hosts-Datei des Terminals | <app-dir>/known_hosts (auto-erzeugt) |
POE_SECRET_KEY |
Flask Secret Key (überschreibt Datei) | zufällig, in secret.key gespeichert |
PORT, FLASK_DEBUG |
Flask-Serverport / Debug-Modus | 5000 / aus |
Browser-SSH-Terminal (Switch-Verbindungstest)
„Verbindung testen“ im Switch-Modal öffnet eine WebSocket-Verbindung zu
/ws/ssh_terminal. Serverseitig baut paramiko eine echte SSH-Sitzung
zum Switch auf (inkl. interaktiver Host-Key-Bestätigung beim Erstkontakt,
danach dauerhaft in known_hosts gemerkt) und reicht eine interaktive Shell
1:1 an ein xterm.js-Terminal im Browser durch. Die Zugangsdaten aus dem
Formular werden direkt für die SSH-Authentifizierung verwendet (nicht als
Tastatureingabe in die Shell getippt) — Erfolg/Fehlschlag der Anmeldung wird
sofort und eindeutig im Terminal angezeigt. Ein Klick auf „Passwort
einfügen“ sendet den aktuell im Formular eingetragenen Wert zusätzlich als
Tastatureingabe (z.B. für ein sudo-Passwort in der geöffneten Sitzung).
Voraussetzungen:
- Läuft auf jedem Betriebssystem (paramiko ist reines Python) — die SSH-Verbindung wird dabei immer vom PoE-Server aus aufgebaut, nie vom Browser/Client.
- Nur für eingeloggte Admins erreichbar.
- Der Flask-Entwicklungsserver muss mit
threaded=Truelaufen (ist bereits so konfiguriert) — für einen echten Produktivbetrieb empfiehlt sich ohnehin ein WSGI-Server mit WebSocket-Unterstützung (z.B. Gunicorn mitgevent- odereventlet-Worker) statt des eingebauten Dev-Servers. - Da
poe_web.service(wie im Original) alsrootläuft, kann über dieses Terminal im Prinzip jeder erreichbare Host per SSH kontaktiert werden — bewusst so gewählt, da Admins über die App ohnehin schon vollen Zugriff auf alle hinterlegten Switch-Zugangsdaten haben. Für eine strengere Trennung empfiehlt es sich,poe_web.servicekünftig unter einem eigenen, unprivilegierten Systembenutzer laufen zu lassen (im Original wie auch hier aktuellroot, um Änderungen am produktiven Setup nicht zu vergrößern).
Projektstruktur
srv/poe_manager/ Flask-App (Backend + Templates + Static-Assets)
usr/local/bin/custom/ poe.sh — Ping-Check & PoE-Restart per SSH (expect)
etc/systemd/system/ Service-/Timer-Units (Web-App + Check-Dienst)
etc/nginx/ Reverse-Proxy-Konfiguration
install.sh Produktiv-Installer