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+1 -1
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@@ -4,7 +4,7 @@ build-backend = "setuptools.build_meta"
[project]
name = "tesm"
version = "2.8.28"
version = "2.8.32"
description = "TESM -- Verwaltung und Ueberwachung von PoE-Endgeraeten und Aruba-Switchen"
requires-python = ">=3.11"
dependencies = [
+25 -2
View File
@@ -418,9 +418,32 @@ info "Dateien abgeglichen (Instanzdaten unter data/ bleiben unangetastet)"
# -- venv --------------------------------------------------------------------
step "Python-Umgebung"
if [[ ! -x "$ROOT/venv/bin/python3" ]]; then
# Ein venv haengt an der **Minor-Fassung**, mit der er gebaut wurde: die Pakete
# liegen unter lib/python3.X. Wechselt die Systemfassung -- ein Release-Upgrade
# von Ubuntu bringt genau das, 24.04 hat 3.12 und 26.04 hat 3.14 --, dann ist
# venv/bin/python3 weiter ausfuehrbar: der Verweis zeigt auf /usr/bin/python3,
# also auf den **neuen** Interpreter. Der venv sieht heil aus und ist es nicht.
# Er findet danach kein einziges Paket mehr, nicht einmal pip.
#
# Gemessen auf dem Testserver, mit verschobenem lib-Verzeichnis:
# [[ -x venv/bin/python3 ]] -> wahr
# venv/bin/python3 -m pip --version -> "No module named pip"
#
# Die alte Pruefung fragte nur nach der Ausfuehrbarkeit. Sie haette den toten
# venv behalten und waere eine Zeile spaeter an "python3 -m pip" gescheitert --
# mitten in einer Aktualisierung, auf einem Server, dessen Dienste ohnehin
# schon stehen. Gefragt wird deshalb, was gebraucht wird: laesst sich in
# diesem venv pip benutzen?
venv_traegt() {
[[ -x "$ROOT/venv/bin/python3" ]] || return 1
"$ROOT/venv/bin/python3" -c "import pip" >/dev/null 2>&1
}
if ! venv_traegt; then
# Ohne --clear: ein erneutes "venv" ergaenzt das fehlende lib-Verzeichnis und
# holt pip zurueck; die Abhaengigkeiten kommen gleich darunter ohnehin neu.
# Auch das ist gemessen und nicht angenommen.
python3 -m venv "$ROOT/venv"
info "venv erzeugt"
info "Python-Umgebung aufgebaut ($(python3 -V 2>&1))"
fi
# Immer ueber "python3 -m pip" -- der pip-Shim im venv baeckt einen absoluten
# Pfad in seinen Shebang, der nach einer Umbenennung des Verzeichnisses bricht.
+16
View File
@@ -150,6 +150,22 @@ def main(argv: list[str] | None = None) -> int:
globals().update(AMBER="", DIM="", BOLD="", RESET="")
root = Path(args.root)
# Gibt es diese Installation ueberhaupt noch? Wenn nicht, ist hier nichts
# zu melden -- auch kein Fehler.
#
# Der Hook unter /etc/update-motd.d bleibt liegen, wenn jemand eine
# Installation von Hand entfernt; einen Rueckbau bringt TESM nicht mit.
# Vorher druckte jeder dieser Hooks trotzdem seinen vollen Banner und
# darunter "Datenbank nicht lesbar". Auf dem Testserver standen so
# vierzehn Bloecke fuer vierzehn laengst geloeschte Probeinstallationen
# vor jeder Anmeldung -- und der echte Banner ging darin unter.
#
# Eine entfernte Installation ist keine kaputte. Eine Datenbank, die da
# ist und sich nicht lesen laesst, dagegen schon: die meldet sich weiter.
if not (root / "data" / "app.db").is_file():
return 0
# Kein isatty()-Test: dieses Skript schreibt beim Login nicht auf ein
# Terminal, sondern ueber run-parts in eine Datei. Der Betrachter ist
# trotzdem ein echtes Terminal -- deshalb immer Farbe.
+303
View File
@@ -0,0 +1,303 @@
#!/usr/bin/env bash
# =============================================================================
# Rueckbau einer Installation von TESM oder TESM-Lizenzserver.
#
# Aufruf:
# sudo bash deploy/uninstall.sh --app tesm
# sudo bash deploy/uninstall.sh --app tesm-license --instance test
# sudo bash deploy/uninstall.sh --app tesm --dry-run
#
# Das genaue Gegenstueck zu install.sh -- und es fehlte. Wer eine Installation
# von Hand loeschte ("rm -rf /srv/tesm-probe"), liess zurueck: die systemd-Unit
# (die systemd danach in einer Dauerschleife neu zu starten versuchte), den
# Begruessungshaken (der bei jeder Anmeldung seinen Banner druckte), den
# Shim unter /usr/local/bin, die Umgebungsdatei, die nginx-Site und den
# Dienstbenutzer. Auf dem Testserver standen so neun tote Dienste und vierzehn
# Banner. Genau das raeumt dieses Skript ab.
#
# Zwei Regeln, die den Unterschied machen:
#
# * **Daten bleiben.** Datenbank, Schluessel und Lizenz werden vorher in ein
# Archiv gelegt, nicht geloescht. Wer sie wirklich los sein will, sagt es
# mit --purge. Ein Rueckbau, der beilaeufig die Datenbank mitnimmt, ist
# keiner, sondern ein Unfall.
# * **Geteiltes bleibt, solange es jemand braucht.** sudoers-Datei und
# Dienstbenutzer gehoeren der *Anwendung* (nicht der Instanz), der Helfer
# unter /usr/local/lib/tesm allen Installationen beider Anwendungen. Sie
# verschwinden erst, wenn die letzte geht -- sonst legt der Rueckbau einer
# Testinstanz die Produktion daneben lahm.
# =============================================================================
set -euo pipefail
APP=""
INSTANCE=""
PURGE=0
ASSUME_YES=0
DRY_RUN=0
#: Ueberschreibbar, damit sich die Entscheidungen dieses Skripts in einem Test
#: wirklich ausfuehren lassen -- und nicht nur als Textmuster geprueft werden.
ETC_TESM="${TESM_ETC_DIR:-/etc/tesm}"
SRV_DIR="${TESM_SRV_DIR:-/srv}"
UNIT_DIR="${TESM_SYSTEMD_DIR:-/etc/systemd/system}"
MOTD_DIR="${TESM_MOTD_DIR:-/etc/update-motd.d}"
BIN_DIR="${TESM_BIN_DIR:-/usr/local/bin}"
LIB_DIR="${TESM_LIB_DIR:-/usr/local/lib/tesm}"
SUDOERS_DIR="${TESM_SUDOERS_DIR:-/etc/sudoers.d}"
LOGROTATE_DIR="${TESM_LOGROTATE_DIR:-/etc/logrotate.d}"
NGINX_DIR="${TESM_NGINX_DIR:-/etc/nginx}"
LOG_BASE="${TESM_LOG_BASE:-/var/log}"
COLOR_OK=$'\033[32m'; COLOR_WARN=$'\033[33m'; COLOR_ERR=$'\033[31m'; COLOR_OFF=$'\033[0m'
step() { printf '\n%s==>%s %s\n' "$COLOR_OK" "$COLOR_OFF" "$*"; }
warn() { printf '%s !!%s %s\n' "$COLOR_WARN" "$COLOR_OFF" "$*" ; }
fail() { printf '%s !!%s %s\n' "$COLOR_ERR" "$COLOR_OFF" "$*" >&2; exit 1; }
info() { printf ' %s\n' "$*"; }
usage() {
cat <<'TEXT'
Rueckbau einer Installation.
--app <tesm|tesm-license> welche Anwendung (Pflicht)
--instance <name> benannte Instanz (sonst die Hauptinstallation)
--purge Daten nicht sichern, sondern loeschen
--dry-run nur zeigen, was geschehen wuerde
--yes, -y nicht nachfragen
TEXT
}
while [[ $# -gt 0 ]]; do
case "$1" in
--app) APP="${2:?}"; shift 2 ;;
--instance) INSTANCE="${2:?}"; shift 2 ;;
--purge) PURGE=1; shift ;;
--dry-run) DRY_RUN=1; shift ;;
--yes|-y) ASSUME_YES=1; shift ;;
-h|--help) usage; exit 0 ;;
*) fail "unbekannte Option: $1" ;;
esac
done
[[ -n "$APP" ]] || { usage; fail "--app fehlt"; }
[[ "$APP" == "tesm" || "$APP" == "tesm-license" ]] || fail "--app muss tesm oder tesm-license sein"
[[ -z "$INSTANCE" || "$INSTANCE" =~ ^[a-z0-9-]{1,16}$ ]] || fail "ungueltiger Instanzname"
# Root braucht es wegen /srv, /etc und systemd. Wer die Pfade umbiegt (Test),
# fasst nichts davon an -- dann ist die Huerde keine Sicherheit, sondern nur im
# Weg, und ein Rueckbau, der sich nicht pruefen laesst, ist ein Risiko fuer sich.
if [[ $DRY_RUN -eq 0 && "$SRV_DIR" == "/srv" && "$(id -u)" -ne 0 ]]; then
fail "bitte mit sudo ausfuehren"
fi
NAME="$APP"
[[ -n "$INSTANCE" ]] && NAME="$APP-$INSTANCE"
ROOT="$SRV_DIR/$NAME"
# Das Datenverzeichnis kann verschoben sein -- dann steht es in der
# Umgebungsdatei, und nur dort. Ein Rueckbau, der stattdessen "$ROOT/data"
# annimmt, sichert ein leeres Verzeichnis und laesst die echte Datenbank liegen.
ENV_FILE="$ETC_TESM/$NAME.env"
DATEN_DIR="$(sed -n 's/^TESM_DATA_DIR=//p' "$ENV_FILE" 2>/dev/null | tail -1 || true)"
DATEN_DIR="${DATEN_DIR:-$ROOT/data}"
# --------------------------------------------------------------------------- #
# Wer teilt sich was?
# --------------------------------------------------------------------------- #
#: Gibt es neben dieser noch eine weitere Installation **derselben** Anwendung?
#: Daran haengen sudoers-Datei und Dienstbenutzer -- beide tragen den Namen der
#: Anwendung, nicht den der Instanz.
weitere_dieser_anwendung() {
local eintrag name
for eintrag in "$ETC_TESM/$APP.env" "$ETC_TESM/$APP-"*.env; do
[[ -f "$eintrag" ]] || continue
name="$(basename "$eintrag" .env)"
[[ "$name" == "$NAME" ]] && continue
return 0
done
return 1
}
#: Gibt es ueberhaupt noch irgendeine Installation? Daran haengen der Helfer
#: und das Banner-Programm unter /usr/local/lib/tesm -- die gehoeren allen.
weitere_ueberhaupt() {
local eintrag name
for eintrag in "$ETC_TESM"/*.env; do
[[ -f "$eintrag" ]] || continue
name="$(basename "$eintrag" .env)"
[[ "$name" == "$NAME" ]] && continue
return 0
done
return 1
}
# --------------------------------------------------------------------------- #
# Der Plan -- erst zeigen, dann tun
# --------------------------------------------------------------------------- #
UNITS=("$NAME.service" "$NAME-monitor.service" "$NAME-cleanup.service" "$NAME-cleanup.timer")
DATEIEN=(
"$NGINX_DIR/sites-enabled/$NAME"
"$NGINX_DIR/sites-available/$NAME"
"$MOTD_DIR/50-$NAME"
"$BIN_DIR/$NAME-admin"
"$LOGROTATE_DIR/$NAME"
"$ENV_FILE"
)
VERZEICHNISSE=("$ETC_TESM/certs/$NAME" "$LOG_BASE/$NAME")
gefunden=0
step "Rueckbau von $NAME"
info "Anwendung : $APP${INSTANCE:+ (Instanz $INSTANCE)}"
info "Verzeichnis : $ROOT"
echo
echo " Dienste:"
for unit in "${UNITS[@]}"; do
if [[ -f "$UNIT_DIR/$unit" ]]; then info "- $unit"; gefunden=1; fi
done
[[ $gefunden -eq 1 ]] || info "(keine)"
echo
echo " Dateien und Verzeichnisse:"
for pfad in "${DATEIEN[@]}" "${VERZEICHNISSE[@]}"; do
if [[ -e "$pfad" ]]; then info "- $pfad"; gefunden=1; fi
done
if [[ -d "$ROOT" ]]; then info "- $ROOT"; gefunden=1; fi
if [[ $gefunden -eq 0 ]]; then
echo
info "Von '$NAME' ist nichts mehr da -- nichts zu tun."
exit 0
fi
echo
echo " Daten (Datenbank, Schluessel, Lizenz):"
if [[ -d "$DATEN_DIR" ]]; then
if [[ $PURGE -eq 1 ]]; then
warn "$DATEN_DIR wird GELOESCHT (--purge)"
else
info "$DATEN_DIR wird vorher gesichert"
fi
else
info "(kein Datenverzeichnis gefunden)"
fi
echo
echo " Bleibt stehen:"
if weitere_dieser_anwendung; then
info "sudoers und Dienstbenutzer '$APP' -- eine weitere Installation braucht sie"
else
info "- (sudoers und Dienstbenutzer '$APP' werden entfernt)"
fi
if weitere_ueberhaupt; then
info "Helfer unter $LIB_DIR -- andere Installationen brauchen ihn"
else
info "- (Helfer unter $LIB_DIR wird entfernt)"
fi
if [[ $DRY_RUN -eq 1 ]]; then
echo
info "Probelauf -- es wurde nichts geaendert."
exit 0
fi
if [[ $ASSUME_YES -eq 0 ]]; then
echo
read -r -p "Fortfahren? [j/N] " antwort
[[ "$antwort" =~ ^[jJyY]$ ]] || fail "abgebrochen"
fi
# --------------------------------------------------------------------------- #
# Ausfuehren
# --------------------------------------------------------------------------- #
step "Daten"
if [[ -d "$DATEN_DIR" && $PURGE -eq 0 ]]; then
ARCHIV="$SRV_DIR/$NAME-daten-$(date +%Y%m%d-%H%M%S).tar.gz"
tar -czf "$ARCHIV" -C "$(dirname "$DATEN_DIR")" "$(basename "$DATEN_DIR")"
chmod 600 "$ARCHIV"
info "gesichert: $ARCHIV"
elif [[ -d "$DATEN_DIR" ]]; then
info "wird mit dem Verzeichnis geloescht (--purge)"
else
info "nichts zu sichern"
fi
step "Dienste"
for unit in "${UNITS[@]}"; do
[[ -f "$UNIT_DIR/$unit" ]] || continue
systemctl disable --now "$unit" >/dev/null 2>&1 || true
rm -f "$UNIT_DIR/$unit"
# Ohne das bleibt eine entfernte Unit als "not-found" im Fehlerzustand
# stehen und faerbt "systemctl --failed" rot.
systemctl reset-failed "$unit" >/dev/null 2>&1 || true
info "entfernt: $unit"
done
systemctl daemon-reload >/dev/null 2>&1 || true
step "Webserver"
if [[ -e "$NGINX_DIR/sites-enabled/$NAME" || -e "$NGINX_DIR/sites-available/$NAME" ]]; then
rm -f "$NGINX_DIR/sites-enabled/$NAME" "$NGINX_DIR/sites-available/$NAME"
# Drei Faelle, und sie bedeuten Verschiedenes: kein nginx da (dann gibt es
# nichts neu zu laden), nginx da und zufrieden, nginx da und unzufrieden.
# Sie in einen Zweig zu werfen hiesse, auf einer Maschine ohne nginx eine
# Warnung ueber eine kaputte Konfiguration auszugeben, die es nicht gibt.
if ! command -v nginx >/dev/null 2>&1; then
info "Site entfernt (nginx ist hier nicht installiert)"
elif nginx -t >/dev/null 2>&1; then
systemctl reload nginx >/dev/null 2>&1 || true
info "Site entfernt, nginx neu geladen"
else
warn "Site entfernt -- nginx beanstandet die Konfiguration, bitte 'nginx -t' ansehen"
fi
else
info "keine Site vorhanden"
fi
step "Dateien"
for pfad in "${DATEIEN[@]}"; do
[[ -e "$pfad" ]] && { rm -f "$pfad"; info "entfernt: $pfad"; }
done
for pfad in "${VERZEICHNISSE[@]}"; do
[[ -d "$pfad" ]] && { rm -rf "$pfad"; info "entfernt: $pfad"; }
done
if [[ -d "$ROOT" ]]; then
rm -rf "$ROOT"
info "entfernt: $ROOT"
fi
if [[ $PURGE -eq 1 ]]; then
# Die Rueckwege aelterer Aktualisierungen. Sie enthalten dieselben Daten wie
# die Installation -- deshalb nur hier, nie im Normalfall.
for rest in "$SRV_DIR/$NAME-backup-"* "$SRV_DIR/$NAME-failed-"*; do
[[ -d "$rest" ]] && { rm -rf "$rest"; info "entfernt: $rest"; }
done
fi
step "Geteiltes"
if weitere_dieser_anwendung; then
info "sudoers und Dienstbenutzer '$APP' bleiben -- eine weitere Installation braucht sie"
else
rm -f "$SUDOERS_DIR/$APP"
info "entfernt: $SUDOERS_DIR/$APP"
if getent passwd "$APP" >/dev/null 2>&1; then
# Ein laufender Prozess haelt den Benutzer fest. Das ist kein Grund,
# den Rueckbau scheitern zu lassen -- der Dienst ist oben schon gestoppt,
# und was sonst noch unter diesem Namen laeuft, gehoert angesehen.
if userdel "$APP" >/dev/null 2>&1; then
info "entfernt: Dienstbenutzer $APP"
else
warn "Dienstbenutzer $APP liess sich nicht entfernen -- laeuft noch etwas unter ihm?"
fi
fi
fi
if weitere_ueberhaupt; then
info "Helfer unter $LIB_DIR bleibt -- andere Installationen brauchen ihn"
else
rm -rf "$LIB_DIR"
rmdir "$ETC_TESM/certs" "$ETC_TESM" >/dev/null 2>&1 || true
info "entfernt: $LIB_DIR"
fi
step "Fertig"
info "'$NAME' ist zurueckgebaut."
if [[ $PURGE -eq 0 && -n "${ARCHIV:-}" ]]; then
info "Die Daten liegen unter $ARCHIV -- dort und sonst nirgends."
fi
+38
View File
@@ -383,6 +383,44 @@ sudo bash /srv/tesm/deploy/update.sh tesm
---
## 4c. Installation entfernen
Das Gegenstück zu `install.sh`:
```bash
sudo bash /srv/tesm/deploy/uninstall.sh --app tesm --dry-run
sudo bash /srv/tesm/deploy/uninstall.sh --app tesm
sudo bash /srv/tesm/deploy/uninstall.sh --app tesm-license --instance test --yes
```
Entfernt werden Dienste (`.service`, `-monitor`, `-cleanup` samt Timer), die
nginx-Site, der Begrüßungshaken, der Shim unter `/usr/local/bin`, die
Umgebungsdatei, das Zertifikatsverzeichnis, das Protokollverzeichnis und die
Installation selbst.
**Die Daten bleiben.** Datenbank, Schlüssel und Lizenz gehen vorher in ein
Archiv (`/srv/<name>-daten-<zeit>.tar.gz`, nur root). Sie sind das einzige an
einer Installation, was sich nicht wiederherstellen lässt. Wer sie wirklich
los sein will, nimmt `--purge` — das löscht zusätzlich die Rückwege älterer
Aktualisierungen (`/srv/<name>-backup-*`).
**Geteiltes bleibt, solange es jemand braucht.** Die sudoers-Datei und der
Dienstbenutzer tragen den Namen der *Anwendung*, nicht den der Instanz; der
Helfer unter `/usr/local/lib/tesm` gehört allen Installationen beider
Anwendungen. Sie verschwinden erst mit der letzten. Sonst legte der Rückbau
einer Testinstanz die Produktion daneben lahm.
`--dry-run` zeigt den Plan, ohne etwas zu ändern. Ein zweiter Lauf auf eine
bereits entfernte Installation sagt das und endet mit 0.
Warum es das gibt: wer eine Installation von Hand löscht (`rm -rf /srv/…`),
lässt Unit, Begrüßungshaken, Shim, sudoers-Datei und nginx-Site zurück.
systemd versucht die Unit danach in einer Dauerschleife zu starten, und der
Haken druckt bei jeder Anmeldung seinen Banner. Auf dem Testserver standen so
neun tote Dienste und vierzehn Banner.
---
## 5. Dienste
```bash
+1 -1
View File
@@ -4,7 +4,7 @@ build-backend = "setuptools.build_meta"
[project]
name = "tesm-core"
version = "2.8.16"
version = "2.8.18"
description = "Gemeinsames Anwendungsgeruest (Auth, RBAC, Navigation, Design-System, Migrationen) fuer TESM und TESM-Lizenzserver"
requires-python = ">=3.11"
dependencies = [
@@ -266,6 +266,35 @@ def _bitte_bestaetigen(permission: str) -> Any:
return redirect(url_for("auth.reauth"))
def _heikel(permissions: tuple[str, ...], mode: str) -> str:
"""Welches Recht verlangt hier eine frische Bestaetigung? Sonst leer.
Bei ``mode="all"`` ist die Antwort einfach: jedes genannte Recht wird
gebraucht, also zaehlt jedes heikle darunter.
Bei ``mode="any"`` nicht. Diese Seiten nennen mehrere **unabhaengige**
Wege hinein, und welcher genommen wird, entscheidet das Konto. Der
Protokollverlauf etwa nennt "logs_history.read" und "logs_history.export":
lesen ist harmlos, mitnehmen nicht. Gezaehlt wurde aber ueber alle
genannten Rechte -- und so verlangte das blosse **Ansehen** des Verlaufs
nach fuenfzehn Minuten eine Passworteingabe, mit dem Hinweis, man greife
auf einen Datenexport zu. Das stimmte nicht, und wer es dreimal liest,
glaubt die Meldung beim vierten Mal auch dann nicht, wenn sie zutrifft.
Gefragt wird deshalb: haette dieses Konto die Seite auch ohne das heikle
Recht geoeffnet? Dann gibt es nichts zu bestaetigen. Die Ausfuhr selbst
haengt an ihrer eigenen Route, und die nennt nur ein Recht.
"""
heikle = [p for p in permissions if _verlangt_wiederanmeldung(p)]
if not heikle:
return ""
if mode == "any":
harmlos = [p for p in permissions if p not in heikle]
if any(current_user.has(p) for p in harmlos):
return ""
return heikle[0]
def permission_required(*permissions: str, mode: str = "all") -> Callable[..., Any]:
"""Erzwingt Rechte serverseitig.
@@ -289,9 +318,9 @@ def permission_required(*permissions: str, mode: str = "all") -> Callable[..., A
# in jeder Route einzeln. Vorher hing es daran, dass jemand an den
# Dekorator dachte: dieselbe Lizenz herunterzuladen fragte nach,
# sie per Mail zu verschicken nicht.
heikel = [p for p in permissions if _verlangt_wiederanmeldung(p)]
heikel = _heikel(permissions, mode)
if heikel and not _wiederanmeldung_frisch():
return _bitte_bestaetigen(heikel[0])
return _bitte_bestaetigen(heikel)
return view(*args, **kwargs)
wrapper._required_permissions = permissions # type: ignore[attr-defined]
@@ -42,6 +42,8 @@ def _config_from_settings(extension: Any, conn: Any) -> webserver.WebConfig:
],
)
return webserver.WebConfig(
# Die neue Schreibweise, sobald der Webserver sie kennt.
http2_directive=webserver.nginx_kann_http2(),
app_key=extension.config.site_key,
upstream=str(extension.registry.get("upstream", "127.0.0.1:5000")),
static_root=str(
@@ -58,8 +58,14 @@ class WebConfig:
#: ``listen ... ssl http2;`` und weisen die neue Direktive mit
#: "unknown directive" ab -- der ganze Webserver startet dann nicht mehr.
#: Auf POETEST (nginx 1.24) genau so passiert. Vorgabe ist deshalb die alte
#: Schreibweise: sie funktioniert ueberall und erzeugt auf neuen Versionen
#: nur eine Warnung.
#: Schreibweise: sie funktioniert ueberall.
#:
#: Wer die Konfiguration erzeugt, fragt vorher ``nginx_kann_http2()`` --
#: dann steht auf einem neuen Webserver auch die neue Schreibweise. Das ist
#: nicht nur Kosmetik gegen eine Warnung: nginx hat die alte Form als
#: veraltet erklaert, und was veraltet ist, faellt irgendwann weg. Ein
#: Release-Upgrade von Ubuntu ist genau der Moment, in dem so etwas
#: unbemerkt naeherrueckt (24.04 hat nginx 1.24, 26.04 hat 1.28).
http2_directive: bool = False
@property
@@ -89,6 +95,47 @@ class WebConfig:
return "" if self.https_port == 443 else f":{self.https_port}"
#: Ab dieser Fassung kennt nginx ``http2 on;``.
HTTP2_DIREKTIVE_AB = (1, 25, 1)
def fassung_aus_ausgabe(text: str) -> tuple[int, ...]:
"""``nginx version: nginx/1.28.3 (Ubuntu)`` -> ``(1, 28, 3)``.
Getrennt vom Aufruf, damit sich die Entscheidung pruefen laesst, ohne
einen Webserver zu installieren. Was nicht ins Muster passt, ergibt ein
leeres Tupel -- und damit die Schreibweise, die ueberall funktioniert.
"""
treffer = re.search(r"nginx/(\d+)\.(\d+)\.(\d+)", text or "")
return tuple(int(teil) for teil in treffer.groups()) if treffer else ()
def nginx_version() -> tuple[int, ...]:
"""Die Fassung des installierten nginx, sonst ein leeres Tupel.
``nginx -v`` schreibt nach stderr und braucht keine Rechte. Faellt die
Antwort aus -- kein nginx, kein Ausfuehrungsrecht, fremdes Format --, gibt
es hier nichts zu raten.
"""
import shutil
import subprocess
pfad = shutil.which("nginx") or "/usr/sbin/nginx"
try:
fertig = subprocess.run(
[pfad, "-v"], capture_output=True, text=True, timeout=5, check=False
)
except (OSError, subprocess.SubprocessError):
return ()
return fassung_aus_ausgabe(fertig.stderr + fertig.stdout)
def nginx_kann_http2() -> bool:
"""Versteht der installierte nginx ``http2 on;``?"""
fassung = nginx_version()
return bool(fassung) and fassung >= HTTP2_DIREKTIVE_AB
def validate_domain(value: str) -> str:
text = (value or "").strip().lower().rstrip(".")
if not text:
@@ -204,6 +204,8 @@ def _web_config() -> webserver.WebConfig:
],
)
return webserver.WebConfig(
# Die neue Schreibweise, sobald der Webserver sie kennt.
http2_directive=webserver.nginx_kann_http2(),
app_key=extension.config.site_key,
upstream=str(extension.registry.get("upstream", "127.0.0.1:5000")),
static_root=str(extension.registry.get("static_root", extension.config.base_dir / "static")),