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+1 -1
View File
@@ -4,7 +4,7 @@ build-backend = "setuptools.build_meta"
[project]
name = "tesm"
version = "2.8.32"
version = "2.8.36"
description = "TESM -- Verwaltung und Ueberwachung von PoE-Endgeraeten und Aruba-Switchen"
requires-python = ">=3.11"
dependencies = [
+26 -1
View File
@@ -19,7 +19,11 @@ from tesm_core.auth.models import (
from tesm_core.auth.service import client_ip
from tesm_core.db import Database
from tesm_core.extension import core, db, transaction
from tesm_core.licensing_client import LICENSED_FEATURES, LicenseError
from tesm_core.licensing_client import (
ABFRAGE_WARNSCHWELLE_TAGE,
LICENSED_FEATURES,
LicenseError,
)
import tesm_licensing as lic
@@ -50,8 +54,29 @@ def overview():
manager = extension.license
state = manager.reload(conn) if manager else None
pending = manager._pending(conn) if manager else {} # noqa: SLF001 - eigenes Paket
# Der Befehl, den ein Agent auf dieser Maschine ausfuehrt. Zusammengesetzt
# aus dem, was hier wirklich installiert ist -- der Shim traegt den Namen
# der Instanz, und der Dienstbenutzer auch. Abgeschrieben aus der Doku
# waere er auf einer benannten Instanz schlicht falsch.
werkzeug = f"/usr/local/bin/{extension.config.site_key}-admin"
# Der Dienstbenutzer traegt den Namen der **Anwendung**, nicht den der
# Instanz: install.sh setzt SERVICE_USER="$APP". Auf "tesm-test" heisst er
# also "tesm" -- und auf dem Lizenzserver "tesm-license". Aus dem
# Instanznamen ableiten waere genau dort falsch.
dienstbenutzer = extension.config.app_key
rmm_befehl = f"sudo -u {dienstbenutzer} {werkzeug} license"
return render_template(
"tesm/license.html",
rmm_befehl=rmm_befehl,
rmm_befehl_tage=f"{rmm_befehl} --days",
rmm_warnschwelle=ABFRAGE_WARNSCHWELLE_TAGE,
rmm_powershell=(
f'$j = (& {rmm_befehl} 2>$null) | ConvertFrom-Json' + chr(10)
+ 'if (-not $j.valid) { exit 2 }' + chr(10)
+ 'if ($j.lifetime) { exit 0 }' + chr(10)
+ f'if ($j.days_left -le {ABFRAGE_WARNSCHWELLE_TAGE}) ' + '{ exit 1 }' + chr(10)
+ 'exit 0'
),
state=state,
pending=pending,
server_certificate=extension.settings.get(conn, "license_server_ca") or "",
+38
View File
@@ -110,6 +110,36 @@ def cmd_create_admin(args: argparse.Namespace) -> int:
return 0
def cmd_license(args: argparse.Namespace) -> int:
"""Die Lizenz als Auskunft fuer ein Ueberwachungswerkzeug.
Gedacht fuer einen RMM-Agenten, der auf dieser Maschine laeuft: kein Netz,
kein Token, keine Anmeldung. Die Antwort steht auf **stdout**, alles andere
(Protokollzeilen des Starts) auf stderr -- ein ``| ConvertFrom-Json`` soll
nicht daran scheitern, dass eine Migration etwas erzaehlt hat.
Der Ausstiegscode traegt die Aussage: 0 heil, 1 laeuft bald ab, 2
ungueltig. Das ist die Sprache, in der ein RMM Alarm schlaegt -- Text
auszuwerten waere der Umweg.
"""
from tesm_core.licensing_client import abfrage_ausstiegscode, zustand_als_auskunft
app, extension = _app_and_core()
if extension.license is None:
print("{}")
return 2
with app.app_context(), extension.database.session() as conn:
auskunft = zustand_als_auskunft(extension.license.reload(conn))
if getattr(args, "days", False):
# Eine Zahl, sonst nichts -- fuer Werkzeuge, die keinen JSON-Parser
# mitbringen. Unbefristet hat keine Zahl und sagt das auch.
tage = auskunft.get("days_left")
print("unbefristet" if auskunft.get("lifetime") else ("" if tage is None else int(tage)))
else:
print(json.dumps(auskunft, ensure_ascii=False, sort_keys=True))
return abfrage_ausstiegscode(auskunft)
def cmd_status(args: argparse.Namespace) -> int:
app, extension = _app_and_core()
with app.app_context(), extension.database.session() as conn:
@@ -552,6 +582,14 @@ def build_parser() -> argparse.ArgumentParser:
status.add_argument("--json", action="store_true")
status.set_defaults(func=cmd_status)
lizenz = sub.add_parser(
"license", help="Lizenzzustand als JSON ausgeben (für Überwachungswerkzeuge)"
)
lizenz.add_argument(
"--days", action="store_true", help="Nur die Restlaufzeit in Tagen ausgeben"
)
lizenz.set_defaults(func=cmd_license)
house = sub.add_parser("housekeeping", help="Sitzungen, Ratenereignisse, Protokolle aufräumen")
house.set_defaults(func=cmd_housekeeping)
@@ -249,6 +249,39 @@
</div>
</section>
{# Fuer ein Ueberwachungswerkzeug, das auf dieser Maschine laeuft. Bewusst
kein HTTP-Endpunkt mit Token: der Agent sitzt ohnehin hier, und was ohne
Netz auskommt, kann auch niemand aus dem Netz abfragen. #}
<section class="card">
<div class="card__header">
<div class="flex-1">
<div class="card__title">{{ icon('terminal', size=17) }} Abfrage durch ein RMM</div>
<div class="card__sub">
Ein Agent auf dieser Maschine liest die Restlaufzeit ohne Anmeldung und ohne Netz.
</div>
</div>
<button class="btn btn--sm btn--ghost" type="button" data-copy="#rmm-json"
data-copy-message="Befehl kopiert.">{{ icon('copy', size=14) }} Kopieren</button>
</div>
<div class="card__body stack stack--tight">
<pre class="code-block code-block--wrap" id="rmm-json">{{ rmm_befehl }}</pre>
<p class="fs-xs faint">
Antwortet mit einer Zeile JSON auf <strong>stdout</strong>
(<code>valid</code>, <code>days_left</code>, <code>expires_at</code>,
<code>lifetime</code>, <code>modules</code>). Der <strong>Ausstiegscode</strong> trägt
die Aussage: <strong>0</strong> in Ordnung, <strong>1</strong> läuft in
{{ rmm_warnschwelle }} Tagen oder weniger ab, <strong>2</strong> ungültig oder nicht
vorhanden. Meldungen des Starts gehen nach stderr und stören das Auswerten nicht.
</p>
<div class="divider"></div>
<div class="fs-xs faint">Nur die Restlaufzeit, ohne JSON-Auswertung:</div>
<pre class="code-block code-block--wrap" id="rmm-tage">{{ rmm_befehl_tage }}</pre>
<div class="divider"></div>
<div class="fs-xs faint">Beispiel für einen Agenten mit PowerShell:</div>
<pre class="code-block code-block--wrap">{{ rmm_powershell }}</pre>
</div>
</section>
<section class="card">
<div class="card__header">
<div class="flex-1">
+16 -43
View File
@@ -418,49 +418,16 @@ info "Dateien abgeglichen (Instanzdaten unter data/ bleiben unangetastet)"
# -- venv --------------------------------------------------------------------
step "Python-Umgebung"
# Ein venv haengt an der **Minor-Fassung**, mit der er gebaut wurde: die Pakete
# liegen unter lib/python3.X. Wechselt die Systemfassung -- ein Release-Upgrade
# von Ubuntu bringt genau das, 24.04 hat 3.12 und 26.04 hat 3.14 --, dann ist
# venv/bin/python3 weiter ausfuehrbar: der Verweis zeigt auf /usr/bin/python3,
# also auf den **neuen** Interpreter. Der venv sieht heil aus und ist es nicht.
# Er findet danach kein einziges Paket mehr, nicht einmal pip.
#
# Gemessen auf dem Testserver, mit verschobenem lib-Verzeichnis:
# [[ -x venv/bin/python3 ]] -> wahr
# venv/bin/python3 -m pip --version -> "No module named pip"
#
# Die alte Pruefung fragte nur nach der Ausfuehrbarkeit. Sie haette den toten
# venv behalten und waere eine Zeile spaeter an "python3 -m pip" gescheitert --
# mitten in einer Aktualisierung, auf einem Server, dessen Dienste ohnehin
# schon stehen. Gefragt wird deshalb, was gebraucht wird: laesst sich in
# diesem venv pip benutzen?
venv_traegt() {
[[ -x "$ROOT/venv/bin/python3" ]] || return 1
"$ROOT/venv/bin/python3" -c "import pip" >/dev/null 2>&1
}
if ! venv_traegt; then
# Ohne --clear: ein erneutes "venv" ergaenzt das fehlende lib-Verzeichnis und
# holt pip zurueck; die Abhaengigkeiten kommen gleich darunter ohnehin neu.
# Auch das ist gemessen und nicht angenommen.
python3 -m venv "$ROOT/venv"
info "Python-Umgebung aufgebaut ($(python3 -V 2>&1))"
fi
# Immer ueber "python3 -m pip" -- der pip-Shim im venv baeckt einen absoluten
# Pfad in seinen Shebang, der nach einer Umbenennung des Verzeichnisses bricht.
"$ROOT/venv/bin/python3" -m pip install --quiet --upgrade pip setuptools wheel
PAKETE=("$ROOT/packages/tesm-licensing" "$ROOT/packages/tesm-core")
# Die Serverhaelfte des Lizenzprotokolls -- ausstellen, erneuern, antworten --
# gehoert ausschliesslich zum Lizenzserver. Ein Client verifiziert Lizenzen und
# stellt Anfragen; den Code zum Ausstellen soll er nicht einmal mitbringen.
if [[ "$APP" == "tesm-license" ]]; then
[[ -d "$ROOT/packages/tesm-licensing-server" ]] ||
fail "packages/tesm-licensing-server fehlt -- ohne sie kann der Lizenzserver nichts ausstellen"
PAKETE+=("$ROOT/packages/tesm-licensing-server")
fi
"$ROOT/venv/bin/python3" -m pip install --quiet "${PAKETE[@]}" "$ROOT/apps/$APP" gunicorn
if [[ "$APP" == "tesm" ]]; then
"$ROOT/venv/bin/python3" -m pip install --quiet flask-sock
fi
# Aufbauen, pruefen und reparieren steht in genau einem Programm -- und
# dasselbe laeuft als ExecStartPre vor jedem Dienststart. Zwei getrennte
# Paketlisten waeren zwei Listen, die auseinanderlaufen: die Reparatur baute
# dann eine Umgebung, die nicht mehr der Installation entspricht.
# Ueber "bash" und nicht als Programm: Dateien im Baum tragen kein
# Ausfuehrungsrecht -- git kennt auf einer Windows-Buildmaschine keines, und
# install.sh, tesm-helper und tesm-motd werden aus demselben Grund ebenso
# aufgerufen oder mit ausdruecklichem Modus installiert. Ohne das brach die
# Aktualisierung mit "Permission denied" ab (und rollte zurueck).
bash "$ROOT/deploy/tesm-venv" "$ROOT" "$APP" --immer
info "Abhaengigkeiten installiert"
# -- Statische Dateien fuer nginx --------------------------------------------
@@ -490,6 +457,12 @@ install_if_changed() {
install_if_changed "$ROOT/deploy/tesm-helper" /usr/local/lib/tesm/tesm-helper 0755 && \
info "Helfer aktualisiert" || info "Helfer unveraendert"
# Derselbe Baustein, der oben die Umgebung gebaut hat: die Dienste rufen ihn
# vor jedem Start auf und reparieren damit, was ein Release-Upgrade des
# Betriebssystems ihnen unter den Fuessen weggezogen hat.
install_if_changed "$ROOT/deploy/tesm-venv" /usr/local/lib/tesm/tesm-venv 0755 >/dev/null \
&& info "Umgebungspfleger aktualisiert" || true
# visudo -c prueft die Datei, bevor sie aktiv wird -- eine kaputte sudoers-Datei
# waere sonst ein Totalausfall der Administration.
TMP_SUDO="$(mktemp)"
+12
View File
@@ -15,11 +15,23 @@ Environment=TESM_LICENSE_LOG_DIR=/var/log/tesm-license
Environment=TESM_LICENSE_WEB_PROCESS=1
Environment=TESM_LICENSE_COOKIE_SECURE=1
Environment=PYTHONUNBUFFERED=1
# Vor jedem Start: traegt die Python-Umgebung noch? Ein Release-Upgrade des
# Betriebssystems tauscht die Minor-Fassung von Python aus, und der venv haengt
# daran -- danach findet der Dienst kein einziges Paket mehr und scheitert mit
# "No module named gunicorn". Ist alles heil, kostet diese Zeile Millisekunden;
# sonst baut sie die Umgebung neu, einmal je Systemstart.
#
# Das "+" laesst den Schritt als root laufen. Noetig, weil der venv root
# gehoert, der Dienst aber als unprivilegierter Benutzer laeuft.
ExecStartPre=+/usr/local/lib/tesm/tesm-venv /srv/tesm-license tesm-license
ExecStart=/srv/tesm-license/venv/bin/gunicorn \
--workers 1 --worker-class gthread --threads 8 \
--bind 127.0.0.1:5001 \
--access-logfile - --error-logfile - \
tesm_license.wsgi:app
# Ein Neuaufbau der Python-Umgebung laedt Pakete und dauert Minuten --
# die Vorgabe von 90 Sekunden wuerde ihn mittendrin abschneiden.
TimeoutStartSec=900
Restart=always
RestartSec=5
+12
View File
@@ -12,7 +12,19 @@ Environment=TESM_BASE_DIR=/srv/tesm
Environment=TESM_DATA_DIR=/srv/tesm/data
Environment=TESM_LOG_DIR=/var/log/tesm
Environment=PYTHONUNBUFFERED=1
# Vor jedem Start: traegt die Python-Umgebung noch? Ein Release-Upgrade des
# Betriebssystems tauscht die Minor-Fassung von Python aus, und der venv haengt
# daran -- danach findet der Dienst kein einziges Paket mehr und scheitert mit
# "No module named gunicorn". Ist alles heil, kostet diese Zeile Millisekunden;
# sonst baut sie die Umgebung neu, einmal je Systemstart.
#
# Das "+" laesst den Schritt als root laufen. Noetig, weil der venv root
# gehoert, der Dienst aber als unprivilegierter Benutzer laeuft.
ExecStartPre=+/usr/local/lib/tesm/tesm-venv /srv/tesm tesm
ExecStart=/srv/tesm/venv/bin/tesm-monitor
# Ein Neuaufbau der Python-Umgebung laedt Pakete und dauert Minuten --
# die Vorgabe von 90 Sekunden wuerde ihn mittendrin abschneiden.
TimeoutStartSec=900
Restart=always
RestartSec=10
+12
View File
@@ -15,11 +15,23 @@ Environment=TESM_LOG_DIR=/var/log/tesm
Environment=TESM_WEB_PROCESS=1
Environment=TESM_COOKIE_SECURE=1
Environment=PYTHONUNBUFFERED=1
# Vor jedem Start: traegt die Python-Umgebung noch? Ein Release-Upgrade des
# Betriebssystems tauscht die Minor-Fassung von Python aus, und der venv haengt
# daran -- danach findet der Dienst kein einziges Paket mehr und scheitert mit
# "No module named gunicorn". Ist alles heil, kostet diese Zeile Millisekunden;
# sonst baut sie die Umgebung neu, einmal je Systemstart.
#
# Das "+" laesst den Schritt als root laufen. Noetig, weil der venv root
# gehoert, der Dienst aber als unprivilegierter Benutzer laeuft.
ExecStartPre=+/usr/local/lib/tesm/tesm-venv /srv/tesm tesm
ExecStart=/srv/tesm/venv/bin/gunicorn \
--workers 1 --worker-class gthread --threads 16 --timeout 0 \
--bind 127.0.0.1:5000 \
--access-logfile - --error-logfile - \
tesm.wsgi:app
# Ein Neuaufbau der Python-Umgebung laedt Pakete und dauert Minuten --
# die Vorgabe von 90 Sekunden wuerde ihn mittendrin abschneiden.
TimeoutStartSec=900
Restart=always
RestartSec=5
+152
View File
@@ -0,0 +1,152 @@
#!/usr/bin/env bash
# =============================================================================
# Die Python-Umgebung einer Installation -- aufbauen, pruefen, reparieren.
#
# tesm-venv /srv/tesm tesm # reparieren, falls noetig (Dienststart)
# tesm-venv /srv/tesm tesm --immer # neu bestuecken (Installation)
# tesm-venv /srv/tesm tesm --pruefen # nur melden: 0 heil, 1 kaputt
#
# **Warum es das gibt.** Ein venv haengt an der Minor-Fassung von Python: die
# Pakete liegen unter lib/python3.X. Ein Release-Upgrade des Betriebssystems
# tauscht diese Fassung aus (Ubuntu 24.04 bringt 3.12, 26.04 bringt 3.14) --
# und danach zeigt venv/bin/python3 weiter auf /usr/bin/python3, also auf den
# **neuen** Interpreter. Der venv ist ausfuehrbar und trotzdem tot: er findet
# kein einziges Paket mehr, nicht einmal pip. Jeder Dienst scheitert mit
# "ModuleNotFoundError: No module named 'gunicorn'", nginx meldet 502.
#
# Real passiert, auf beiden Testservern, am 16.09.2026.
#
# Dieses Programm laeuft deshalb als ExecStartPre vor jedem Dienststart. Ist
# alles heil, endet es nach Millisekunden. Sonst baut es die Umgebung neu --
# aus denselben Paketen, die auch die Installation einspielt, denn es ist
# dasselbe Programm: install.sh ruft es mit --immer auf. Zwei getrennte Listen
# waeren zwei Listen, die auseinanderlaufen.
#
# **Was es nicht tut:** die alten Pakete unter lib/python3.X uebernehmen.
# cryptography, argon2-cffi und bcrypt sind kompiliert und fuer die alte
# Fassung gebaut; ein halb uebernommener venv waere schlimmer als ein neuer.
# =============================================================================
set -euo pipefail
# **Der venv muss fuer den Dienstbenutzer lesbar sein.**
#
# Dieses Programm laeuft als ExecStartPre der Dienst-Unit -- und erbt damit
# deren UMask=0027. Alles, was es anlegt, gehoerte root und waere 0750: der
# Dienst selbst laeuft unprivilegiert und koennte sein eigenes site-packages
# nicht einmal betreten. Gemessen: nach der Reparatur ging "import gunicorn"
# als root, als Benutzer tesm nicht -- die Reparatur baute etwas, das genau
# der Prozess nicht benutzen konnte, fuer den sie gedacht war.
#
# Im venv liegt nichts Geheimes; Schluessel und Datenbank stehen woanders.
umask 022
ROOT="${1:-}"
APP="${2:-}"
MODUS="reparieren"
[[ "${3:-}" == "--immer" ]] && MODUS="immer"
[[ "${3:-}" == "--pruefen" ]] && MODUS="pruefen"
[[ -n "$ROOT" && -n "$APP" ]] || {
echo "Aufruf: tesm-venv <verzeichnis> <tesm|tesm-license> [--immer|--pruefen]" >&2
exit 2
}
[[ "$APP" == "tesm" || "$APP" == "tesm-license" ]] || {
echo "tesm-venv: unbekannte Anwendung '$APP'" >&2
exit 2
}
[[ -d "$ROOT" ]] || { echo "tesm-venv: $ROOT gibt es nicht" >&2; exit 2; }
NAME="$(basename "$ROOT")"
VENV="$ROOT/venv"
PY="$VENV/bin/python3"
MODUL="tesm"; [[ "$APP" == "tesm-license" ]] && MODUL="tesm_license"
LOG_DIR="${TESM_LOG_DIR:-/var/log/$NAME}"
#: Ein Versuch je Systemstart. /run ist ein tmpfs, der Merker verschwindet
#: also beim naechsten Start von selbst. Ohne ihn wuerde "Restart=always" nach
#: einem misslungenen Neuaufbau (kein Netz, kein PyPI) alle fuenf Sekunden
#: einen neuen pip-Lauf starten -- gegen einen Server, der ohnehin gerade
#: nicht erreichbar ist.
MERKER="/run/tesm-venv-$NAME.versucht"
melden() {
local stufe="$1" text="$2"
# Ins Journal: ExecStartPre-Ausgabe landet dort ohnehin.
printf 'tesm-venv: %s\n' "$text" >&2
# Und ins laufende Protokoll, damit es in der Oberflaeche sichtbar ist.
# Fehlschlaege hier duerfen den Start nicht kosten -- ein Protokoll ist
# kein Grund, einen Dienst nicht zu starten.
if [[ -d "$LOG_DIR" ]]; then
printf '%s %-7s %-10s %s\n' "$(date '+%Y-%m-%d %H:%M:%S')" "$stufe" "venv" "$text" \
>> "$LOG_DIR/live.log" 2>/dev/null || true
chown "$APP:$APP" "$LOG_DIR/live.log" 2>/dev/null || true
fi
}
#: Traegt diese Umgebung? Gefragt wird nicht nach der Versionsnummer, sondern
#: nach dem, was gebraucht wird -- so faellt auch ein venv auf, dem jemand ein
#: Paket herausgeloescht hat.
traegt() {
[[ -x "$PY" ]] || return 1
"$PY" -c "import pip" >/dev/null 2>&1 || return 1
# Beim allerersten Lauf ist die Anwendung noch nicht eingespielt -- dann
# zaehlt allein, dass pip benutzbar ist.
[[ "$MODUS" == "immer" ]] && return 0
"$PY" -c "import $MODUL" >/dev/null 2>&1
}
bestuecken() {
"$PY" -m pip install --quiet --upgrade pip setuptools wheel
local pakete=("$ROOT/packages/tesm-licensing" "$ROOT/packages/tesm-core")
if [[ "$APP" == "tesm-license" ]]; then
[[ -d "$ROOT/packages/tesm-licensing-server" ]] || {
echo "tesm-venv: packages/tesm-licensing-server fehlt" >&2
return 1
}
pakete+=("$ROOT/packages/tesm-licensing-server")
fi
"$PY" -m pip install --quiet "${pakete[@]}" "$ROOT/apps/$APP" gunicorn
# Die WebSocket-Bruecke braucht nur TESM (Terminal und Bildschirm).
[[ "$APP" == "tesm" ]] && "$PY" -m pip install --quiet flask-sock
return 0
}
# --------------------------------------------------------------------------- #
if [[ "$MODUS" == "pruefen" ]]; then
traegt && exit 0 || exit 1
fi
if traegt && [[ "$MODUS" != "immer" ]]; then
exit 0
fi
if [[ "$MODUS" != "immer" && -e "$MERKER" ]]; then
melden "WARNUNG" \
"Die Python-Umgebung von $NAME ist unbrauchbar, und der Neuaufbau ist seit dem letzten Systemstart schon einmal gescheitert. Erneuter Versuch: 'bash $ROOT/deploy/install.sh --app $APP --yes'."
exit 1
fi
touch "$MERKER" 2>/dev/null || true
if ! [[ -x "$PY" ]] || ! "$PY" -c "import pip" >/dev/null 2>&1; then
# Ohne --clear: ein erneutes "venv" ergaenzt das fehlende lib-Verzeichnis
# und holt pip zurueck. Gemessen, nicht angenommen.
python3 -m venv "$VENV"
[[ "$MODUS" == "immer" ]] ||
melden "HINWEIS" \
"Python-Umgebung von $NAME neu aufgebaut ($(python3 -V 2>&1)) -- das System hat seine Python-Fassung gewechselt."
fi
if ! bestuecken; then
melden "FEHLER" \
"Die Pakete fuer $NAME liessen sich nicht einspielen. Hat dieser Server Zugriff auf das Paketverzeichnis?"
exit 1
fi
# Und noch einmal ausdruecklich, fuer den Fall, dass ein frueherer Lauf mit
# strengerer Maske gebaut hat: was hier liegt, muss lesbar sein. Idempotent
# und in einer Sekunde durch.
chmod -R a+rX "$VENV" 2>/dev/null || true
[[ "$MODUS" == "immer" ]] || melden "INFO" "Python-Umgebung von $NAME ist wieder vollstaendig."
rm -f "$MERKER" 2>/dev/null || true
exit 0
+43
View File
@@ -383,6 +383,49 @@ sudo bash /srv/tesm/deploy/update.sh tesm
---
## 4bb. Release-Upgrade des Betriebssystems
Ein `do-release-upgrade` tauscht die Minor-Fassung von Python aus (24.04 bringt
3.12, 26.04 bringt 3.14). Der venv einer Installation hängt daran: seine Pakete
liegen unter `lib/python3.12`, während `venv/bin/python3` auf `/usr/bin/python3`
zeigt — also nach dem Upgrade auf den **neuen** Interpreter. Er ist ausführbar
und trotzdem tot; jeder Dienst scheitert mit `No module named gunicorn`, nginx
meldet 502.
**Das repariert TESM seit 2.8.33 von selbst.** Vor jedem Dienststart läuft
```
ExecStartPre=+/usr/local/lib/tesm/tesm-venv /srv/tesm tesm
```
Ist die Umgebung heil, kostet das Millisekunden. Sonst wird sie neu gebaut und
mit denselben Paketen bestückt, die auch die Installation einspielt — es ist
dasselbe Programm, `install.sh` ruft es mit `--immer` auf. Nach dem Neustart,
der auf jedes Release-Upgrade folgt, kommt der Dienst also von allein zurück;
im Live-Protokoll steht dann eine Zeile als Hinweis.
Von Hand prüfen oder anstoßen:
```bash
/usr/local/lib/tesm/tesm-venv /srv/tesm tesm --pruefen # 0 heil, 1 kaputt
/usr/local/lib/tesm/tesm-venv /srv/tesm tesm # reparieren
```
**Grenzen.** Der Neuaufbau lädt Pakete und braucht Zugriff auf das
Paketverzeichnis. Ohne Netz kann er nicht gelingen: dann wird **ein** Versuch je
Systemstart unternommen (Merker unter `/run`), und es bleibt bei einer klaren
Zeile im Journal und im Live-Protokoll. Ohne diese Bremse startete
`Restart=always` alle fünf Sekunden einen neuen `pip`-Lauf.
Die alten Pakete unter `lib/python3.<alt>` werden nicht übernommen —
`cryptography`, `argon2-cffi` und `bcrypt` sind kompiliert und für die alte
Fassung gebaut.
Empfohlene Reihenfolge bleibt trotzdem: erst TESM aktualisieren, dann
`do-release-upgrade`, dann prüfen.
---
## 4c. Installation entfernen
Das Gegenstück zu `install.sh`:
+1 -1
View File
@@ -4,7 +4,7 @@ build-backend = "setuptools.build_meta"
[project]
name = "tesm-core"
version = "2.8.18"
version = "2.8.19"
description = "Gemeinsames Anwendungsgeruest (Auth, RBAC, Navigation, Design-System, Migrationen) fuer TESM und TESM-Lizenzserver"
requires-python = ">=3.11"
dependencies = [
@@ -162,6 +162,56 @@ class LicenseState:
return dict(self.status.vendor) if self.status else {}
#: Ausstiegscodes der Abfrage -- danach schlaegt ein RMM Alarm, nicht nach Text.
ABFRAGE_OK = 0
ABFRAGE_LAEUFT_AB = 1
ABFRAGE_UNGUELTIG = 2
#: Ab hier gilt eine Lizenz als "laeuft bald ab". Dieselbe Zahl wie in der
#: Oberflaeche -- zwei Schwellen fuer dieselbe Frage waeren eine zu viel.
ABFRAGE_WARNSCHWELLE_TAGE = 30
def zustand_als_auskunft(state: "LicenseState") -> dict[str, Any]:
"""Der Lizenzzustand als schlichtes Woerterbuch -- fuer JSON und Skripte.
Gedacht fuer ein RMM, das auf der Maschine selbst laeuft: kein Netz, kein
Token, keine Anmeldung. Was hier steht, beantwortet die eine Frage, die ein
Kunde wirklich hat -- wie lange laeuft die Lizenz noch --, und nichts
darueber hinaus: keine Schluessel, keine Kennungen anderer Installationen.
"""
status = state.status
return {
"valid": bool(state.valid),
"activated": bool(state.activated),
"type": str(status.type) if status else "",
"role": state.role,
"lifetime": bool(status.lifetime) if status else False,
"expires_at": lic.iso(status.expires_at) if status and status.expires_at else "",
# Bei einer unbefristeten Lizenz ist die Zahl bewusst ``null`` und
# keine grosse Zahl: "noch 99999 Tage" waere eine Behauptung.
"days_left": (status.days_left if status and not status.lifetime else None),
"expiring_soon": bool(status.expiring_soon) if status else False,
"grace_active": bool(status.grace_active) if status else False,
"modules": sorted(state.modules_in_use),
"customer": state.customer_name,
"last_heartbeat_at": state.last_heartbeat_at,
"error": state.error,
}
def abfrage_ausstiegscode(auskunft: dict[str, Any]) -> int:
"""0 heil, 1 laeuft bald ab, 2 ungueltig -- die Sprache eines RMM."""
if not auskunft.get("valid"):
return ABFRAGE_UNGUELTIG
if auskunft.get("lifetime"):
return ABFRAGE_OK
tage = auskunft.get("days_left")
if tage is None or int(tage) <= ABFRAGE_WARNSCHWELLE_TAGE:
return ABFRAGE_LAEUFT_AB
return ABFRAGE_OK
class LicenseManager:
"""Haelt den Lizenzzustand und fuehrt die Handshakes durch."""