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tesm/README.md
T
alientimandClaude Opus 5 7354ff352b TESM 2.0.0 -- Neubau
Vollstaendiger Neubau der Anwendung. Der vorherige Stand bleibt unveraendert
im Zweig SONNET5 erhalten.

Aufbau: apps/tesm (Anwendung), packages/tesm-core (gemeinsamer Kern),
packages/tesm-licensing (Lizenzprotokoll), deploy (Installation, systemd,
privilegierter Helfer), docs, tests. Der Lizenzserver liegt in seinem eigenen
Repository; beide Repositorien bringen die gemeinsamen Pakete mit, damit sich
jedes allein installieren laesst.

Die wichtigsten Unterschiede zum Vorgaenger, jeweils an der Stelle im Code
kommentiert, an der der Fehler entstanden ist:

* Der Webprozess laeuft unprivilegiert. Alles, was Root braucht, geht ueber
  einen einzigen Helfer mit Positivlisten fuer jedes Argument.
* CSRF-Schutz ueberhaupt -- der Vorgaenger hatte keinen.
* Rechte werden serverseitig geprueft, nicht nur im Template ausgeblendet.
* Die nginx-Site wird bei jedem Lauf inhaltlich verglichen und erneuert.
* Jede erzeugte Konfiguration wird vor dem Uebernehmen geprueft (nginx, Kea).
* Kein Hostname im Lizenz-Fingerabdruck.
* Zwei Installationen auf einem Host stoeren sich nicht (eigener SITE_KEY).
* Verschachtelte Datenbankverbindungen sind ein Fehler, kein Deadlock.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-02 18:00:06 +02:00

5.7 KiB

TESM

Verwaltung von PoE-Geraeten und Aruba-Switchen: Inventar, Zustandsueberwachung, Portsteuerung, Neustart (PoE, SSH, RPC), DHCP ueber Kea, Dateifreigaben, Wartung ueber SSH, Protokolle, Papierkorb, verschluesselte Ein- und Ausfuhr und ein SSH-Terminal im Browser.

Der Lizenzserver liegt in einem eigenen Repository: alientim/tesm-license. Beide teilen sich den Kern (packages/tesm-core) und das Lizenzprotokoll (packages/tesm-licensing); diese Pakete sind hier mit enthalten, damit sich das Repository allein installieren laesst.

Zweige

Zweig Inhalt
main dieser Neubau (Version 2.0.0)
SONNET5 der Stand davor, unveraendert aufbewahrt

Installation auf einem Server

sudo bash deploy/install.sh --app tesm --https
sudo -u tesm tesm-admin create-admin

Danach https://<host>/. Ohne --domain entsteht ein selbstsigniertes Zertifikat; der Browser warnt einmal, die Verbindung ist verschluesselt.

Mit oeffentlichem Namen und Let's Encrypt stattdessen:

sudo bash deploy/install.sh --app tesm --https --domain tesm.firma.de --acme-email it@firma.de

Zielzustand: Port 443 mit TLS, Port 80 leitet dorthin um -- ausser dem ACME-Pfad, der erreichbar bleiben muss, sonst kann Let's Encrypt nie erneuern.

Sitzt ein eigener Reverse Proxy davor, der TLS beendet, laeuft TESM ohne --https schlicht auf Port 80.

Eine zweite Installation zum Testen stoert die laufende nicht:

sudo bash deploy/install.sh --app tesm --instance test --port 5100 --http-port 8080

Jede Instanz bekommt eigene Datenbank, eigene Schluessel, eigene nginx-Site und ein eigenes Sitzungscookie.

Aktualisieren

sudo bash deploy/update.sh --app tesm

Das laedt ein Release, entpackt es und ruft dessen install.sh auf. Vor jedem Update entsteht ein vollstaendiges Backup -- unabhaengig davon, ob sich das Schema geaendert hat -- und danach laeuft ein Health-Check mit automatischem Rollback.


Release bauen

git tag -a v2.0.0 -m "TESM 2.0.0" && git push origin v2.0.0
bash deploy/release.sh v2.0.0

Heraus kommt tesm-v2.0.0.tar.gz samt SHA-256. Der Name kommt aus dem Repository, nicht aus einer festen Zeichenkette.


Entwicklung

python -m venv .venv && . .venv/bin/activate
pip install -e packages/tesm-licensing -e packages/tesm-core -e apps/tesm
pip install pytest
pytest tests -q

Ohne gesetzte Umgebungsvariablen legt die Anwendung ihre Daten unter instance/tesm/ im Arbeitsverzeichnis an -- kein Zugriff auf /srv oder /var/log noetig.

TESM_DEBUG=1 flask --app tesm run

Im Debug-Modus wird COOKIE_SECURE abgeschaltet, sonst kaeme das Sitzungscookie ueber http://127.0.0.1 nie an.


Verwaltung von der Kommandozeile

sudo -u tesm tesm-admin status              # Zustand der Installation
sudo -u tesm tesm-admin create-admin        # Konto anlegen oder zuruecksetzen
sudo -u tesm tesm-admin check-now           # Ueberwachungsdurchlauf sofort
sudo -u tesm tesm-admin housekeeping        # Sitzungen und Protokolle aufraeumen
sudo -u tesm tesm-admin web-setup --https   # nginx und TLS einrichten

Umzug aus dem alten TESM

Ein Export des Vorgaengers laesst sich uebersetzen und dann ueber den normalen Import einlesen -- Clients, Switche, Zugangsdaten und die DHCP-Konfiguration:

tesm-admin convert-legacy tesm_export_20260813_195455.json --dry-run

--dry-run zeigt nur den Bericht. Ohne die Option entsteht eine Datei im neuen Format, die unter Verwaltung -> Sicherung eingelesen wird. Der Bericht nennt ausdruecklich, was nicht uebersetzt werden kann (lokale Konten, Rechte, Verzeichnisdienst, Webserver) -- das ist von Hand nachzuziehen.

Die Passphrase gehoert an die verdeckte Eingabeaufforderung. --passphrase existiert nur fuer Automatisierung: es schreibt sie in Shell-Historie und Prozessliste.


Dokumentation

docs/ARCHITEKTUR.md Aufbau, Schnitte und die Gruende dafuer
docs/SICHERHEIT.md Anmeldung, Sitzungen, CSRF, Geheimnisse, Rechtetrennung
docs/BETRIEB.md Installation, Update, HTTPS, Sicherung, Fehlersuche

Tests

pytest tests -q

Dazu ein Skript, das auf dem Zielhost gegen die laufende Installation spricht -- ueber nginx, gunicorn und echtes TLS. Es wird nicht mitinstalliert (install.sh laesst tests/ aus); bei Bedarf dorthin kopieren. Jeder Lauf legt eigene Datensaetze an, ist also beliebig oft wiederholbar:

python3 tests/e2e_smoke.py https://host admin 'Passwort'

Was diese Fassung anders macht

Ein Neubau. Die Fehler des Vorgaengers sind bekannt; an den Stellen, an denen sie entstanden sind, steht jetzt ein Kommentar, der erklaert, warum es hier anders geloest ist. Die wichtigsten:

  • Kein root fuer die Anwendung. Ein einziger allowlisted Helfer mit Argumentpruefung statt eines Webprozesses als root.
  • CSRF-Schutz ueberhaupt. Der Vorgaenger hatte keinen.
  • Rechte werden serverseitig geprueft, nicht nur im Template ausgeblendet.
  • Die nginx-Site wird bei jedem Lauf inhaltlich verglichen und erneuert. Ein falscher alias-Pfad ueberlebte im Vorgaenger jahrelang jedes Update.
  • Kein Hostname im Lizenz-Fingerabdruck. Umbenennen brach die Bindung.
  • Zwei Installationen stoeren sich nicht -- eigener SITE_KEY fuer nginx-Site, netplan, logrotate, Zertifikate und Sitzungscookie.
  • Verschachtelte Datenbankverbindungen sind ein Fehler, kein Deadlock.
  • Jede Konfiguration wird vor dem Uebernehmen geprueft -- nginx wie Kea. Eine fehlerhafte Datei faellt beim Schreiben auf, nicht erst beim naechsten Start des Dienstes.