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tesm/README.md
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alientimandClaude Sonnet 5 0fcb6c94cb Topbar auf globalen Prüf-Timer reduziert, Aktionen+Beschreibung über Tabellen, sortierbare Listen
- Topbar zeigt rechts jetzt ausschließlich den "Nächste Prüfung"-Countdown,
  konsistent auf jeder Seite (auch anonymes Dashboard) statt nur auf dem
  Dashboard. Neuer Context-Processor inject_check_timer()/get_last_run_at()
  liefert last_run/interval global, ohne dass jede Route das selbst
  berechnen muss.
- "+ Neu ..."-Buttons (Devices, Switches, Zugangsdaten, Benutzer, Gruppen)
  aus der Topbar entfernt und stattdessen in einen .section-head direkt
  über der jeweiligen Tabelle verschoben, zusammen mit einer kurzen
  Beschreibung der Seite (bisher nur bei Zugangsdaten/Gruppen vorhanden,
  jetzt auch bei Geräte/Switche/Benutzer).
- Live-Log: eigene lokale Timer-Pill entfernt (redundant zum globalen
  Timer), "Aktualisieren"-Button in denselben section-head verschoben.
  Dashboard: Suchfeld aus der Topbar in den Seiteninhalt verschoben, lokale
  Timer-Anzeige entfernt (übernimmt die globale Topbar-Pill), Reload-bei-
  Intervallende-Logik bleibt als separater, unsichtbarer Scheduler erhalten.
- Neue generische Tabellen-Sortierung (app.js: initSortableTables): Klick
  auf eine Spaltenüberschrift mit data-sort-key sortiert die Zeilen anhand
  von data-sort-<key>-Attributen. Unterstützt auch Akkordeon-Tabellen mit
  mehreren <tbody> (Gruppen: Haupt- + Detail-Zeile bleiben als Einheit
  zusammen, die virtuelle "Admin"-Zeile bleibt über data-sort-pinned immer
  oben). Angewendet auf Geräte, Switche, Zugangsdaten, Benutzer, Gruppen.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-10 15:21:30 +02:00

18 KiB

PoE Manager — Modern UI Rebuild

Webbasierte Verwaltung und Monitoring von PoE-Devices und Aruba-Switchen — funktionales Rebuild von Aruba-PoE mit komplett neuem, modernem Frontend und einem granularen Rechtesystem.

Das Projekt ist ausschließlich für Linux ausgelegt (Zielsystem: eine Linux-VM). Entwickelt wird unter WSL2 (Ubuntu) unter Windows — siehe Entwicklung unter WSL weiter unten.

Die App ermöglicht:

  • Öffentliches Kachel-Dashboard ohne Login — zeigt nur aktive (nicht deaktivierte) Geräte, nur Online/Offline/Gesamt-Statistik; volle Verwaltung, Aktivieren/Deaktivieren und PoE-Neustart bleiben hinter dem Login. Eingeloggt sind zusätzlich deaktivierte Geräte sichtbar (eigene Kachel-Sektion). Alle Kacheln sind durchsuchbar und in drei Abschnitten sortiert: Offline, Online, Deaktiviert — jeweils alphabetisch
  • Verwaltung von Devices und Switches
  • Zugangsdaten als eigene, wiederverwendbare Entität: SSH-Logins werden einmal angelegt und können mehreren Switchen zugeordnet werden; beim Anlegen eines Switches lassen sich bestehende Zugangsdaten auswählen oder direkt neue hinterlegen, ohne vorher zu „Zugangsdaten“ wechseln zu müssen
  • Browser-SSH-Terminal beim Anlegen/Bearbeiten eines Switches, um den Host-Key zu bestätigen und die Zugangsdaten direkt zu prüfen, bevor der Switch gespeichert wird — funktioniert auf jedem Betriebssystem, die SSH-Verbindung wird dabei immer vom PoE-Server aus aufgebaut
  • Manueller PoE-Neustart einzelner Geräte per Klick; bei deaktivierten Geräten bietet das Detail-Popup stattdessen direkt eine Aktivieren-Option
  • Einstellbares Prüfintervall (steuert den Hintergrund-Check-Dienst) — der Countdown „Nächste Prüfung“ wird aus dem tatsächlichen letzten Log-Eintrag berechnet, nicht bei jedem Seitenaufruf neu gestartet, und läuft global in der Topbar auf jeder Seite (nicht nur im Dashboard)
  • Live-Log-Ansicht mit farblicher Hervorhebung (online/offline)
  • Einheitliches Seiten-Layout: die Topbar zeigt rechts ausschließlich den „Nächste Prüfung“-Timer; Anlegen-Buttons und eine kurze Beschreibung sitzen stattdessen direkt über der jeweiligen Tabelle. Die Listen (Geräte, Switche, Zugangsdaten, Benutzer, Gruppen) sind per Klick auf die Spaltenüberschrift sortierbar
  • Rechtesystem mit Gruppen: Admins dürfen immer alles (als Gruppe „Admin“ überall mit aufgeführt); normalen Benutzern lassen sich über Gruppen einzelne Verwaltungsrechte gezielt zuweisen, inkl. reiner Ansichtsrechte (siehe Rechtesystem)
  • Einklappbare Sidebar (Desktop: dauerhaft, über Neuladen hinweg gemerkt; mobil: temporäres Überlagern)
  • Änderungslog: jede Anlage/Bearbeitung/Löschung sowie Aktivieren/ Deaktivieren von Geräten, Switchen, Zugangsdaten, Benutzern und Gruppen wird protokolliert (wer, wann, was) — einsehbar unter „Logs → Änderungslog“; Geräte und Switche merken sich zusätzlich direkt am Datensatz, wer sie zuletzt geändert hat. PoE-Neustarts werden bewusst nicht geloggt (siehe Änderungslog)
  • Verschlüsselter Import/Export: Geräte, Switche und Zugangsdaten lassen sich unter „Einstellungen → Im-/Export" als ein mit selbstgewählter Passphrase verschlüsseltes Bundle exportieren und auf einer neuen Umgebung wieder importieren (siehe Import/Export)
  • Eigenes Konto: das Zahnrad-Symbol neben dem eigenen Namen unten in der Sidebar führt zu „Mein Konto“ — Vor-/Nachname, eigenes Passwort und Profilbild pflegen (siehe Eigenes Konto)
  • Anpassbare Navigation: Admins legen dort zusätzlich die Reihenfolge der Sidebar-Hauptpunkte per Auf-/Ab-Buttons fest; jeder Benutzer sieht davon ohnehin nur, wofür er berechtigt ist — auch pro Unterpunkt innerhalb einer Gruppe (siehe Navigation anpassen)

Was ist neu gegenüber dem Original?

  • Komplett neues Frontend: eigenes Design-System (kein Bootstrap mehr), Logo mittig in der Topbar (auf jeder Seite, skaliert auf die Balkenhöhe), Sidebar-Navigation (nur für eingeloggte Nutzer sichtbar), Dark/Light- Umschalter, Karten-Dashboard mit Live-Zählern, moderne Modals/Toasts statt Browser-confirm() und Bootstrap-Alerts.
  • Dashboard jetzt teilweise öffentlich: / ist ohne Login erreichbar und zeigt eine reduzierte Lese-Ansicht (Hostname, IP, Status, letzte Prüfung) mit Login-Button; alle Verwaltungsseiten und der PoE-Neustart bleiben @login_required und zusätzlich rechtebasiert (s.u.).
  • Browser-SSH-Terminal für Switche, implementiert mit paramiko (reines Python) statt eines lokalen pty + System-ssh-Client — läuft dadurch plattformunabhängig. Die SSH-Verbindung zum Switch wird immer serverseitig (vom PoE-Server) aufgebaut, nie vom Browser/Client aus.
  • Granulares Rechtesystem mit Gruppen (neu, siehe unten) statt der ursprünglichen reinen Admin/User-Unterscheidung.
  • Gleiche Kernlogik: Datenbankschema (erweitert um Gruppen/Rechte), Login, PoE-Restart-Mechanismus (poe.sh per SSH/expect auf die Aruba-Switche) sind ansonsten unverändert.
  • Aufgeräumtes Backend: konsistente, konfigurierbare Pfade (POE_DB_PATH, POE_SCRIPT, POE_LOG_GLOB, …) statt hart codierter/inkonsistenter Pfade; Secret-Key und Fernet-Key werden beim ersten Start automatisch generiert statt im Repo zu liegen.

⚠️ Sicherheitshinweis zum Original-Repo: Im Original sind sqlite.db (Nutzer-Passwort-Hashes, verschlüsselte Switch-Passwörter) und fernet.key (der zugehörige Schlüssel) mit im Git-Repo eingecheckt — die .gitignore dort schließt sie über die !-Regeln versehentlich wieder ein. In diesem Rebuild sind beide Dateien in .gitignore ausgeschlossen und werden beim ersten Start frisch erzeugt. Empfehlung fürs Original-Repo: beide Dateien aus der Git-Historie entfernen und Fernet-Key sowie alle Switch-/User- Passwörter rotieren.

Rechtesystem (Gruppen & Berechtigungen)

Admins dürfen wie bisher alles, inklusive Benutzer-/Gruppen-/ Settingsverwaltung — das bleibt exklusiv Admins vorbehalten. Zusätzlich gibt es Gruppen: eine Gruppe bündelt einzelne Verwaltungsrechte, die dann normalen Benutzern zugewiesen werden können, ohne sie zu Admins zu machen. Ein Benutzer kann nur einer Gruppe/Rolle gleichzeitig zugeordnet sein (über den Button „Gruppe zuweisen“, analog zur Switch-Zuordnung bei Devices) — technisch sind mehrere Gruppen pro Benutzer möglich (Rechte würden sich addieren), die UI bildet aber bewusst nur eine 1:1-Zuordnung ab.

Auf der Gruppen-Seite (nur für Admins) werden zur Übersicht immer auch die beiden Systemrollen mit aufgeführt:

  • Admin — eine feste, nicht editierbare Zeile mit allen Rechten; Mitgliedschaft wird direkt hier verwaltet (Button „Mitglieder verwalten“), intern über den is_admin-Schalter der Benutzer. Mindestens ein Admin muss immer bestehen bleiben (serverseitig erzwungen).
  • Benutzer — die Standardgruppe, mit der alle Ansichtsrechte (devices.view, switches.view) vorbelegt sind. Jeder neu angelegte, nicht-admin Benutzer wird ihr automatisch zugeordnet; sie kann nicht gelöscht werden.

Jede Gruppe lässt sich über „Rechte anzeigen/bearbeiten“ aufklappen (wie ein Akkordeon) und zeigt dort die volle Checkbox-Liste; Mitglieder werden über einen eigenen Button/Modal verwaltet (nur die Anzahl steht in der Tabelle).

Verfügbare Rechte:

Bereich Recht Bedeutung
Devices devices.view Devices-Seite ansehen
Devices devices.toggle Geräte aktivieren/deaktivieren
Devices devices.create Geräte anlegen
Devices devices.edit Geräte bearbeiten (inkl. Switch-Zuordnung)
Devices devices.delete Geräte löschen
Devices devices.restart PoE-Neustart/Aktivieren über das Dashboard
Switches switches.view Switches- und Zugangsdaten-Seite ansehen
Switches switches.create Switche und Zugangsdaten anlegen
Switches switches.edit Switche und Zugangsdaten bearbeiten
Switches switches.delete Switche und Zugangsdaten löschen

Sowohl das Anzeigen der Devices-/Switches-Seiten als auch jede einzelne Aktion (Buttons, Toggle-Switches, Formulare) ist an das jeweilige Recht gekoppelt — im Frontend ausgeblendet und im Backend serverseitig durchgesetzt, unabhängig vom Frontend.

Datenmodell: groups (inkl. is_default-Flag), group_permissions (Gruppe → Recht), user_groups (Benutzer → Gruppe). Bestehende Datenbanken werden beim App-Start automatisch migriert (_ensure_schema() in app.py, inkl. Nachrüsten der Standardgruppe und Zuordnung bestehender Benutzer ohne Gruppe) — kein manuelles Migrations-Skript nötig.

Zugangsdaten (wiederverwendbare SSH-Logins)

Switch-Zugangsdaten (Username + verschlüsseltes Passwort) sind eine eigene Entität (credentials-Tabelle) statt direkt am Switch zu hängen — mehrere Switche mit demselben Login teilen sich einen Eintrag. Beim Anlegen/Bearbeiten eines Switches lässt sich per Dropdown ein bestehender Eintrag auswählen oder über „+ Neue Zugangsdaten anlegen“ direkt im selben Formular ein neuer anlegen, ohne vorher zur eigenen Zugangsdaten-Seite wechseln zu müssen. Löschen ist nur möglich, wenn kein Switch mehr auf den Eintrag verweist. Bestehende Datenbanken aus einer älteren Version (Username/Passwort direkt am Switch) werden beim ersten Start automatisch migriert.

Änderungslog

Jede Anlage, Bearbeitung, Löschung sowie jedes Aktivieren/Deaktivieren von Geräten, Switchen, Zugangsdaten, Benutzern und Gruppen wird in der Tabelle audit_log protokolliert (Zeitpunkt, Benutzer, Aktion, Ziel, Details) — einsehbar unter Logs → Änderungslog (nur für Admins). Zusätzlich merken sich Geräte und Switche direkt am Datensatz (last_modified_by, last_modified_at), wer sie zuletzt geändert hat, damit man das nicht erst im Log nachschlagen muss.

PoE-Neustarts werden bewusst nicht im Änderungslog erfasst — die stehen bereits im Live-Log von poe.sh. Eine Ausnahme ist die Änderung des Prüfintervalls selbst (eine Einstellungsänderung, kein Neustart), die wird mitprotokolliert.

Import/Export

Unter Einstellungen lassen sich Geräte, Switche und Zugangsdaten (inkl. entschlüsselter Passwörter) als ein einziges JSON-Bundle exportieren. Das Bundle wird mit einem aus einer selbstgewählten Passphrase abgeleiteten Schlüssel verschlüsselt (PBKDF2-HMAC-SHA256 + Fernet) — unabhängig vom fernet.key dieser Installation, damit die Datei auf einer komplett neuen Umgebung (mit eigenem, neu generiertem fernet.key) wieder eingelesen werden kann. Gedacht für einen Umzug auf einen neuen Server.

Beim Import wird dieselbe Passphrase erneut abgefragt; Zugangsdaten werden nach Name, Switche nach Hostname und Geräte nach MAC-Adresse abgeglichen — bestehende Einträge mit gleichem Schlüssel werden aktualisiert, neue werden angelegt. Switche referenzieren ihre Zugangsdaten dabei über den Namen (nicht die interne ID), damit der Import auch bei abweichender ID-Vergabe auf dem Zielsystem korrekt verknüpft.

Eigenes Konto & Profilbild

Das Zahnrad-Symbol neben dem eigenen Namen unten in der Sidebar führt zu „Mein Konto“ (/account): Vor-/Nachname ändern, ein Profilbild hochladen (PNG/JPG/GIF/WEBP) und das eigene Passwort ändern (erfordert Eingabe des aktuellen Passworts). Das ist bewusst getrennt vom Admin-Bereich „Benutzer“, der andere Konten verwaltet. Ist ein Profilbild hinterlegt, erscheint es statt der Initialen sowohl in der Sidebar als auch im Änderungslog neben dem Benutzernamen. Admins sehen auf derselben Seite zusätzlich die Navbar-Reihenfolge (siehe unten).

Navigation anpassen

Die Sidebar ist in drei aufklappbare Gruppen strukturiert:

  • Geräte — Clients (die eigentlichen Devices), Switche, Zugangsdaten
  • Einstellungen — Benutzer, Gruppen, Systemeinstellungen (Prüfintervall), Im-/Export
  • Logs — Live, Änderungen (Änderungslog)

Die Reihenfolge dieser drei Gruppen (und von „Dashboard“) ist für Admins unter Mein Konto (Zahnrad-Symbol in der Sidebar) per Auf-/Ab-Buttons konfigurierbar (gespeichert als JSON-Liste unter settings.nav_order) und gilt global für alle Benutzer. Unabhängig von der Reihenfolge sieht jeder Benutzer ohnehin nur, wofür er berechtigt ist — sowohl auf Gruppenebene als auch pro Unterpunkt: hat ein Benutzer z.B. nur devices.view, erscheint die Gruppe „Geräte“ nur mit dem Unterpunkt „Clients“ (ohne Switche/ Zugangsdaten); eine Gruppe verschwindet komplett, wenn kein Unterpunkt sichtbar ist.

Entwicklung unter WSL

Da das Projekt ausschließlich für Linux gebaut ist, empfiehlt sich die Entwicklung direkt unter WSL2 (Ubuntu), auch wenn der Editor unter Windows läuft — das Projektverzeichnis liegt dabei ganz normal unter C:\...\aruba-poe-modern und wird aus WSL über /mnt/c/... erreicht:

wsl --install -d Ubuntu        # einmalig, falls noch nicht vorhanden
wsl -d Ubuntu
sudo apt update && sudo apt install -y python3 python3-venv python3-pip sqlite3 expect openssh-client
cd /mnt/c/Users/<dich>/aruba-poe-modern/srv/poe_manager
python3 -m venv venv
./venv/bin/pip install -r requirements.txt
./venv/bin/python create_db.py
./venv/bin/python create_admin.py
./venv/bin/python app.py         # http://localhost:5000 — via WSL2-Portweiterleitung
                                  # auch aus dem Windows-Browser erreichbar

Lokal starten (Entwicklung)

cd srv/poe_manager
python3 -m venv venv
source venv/bin/activate
pip install -r requirements.txt

python create_db.py             # legt sqlite.db + Tabellen an
python create_admin.py          # legt ersten Admin-Benutzer an

python app.py                   # http://localhost:5000

Produktiv-Deployment (auf der Ziel-VM, App landet unter /srv/poe_manager)

Das Repo wird bewusst nicht direkt nach /srv/poe_manager geklont — install.sh kopiert (rsync) den Inhalt von srv/poe_manager/ aus dem Repo gezielt dorthin und lässt Quell-Checkout und Zielverzeichnis damit sauber getrennt (kein doppeltes /srv/poe_manager/srv/poe_manager/…):

sudo git clone <dieses-repo> /opt/aruba-poe-modern-src
cd /opt/aruba-poe-modern-src
sudo bash install.sh
sudo /srv/poe_manager/venv/bin/python3 /srv/poe_manager/create_admin.py

Nach der Installation liegt die laufende App vollständig unter /srv/poe_manager (so wie es poe_web.service, rpi-check.service und POE_SCRIPT/POE_DB_PATH als Default erwarten) — /opt/aruba-poe-modern-src wird nur als Checkout-Quelle für install.sh gebraucht und kann danach liegen bleiben (für spätere Updates: git pull dort, dann install.sh erneut ausführen) oder gelöscht werden.

install.sh installiert Systempakete, richtet die venv ein, initialisiert die Datenbank (falls nicht vorhanden), kopiert poe.sh nach /usr/local/bin/custom/, registriert die systemd-Units (poe_web.service, rpi-check.service, rpi-check-restart.timer) und konfiguriert nginx als Reverse-Proxy auf Port 80.

Relevante Umgebungsvariablen (optional)

Variable Zweck Default
POE_DB_PATH Pfad zur SQLite-DB <app-dir>/sqlite.db
POE_SCRIPT Pfad zum PoE-Restart-Skript /usr/local/bin/custom/poe.sh
POE_LOG_GLOB Glob-Pattern der Check-Logs /var/log/rpi-*.log
POE_FERNET_KEY Pfad zum Fernet-Schlüssel <app-dir>/fernet.key (auto-erzeugt)
POE_KNOWN_HOSTS Pfad zur SSH-known_hosts-Datei des Terminals <app-dir>/known_hosts (auto-erzeugt)
POE_SECRET_KEY Flask Secret Key (überschreibt Datei) zufällig, in secret.key gespeichert
PORT, FLASK_DEBUG Flask-Serverport / Debug-Modus 5000 / aus

Browser-SSH-Terminal (Switch-Verbindungstest)

„Verbindung testen“ im Switch-Modal öffnet eine WebSocket-Verbindung zu /ws/ssh_terminal. Serverseitig baut paramiko eine echte SSH-Sitzung zum Switch auf (inkl. interaktiver Host-Key-Bestätigung beim Erstkontakt, danach dauerhaft in known_hosts gemerkt) und reicht eine interaktive Shell 1:1 an ein xterm.js-Terminal im Browser durch. Die Zugangsdaten aus dem Formular werden direkt für die SSH-Authentifizierung verwendet (nicht als Tastatureingabe in die Shell getippt) — Erfolg/Fehlschlag der Anmeldung wird sofort und eindeutig im Terminal angezeigt. Ein Klick auf „Passwort einfügen“ sendet den aktuell im Formular eingetragenen Wert zusätzlich als Tastatureingabe (z.B. für ein sudo-Passwort in der geöffneten Sitzung).

Voraussetzungen:

  • Läuft auf jedem Betriebssystem (paramiko ist reines Python) — die SSH-Verbindung wird dabei immer vom PoE-Server aus aufgebaut, nie vom Browser/Client.
  • Nur für eingeloggte Admins erreichbar.
  • Der Flask-Entwicklungsserver muss mit threaded=True laufen (ist bereits so konfiguriert) — für einen echten Produktivbetrieb empfiehlt sich ohnehin ein WSGI-Server mit WebSocket-Unterstützung (z.B. Gunicorn mit gevent- oder eventlet-Worker) statt des eingebauten Dev-Servers.
  • Da poe_web.service (wie im Original) als root läuft, kann über dieses Terminal im Prinzip jeder erreichbare Host per SSH kontaktiert werden — bewusst so gewählt, da Admins über die App ohnehin schon vollen Zugriff auf alle hinterlegten Switch-Zugangsdaten haben. Für eine strengere Trennung empfiehlt es sich, poe_web.service künftig unter einem eigenen, unprivilegierten Systembenutzer laufen zu lassen (im Original wie auch hier aktuell root, um Änderungen am produktiven Setup nicht zu vergrößern).

Projektstruktur

srv/poe_manager/        Flask-App (Backend + Templates + Static-Assets)
usr/local/bin/custom/    poe.sh — Ping-Check & PoE-Restart per SSH (expect)
etc/systemd/system/      Service-/Timer-Units (Web-App + Check-Dienst)
etc/nginx/               Reverse-Proxy-Konfiguration
install.sh               Produktiv-Installer