Auf einem frisch aufgesetzten Server brach das Upgrade mitten drin ab:
/tmp/tmp.XXXX:8:24: syntax error: unknown setting: 'requiretty'
visudo: invalid sudoers file
!! sudoers-Datei ist fehlerhaft
"Defaults:<user> !requiretty" stand in beiden sudoers-Dateien. Auf Debian und
Ubuntu ist requiretty nie gesetzt -- die Zeile war von Anfang an wirkungslos --
und ab sudo 1.9.16 kennt visudo die Einstellung nicht mehr und lehnt die ganze
Datei ab. Sie ist entfernt; ein Hygienetest haelt fest, dass sie nicht
zurueckkommt, und prueft gleich mit, dass in diesen Dateien genau eine Regel
steht und die auf den Helfer zeigt.
Schlimmer als der Fehler war die Folge: der alte Dienst war zu diesem Zeitpunkt
gestoppt und deaktiviert, das Verzeichnis teils ersetzt, der neue Dienst nicht
vorhanden. upgbrade.sh faengt den Fehlschlag jetzt ab und dreht den Lauf
zurueck -- und mit "--rollback" auch spaeter noch, aus einer vorhandenen
Sicherung.
Dafuer muss die Sicherung mehr enthalten als das Verzeichnis. Bei einem Upgrade
in dasselbe Verzeichnis schreibt install.sh auch systemd-Unit, nginx-Site,
logrotate und Banner neu und ersetzt das venv; ohne Kopie davon liesse sich der
alte Stand nicht herstellen. Ein Manifest haelt Quelle und Art des Umzugs fest,
damit ein spaeterer Rueckweg nicht raten muss.
Beim Nachstellen des Fehlschlags fiel ein zweiter Fund auf, gefaehrlicher als
der erste: die Liste der "alten Units" war fest verdrahtet -- fuer --app tesm
immer tesm.service. Nach einem rename.sh heisst so aber die *laufende*
Installation. Wer die archivierte 1.x in eine eigene Instanz hochzieht und
--keep-old-running vergisst, haette damit den Produktionsdienst gestoppt und
deaktiviert. Die Units werden jetzt daran erkannt, dass sie in genau das
Quellverzeichnis zeigen; Timer und Hilfsdienste kommen ueber den Namen der so
gefundenen Unit mit.
Am System geprueft, nicht behauptet: Fehlschlag nachgestellt (1.2.8 mit eigener
Unit, eigener Site und erkennbarem venv), Rueckweg lief -- VERSION 1.2.8, das
alte venv und die alte Unit wieder da, die neue Struktur weg, die laufende
Produktion unberuehrt. Danach derselbe Lauf mit heiler sudoers-Datei bis zum
Ende (4 Clients, 2 Zugangsdaten, DHCP), und zuletzt "--rollback" als eigener
Aufruf auf dieselbe Installation.
Version 2.0.10.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Auf einer 1.2.8 liegt nichts von dieser Fassung -- upgrade.sh verlangte aber
ein install.sh daneben und brach sonst ab. Das war die falsche Voraussetzung
fuer genau den Fall, fuer den das Skript gedacht ist. Beide Skripte holen sich
das Release jetzt selbst:
curl -fsSLO .../raw/branch/main/deploy/upgrade.sh
sudo bash upgrade.sh --app tesm
Liegt das Skript in einem entpackten Release, wird dessen install.sh benutzt
statt eines Downloads: wer ein Paket ausgepackt hat, will nicht, dass ungefragt
ein anderes geladen wird. Mit --tag laesst sich eine Version festlegen.
Der Bootstrap steht wortgleich in beiden Dateien -- zwei eigenstaendige
Skripte koennen sich keine Datei teilen, und beide sollen allein genuegen. Ein
Hygienetest vergleicht die Bloecke, ein zweiter prueft, dass upgrade.sh kein
entpacktes Release mehr verlangt, ein dritter fuehrt den Block mit leerem PATH
aus und erwartet, dass er das fehlende Werkzeug benennt.
update.sh ruft install.sh nicht mehr per exec auf: dadurch lief die
Aufraeumfalle nie, und jedes Update liess ein entpacktes Release unter /tmp
liegen.
Ausserdem "opus" aus allen Beispielen genommen. Das war der Name der
Testinstanz neben der Fassung 1.x; seit dem Umbenennen heissen die
Installationen wie ihre Anwendung, und in einer Hilfe, die jemand anders liest,
ist "opus" ein Raetsel. In BETRIEB.md stand dabei zweimal /opt statt /srv.
Geprueft am System, nicht behauptet: die einzelne upgrade.sh hat eine echte
1.2.8 (Kopie des Archivs) **in dasselbe Verzeichnis** auf 2.0.8 gebracht --
Release geladen, 4 Clients, 2 Zugangsdaten und die DHCP-Konfiguration
uebernommen, Dienst laeuft, /login 200. Die Sicherung enthaelt die 1.2.8 samt
sqlite.db und fernet.key (Verzeichnis 0700, Passphrase 0600), und /tmp bleibt
leer. Danach dieselbe Probe mit der einzelnen update.sh.
Version 2.0.9.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>