Die laufenden Installationen hiessen "tesm-opus" und "tesm-license-opus" -- ein Instanzname aus der Zeit, in der sie neben der Fassung 1.x getestet wurden. Jetzt heissen sie "tesm" und "tesm-license". Umbenennen ist mehr als ein verschobenes Verzeichnis, und drei Stellen sind leicht zu uebersehen: * SITE_KEY in der Umgebungsdatei -- daraus entsteht der Name des Sitzungscookies. Bleibt er alt, heisst das Cookie weiter wie die alte Instanz: unauffaellig und falsch. * web_cert_path/web_key_path/web_acme_webroot in der Datenbank enthalten den Namen. Ein Zertifikat unter dem alten Pfad findet nginx nicht mehr. * server_name der nginx-Site. install.sh schreibt die Datei aus seiner Vorlage neu, sobald sich die alias-Pfade aendern -- und die aendern sich hier zwangslaeufig. Ohne den Namen aus der Datenbank stehen danach zwei Sites mit "server_name _" auf Port 80, und die erste gewinnt. web-setup braucht dafuer --apply; ohne ihn speichert es nur. Zwei Fehler hat erst der Lauf am System gezeigt: * Das venv wandert nicht mit. Seine Konsolenskripte tragen den absoluten Pfad im Shebang, und danach zeigt venv/bin/gunicorn auf einen Interpreter, den es nicht mehr gibt -- systemd meldet "No such file or directory" fuer eine Datei, die sichtbar da ist. Es wird jetzt verworfen und neu gebaut. * Den Zielnamen belegt nicht nur /srv/<name>, sondern auch /var/log/<name>, der ACME-Pfad und die logrotate-Datei. Der Umzug brach mitten drin ab. Jetzt wandert alles, was den Namen belegt, in ein Archiv -- geloescht wird nichts, die Units und die Site der alten Fassung liegen darin unter systemd-alt/. Ein Test vergleicht die Pfade, die install.sh unter dem Namen anlegt, mit denen, die rename.sh kennt. Genau diese Luecke war der zweite Fehler; ohne den Test faellt der naechste erst wieder auf einem Server auf. Version 2.0.6. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
TESM
Verwaltung von PoE-Geräten und Aruba-Switchen: Inventar, Zustandsüberwachung, Portsteuerung, Neustart (PoE, SSH, RPC), DHCP über Kea, Dateifreigaben, Wartung über SSH, Protokolle, Papierkorb, verschlüsselte Ein- und Ausfuhr und ein SSH-Terminal im Browser.
Dieses Repository enthält genau das, was zum Installieren und Betreiben von TESM gebraucht wird -- nichts darüber hinaus:
apps/tesm die Anwendung
packages/tesm-core gemeinsamer Kern (Anmeldung, Rechte, Sicherung, nginx, ...)
packages/tesm-licensing Lizenzprotokoll, Clientseite
deploy/ install.sh, update.sh, release.sh, systemd, privilegierter Helfer
docs/ Betrieb und Sicherheit
Die Serverhälfte des Lizenzprotokolls (tesm-licensing-server: ausstellen,
erneuern, Antworten signieren) liegt nicht hier. TESM verifiziert Lizenzen
und stellt Anfragen; den Code zum Ausstellen soll ein Client nicht einmal
mitbringen.
| Wo sonst noch | |
|---|---|
| alientim/tesm-license | der Lizenzserver |
| alientim/TESM-DEV | Entwicklung: beide Anwendungen, Tests, Architekturdoku |
Zweige
| Zweig | Inhalt |
|---|---|
main |
dieser Neubau (Version 2.0.0) |
SONNET5 |
der Stand davor, unverändert aufbewahrt |
Installation
sudo bash deploy/install.sh --app tesm --https
sudo -u tesm tesm-admin create-admin
Danach https://<host>/. Ohne --domain entsteht ein selbstsigniertes
Zertifikat; der Browser warnt einmal, die Verbindung ist verschlüsselt.
Mit öffentlichem Namen und Let's Encrypt stattdessen:
sudo bash deploy/install.sh --app tesm --https --domain tesm.firma.de --acme-email it@firma.de
Zielzustand: Port 443 mit TLS, Port 80 leitet dorthin um -- ausser dem ACME-Pfad, der erreichbar bleiben muss, sonst kann Let's Encrypt nie erneuern.
Sitzt ein eigener Reverse Proxy davor, der TLS beendet, läuft TESM ohne
--https schlicht auf Port 80.
Eine zweite Installation zum Testen stört die laufende nicht:
sudo bash deploy/install.sh --app tesm --instance test --port 5100 --http-port 8080
Jede Instanz bekommt eigene Datenbank, eigene Schlüssel, eigene nginx-Site und ein eigenes Sitzungscookie.
Aktualisieren
sudo bash deploy/update.sh --app tesm
Das lädt ein Release, entpackt es und ruft dessen install.sh auf. Vor jedem
Update entsteht ein vollständiges Backup -- unabhängig davon, ob sich das
Schema geändert hat -- und danach läuft ein Health-Check mit automatischem
Rollback.
Betrieb von der Kommandozeile
sudo -u tesm tesm-admin status # Zustand der Installation
sudo -u tesm tesm-admin create-admin # Konto anlegen oder zurücksetzen
sudo -u tesm tesm-admin check-now # Überwachungsdurchlauf sofort
sudo -u tesm tesm-admin housekeeping # Sitzungen und Protokolle aufräumen
sudo -u tesm tesm-admin web-setup --https # nginx und TLS einrichten
Umzug aus dem alten TESM
Ein Export des Vorgängers lässt sich übersetzen und dann über den normalen Import einlesen -- Clients, Switche, Zugangsdaten und die DHCP-Konfiguration:
sudo -u tesm tesm-admin convert-legacy tesm_export_20260813_195455.json --dry-run
--dry-run zeigt nur den Bericht. Ohne die Option entsteht eine Datei im
neuen Format, die unter Verwaltung -> Sicherung eingelesen wird. Der Bericht
nennt ausdrücklich, was nicht übersetzt werden kann (lokale Konten,
Rechte, Verzeichnisdienst, Webserver) -- das ist von Hand nachzuziehen.
Die Passphrase gehört an die verdeckte Eingabeaufforderung. --passphrase
existiert nur für Automatisierung: es schreibt sie in Shell-Historie und
Prozessliste.
Release bauen
git tag -a v2.0.0 -m "TESM 2.0.0" && git push origin v2.0.0
bash deploy/release.sh v2.0.0
Heraus kommt tesm-v2.0.0.tar.gz samt SHA-256. Der Name kommt aus dem
Repository, nicht aus einer festen Zeichenkette.
Dokumentation
| docs/BETRIEB.md | Installation, Update, HTTPS, Sicherung, Fehlersuche |
| docs/SICHERHEIT.md | Anmeldung, Sitzungen, CSRF, Geheimnisse, Rechtetrennung |
Aufbau und Entwurfsentscheidungen stehen in docs/ARCHITEKTUR.md im
Entwicklungsrepository, ebenso die Tests.
Was diese Fassung anders macht
Ein Neubau. Die Fehler des Vorgängers sind bekannt; an den Stellen, an denen sie entstanden sind, steht jetzt ein Kommentar, der erklärt, warum es hier anders gelöst ist. Die wichtigsten:
- Kein root für die Anwendung. Ein einziger allowlisted Helfer mit
Argumentprüfung statt eines Webprozesses als
root. - CSRF-Schutz überhaupt. Der Vorgänger hatte keinen.
- Rechte werden serverseitig geprüft, nicht nur im Template ausgeblendet.
- Die nginx-Site wird bei jedem Lauf inhaltlich verglichen und erneuert. Ein
falscher
alias-Pfad überlebte im Vorgänger jahrelang jedes Update. - Jede erzeugte Konfiguration wird vor dem Übernehmen geprüft -- nginx wie Kea. Eine fehlerhafte Datei fällt beim Schreiben auf, nicht erst beim nächsten Start des Dienstes.
- Kein Hostname im Lizenz-Fingerabdruck. Umbenennen brach die Bindung.
- Zwei Installationen stören sich nicht -- eigener
SITE_KEYfür nginx-Site, netplan, logrotate, Zertifikate und Sitzungscookie. - Verschachtelte Datenbankverbindungen sind ein Fehler, kein Deadlock.