Der Lauf gegen die echte Installation hat zwei Fehler gezeigt, die den
Aktualisierungsweg fuer jede Version unbrauchbar machten:
* Die Suche nach install.sh im entpackten Paket lief mit "-maxdepth 2".
release.sh packt mit dem Praefix "<name>/", das Skript liegt also drei
Ebenen tief -- gefunden wurde nie etwas, und die Meldung schob es auf den
Download ("Im Paket fehlt deploy/install.sh").
* Die CRLF-Pruefung rief "file" auf. Das Paket gehoert nicht zur
Grundinstallation eines Servers; fehlt es, endete die Pipeline in "command
not found", grep bekam nichts zu sehen, der if-Zweig wurde nicht betreten --
und genau der Fehler, den die Pruefung abfangen soll, ging unbemerkt durch.
Der Wagenruecklauf wird jetzt ohne Zusatzpaket gesucht, mit "-U": unter Linux
ohne Wirkung, auf einer Windows-Buildmaschine entscheidend, weil grep dort
den Wagenruecklauf beim Lesen entfernt.
Beide Pruefungen fuehren die echten Zeilen aus dem Skript aus -- die eine
gegen den Verzeichnisaufbau, den release.sh erzeugt, die andere gegen zwei
Dateien mit und ohne Wagenruecklauf.
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Drei Fehler, die erst beim Aktualisieren auffallen -- also genau dann, wenn
niemand sie sehen will:
* update.sh zeigte auf "gitea.example.invalid" und den Besitzer "wis". Auf
keinem Host konnte das funktionieren, und die Doku erwaehnte die Variablen
nicht, mit denen man es haette umlenken koennen. Die Vorgaben zeigen jetzt
dorthin, wo die Releases liegen; das Repository heisst wie die Anwendung.
* update.sh gab nichts an install.sh weiter. Eine benannte Instanz war damit
nicht aktualisierbar: ohne --instance entsteht neben "tesm-opus" eine
zweite Installation namens "tesm", mit eigener Datenbank und eigener
nginx-Site.
* install.sh setzte bei einer Instanz die Ports auf 8080/8443 zurueck, auch
wenn sie seit der Installation auf Port 80 lief. Ein Reverse Proxy davor
haette danach ins Leere gezeigt. Bestehende Ports werden jetzt aus
Umgebungsdatei und nginx-Site uebernommen -- dieselbe Regel wie beim
Secure-Flag: eine Aktualisierung nimmt nichts weg, was nicht ausdruecklich
neu gesetzt wird.
Zwei Tests fuehren dazu die echten Zeilen aus den Skripten aus, statt sie
nachzubauen. Beide fallen ohne die Korrektur durch.
Ausserdem: die vier subprocess-Aufrufe im Textmodus nageln die Kodierung auf
UTF-8 fest. "text=True" allein nimmt die Locale des Prozesses -- unter systemd
haeufig C/ASCII --, und das Lesen bricht ab, sobald ein Werkzeug einen Umlaut
ausgibt. Der Fehler entstand im Leser-Thread von subprocess und damit weit weg
von seiner Ursache; im Testlauf war er als Warnung sichtbar.
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Vollstaendiger Neubau der Anwendung. Der vorherige Stand bleibt unveraendert
im Zweig SONNET5 erhalten.
Aufbau: apps/tesm (Anwendung), packages/tesm-core (gemeinsamer Kern),
packages/tesm-licensing (Lizenzprotokoll), deploy (Installation, systemd,
privilegierter Helfer), docs, tests. Der Lizenzserver liegt in seinem eigenen
Repository; beide Repositorien bringen die gemeinsamen Pakete mit, damit sich
jedes allein installieren laesst.
Die wichtigsten Unterschiede zum Vorgaenger, jeweils an der Stelle im Code
kommentiert, an der der Fehler entstanden ist:
* Der Webprozess laeuft unprivilegiert. Alles, was Root braucht, geht ueber
einen einzigen Helfer mit Positivlisten fuer jedes Argument.
* CSRF-Schutz ueberhaupt -- der Vorgaenger hatte keinen.
* Rechte werden serverseitig geprueft, nicht nur im Template ausgeblendet.
* Die nginx-Site wird bei jedem Lauf inhaltlich verglichen und erneuert.
* Jede erzeugte Konfiguration wird vor dem Uebernehmen geprueft (nginx, Kea).
* Kein Hostname im Lizenz-Fingerabdruck.
* Zwei Installationen auf einem Host stoeren sich nicht (eigener SITE_KEY).
* Verschachtelte Datenbankverbindungen sind ein Fehler, kein Deadlock.
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