Nach einem Umbenennen liegt unter /srv/<app> die laufende Installation und die Fassung 1.x unter /srv/<app>-sonnet5 -- dorthin verschiebt rename.sh sie. Die Vorgabe von upgrade.sh zeigte danach auf die neue Installation und brach ab (sauber, aber unbrauchbar). Gesucht wird jetzt an beiden Orten; erkannt wird eine 1.x an der sqlite.db im Wurzelverzeichnis. Den Weg selbst habe ich gegen die echten Altdaten geprueft, nicht behauptet: aus /srv/tesm-sonnet5 (Version 1.2.8) kamen 4 Clients, 2 Zugangsdaten und die DHCP-Konfiguration in eine Probeinstanz, aus /srv/tesm-license-sonnet5 (Version 1.2.7) 2 Kunden, 2 Tickets und 2 neu signierte Lizenzen samt uebernommenem Signaturschluessel und Anbieterblock. Die laufenden Installationen blieben unberuehrt, die Probeinstanzen sind abgeraeumt. Zwei Tests halten die beiden Skripte zusammen: derselbe Namenszusatz, und die Suche laeuft ueber die echten Zeilen aus upgrade.sh. Version 2.0.8. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
TESM-Lizenzserver
Ausgabe und Verwaltung der Lizenzen für TESM: Kunde -> Ticket -> Lizenz, Aktivierung online und offline, Kundenportal, Selbstbedienung, Versand über MS Graph und eine Hierarchie aus Unter-Lizenzservern.
Dieses Repository enthält genau das, was zum Installieren und Betreiben des Lizenzservers gebraucht wird -- nichts darüber hinaus:
apps/tesm-license die Anwendung
packages/tesm-core gemeinsamer Kern (Anmeldung, Rechte, Sicherung, nginx, ...)
packages/tesm-licensing Lizenzprotokoll, gemeinsame Hälfte
packages/tesm-licensing-server Lizenzprotokoll, Serverhälfte: ausstellen, erneuern, antworten
deploy/ install.sh, update.sh, release.sh, systemd, privilegierter Helfer
docs/ Betrieb und Sicherheit
Die verwaltete Anwendung liegt hier nicht mit drin.
| Wo sonst noch | |
|---|---|
| alientim/tesm | TESM selbst |
| alientim/TESM-DEV | Entwicklung: beide Anwendungen, Tests, Architekturdoku |
Zweige
| Zweig | Inhalt |
|---|---|
main |
dieser Neubau (Version 2.0.0) |
SONNET5 |
der Stand davor, unverändert aufbewahrt |
Installation
sudo bash deploy/install.sh --app tesm-license --https --domain lizenz.firma.de
sudo -u tesm-license tesm-license-admin init-key
sudo -u tesm-license tesm-license-admin bootstrap
sudo -u tesm-license tesm-license-admin create-admin
init-key erzeugt den Signaturschlüssel dieses Servers. Sichern Sie ihn
sofort. Ohne ihn lässt sich keine ausgestellte Lizenz mehr erneuern, und
Kunden müssten einen Ausstellerwechsel bestätigen.
Zielzustand: Port 443 mit TLS, Port 80 leitet dorthin um -- ausser dem
ACME-Pfad, der erreichbar bleiben muss, sonst kann Let's Encrypt nie erneuern.
Sitzt ein eigener Reverse Proxy davor, der TLS beendet, läuft der Dienst ohne
--https schlicht auf Port 80.
Der Lizenzserver darf neben TESM auf demselben Host laufen; nginx unterscheidet
die beiden am Servernamen, und jede Installation hat ihren eigenen SITE_KEY
für nginx-Site, logrotate, Zertifikate und Sitzungscookie.
Aktualisieren
sudo bash deploy/update.sh --app tesm-license
Vor jedem Update entsteht ein vollständiges Backup, danach läuft ein Health-Check mit automatischem Rollback.
Betrieb von der Kommandozeile
sudo -u tesm-license tesm-license-admin status
sudo -u tesm-license tesm-license-admin init-key # Signaturschlüssel
sudo -u tesm-license tesm-license-admin bootstrap # Grunddaten
sudo -u tesm-license tesm-license-admin create-admin
sudo -u tesm-license tesm-license-admin migrate-legacy # Altbestand übernehmen
migrate-legacy liest die SQLite-Datei eines alten Lizenzservers nur
lesend, übernimmt dessen Signaturschlüssel und stellt die Lizenzen mit ihrer
restlichen Laufzeit neu aus. Wird der Schlüssel nicht übernommen, müssen
Kunden den Ausstellerwechsel einmal bestätigen.
Release bauen
git tag -a v2.0.0 -m "TESM-Lizenzserver 2.0.0" && git push origin v2.0.0
bash deploy/release.sh v2.0.0
Heraus kommt tesm-license-v2.0.0.tar.gz samt SHA-256. Der Name kommt aus dem
Repository -- ein Lizenzserver-Release, das tesm-... heisst, verwechselt man
genau einmal.
Lizenzprotokoll in Kurzform
- Ed25519, getrennte Signaturkontexte je Nachrichtenart
(
tesm/license-file/v2\0) -- eine Signatur aus einem Kontext ist in einem anderen nicht verwendbar. - Kanonisches JSON, damit dieselbe Aussage genau eine Signatur hat.
- Nonce gegen Wiedereinspielung,
seqgegen das Zurückrollen auf eine ältere Lizenz. - Aussteller wird beim ersten Kontakt gemerkt (TOFU); ein Wechsel muss ausdrücklich bestätigt werden.
- Der Fingerabdruck der Maschine enthält keinen Hostnamen -- Umbenennen brach im Vorgänger die Bindung.
- Offline-Aktivierung über einen kurzen Code in beide Richtungen; die Lizenz bleibt auf dem Server als "Aktivierung offen" markiert, bis sie zurückkommt.
- Keine Lizenz ohne
master_endpoint: eine Ausstellung ohne Endpunkt wird abgelehnt statt eine Lizenz zu erzeugen, die sich nie aktivieren kann.
Dokumentation
| docs/BETRIEB.md | Installation, Update, HTTPS, Sicherung, Fehlersuche |
| docs/SICHERHEIT.md | Anmeldung, Sitzungen, CSRF, Geheimnisse, Rechtetrennung |
Aufbau und Entwurfsentscheidungen stehen in docs/ARCHITEKTUR.md im
Entwicklungsrepository, ebenso die Tests.
Was diese Fassung anders macht
- Keine doppelte
licensing.py. Ein Paket, das beide Anwendungen installieren -- statt zweier Dateien, die byte-identisch bleiben sollen. - Kein root für die Anwendung. Ein einziger allowlisted Helfer mit Argumentprüfung.
- CSRF-Schutz überhaupt. Der Vorgänger hatte keinen.
- Rechte werden serverseitig geprüft, nicht nur im Template ausgeblendet.
- Verschachtelte Datenbankverbindungen sind ein Fehler, kein Deadlock.