Logging & Log-Rotation, Zeitzone, Dashboard-UX, Design-Politur

Logging-Infrastruktur (Logs können nach einem Import mit vielen Geräten
schnell vollaufen):
- Vier eigene, rotierte Log-Dateien statt allem in /var/log vermischt:
  Live (poe.sh, jetzt eine einzige durchgehend fortgeschriebene Datei
  statt vorher ein neues rpi-<timestamp>.log pro Dienst-Neustart),
  Änderungen (Spiegel der audit_log-Tabelle), App (Flask-Fehler/
  Warnungen, vorher nur im journalctl-Output), Kea-DHCP (eigene
  Logging-Konfiguration in der generierten kea-dhcp4.conf)
- Kea-DHCP-Log bewusst NICHT im gemeinsamen Verzeichnis: Keas
  AppArmor-Profil erlaubt Schreibzugriff exklusiv auf
  /var/log/kea/kea-dhcp4.log (kein Verzeichnis-Wildcard) -- live als
  "DENIED ... mknod ... .lock" reproduziert; die App nutzt Keas eigenen,
  bereits erlaubten Pfad statt das AppArmor-Profil eines Systemdienstes
  aufzuweichen. logrotate deckt trotzdem beide Verzeichnisse mit einer
  Regel ab
- Neue Log-Seite "Kea-DHCP" (Logs-Bereich, eigenes Recht logs_kea.view)
- Rotation (Intervall täglich/wöchentlich/monatlich, Aufbewahrung als
  Anzahl Rotationen) unter Systemeinstellungen → Logs einstellbar,
  generiert /etc/logrotate.d/poe-manager; copytruncate, da keiner der
  drei schreibenden Prozesse ein Reopen-Signal implementiert
- Einmalige Migration räumt alte, verwaiste rpi-*.log-Dateien auf

Zeitzone (Systemeinstellungen, mit Hostname in einer Kachel "Host"):
setzt die System-Zeitzone per timedatectl, damit Logs/Änderungsverlauf
die tatsächliche lokale Zeit statt UTC zeigen. time.tzset() direkt nach
dem Setzen lässt die bereits laufende poe_web.service-Instanz die neue
Zeitzone sofort übernehmen, ohne Neustart.

Systemeinstellungen neu sortiert: Host + Netzwerkeinstellungen (beide
Host-Konfiguration) nebeneinander, dann Logs, dann Prüfintervall.

Netzwerkeinstellungen: DNS-Anzeige zeigte bisher den lokalen
systemd-resolved-Stub (127.0.0.53) aus /etc/resolv.conf statt der
echten Server -- jetzt über "resolvectl dns <interface>", inkl. Fix
für eine falsch geparste IPv6-Fortsetzungszeile ohne Label, und
gefiltert auf IPv4 (diese Seite verwaltet nur IPv4-Konfiguration, per
IPv6-Router-Advertisement gelernte Server sind hier irreführend).

Dashboard: die vier Stat-Kacheln (Online/Offline/Deaktiviert/Gesamt)
sind jetzt klickbare Filter (blenden alle anderen Abschnitte aus, Klick
auf die aktive Kachel oder "Gesamt" hebt den Filter auf); jeder
Abschnitt lässt sich unabhängig davon per Klick auf seinen Titel ein-/
ausklappen. Beide Zustände bleiben über die automatischen Live-Updates
hinweg erhalten.

Design-Politur:
- Hauptinhaltsbereich nutzt jetzt die volle verfügbare Breite (kein
  Bootstrap-typisches festes max-width mehr) -- Modals bleiben bewusst
  bei ihrer kompakten, festen Breite
  Akzentfarbe exakt auf das Orange aus dem WiS-Logo abgestimmt
  (#ff7100, per Pixel-Sampling ermittelt) statt einer nur ähnlichen,
  frei gewählten Nuance
- Abmelden führt zurück auf das (auch ohne Login einsehbare) Dashboard
  statt auf die Login-Seite

Live gegen die echte Test-VM verifiziert: alle vier Logs werden
geschrieben, logrotate-Konfiguration korrekt generiert, ein
Zeitzonenwechsel (UTC → Europe/Berlin) wirkte sofort, DNS-Anzeige zeigt
jetzt die echten IPv4-Server (1.1.1.1, 8.8.8.8) statt Stub/IPv6,
Dashboard-Filter/-Collapse und Logout-Redirect per Playwright bestätigt.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
2026-08-12 13:30:56 +02:00
co-authored by Claude Sonnet 5
parent d525ef2e0a
commit 7b30ebce7b
9 changed files with 714 additions and 93 deletions
+10 -8
View File
@@ -4,14 +4,18 @@
# - prüft Erreichbarkeit von Geräten
# - startet PoE-Port bei Ausfall neu
# - loggt Ereignisse
# - löscht alte Logfiles (>30 Tage)
# ============================================================================
LOG_DIR="/var/log"
LOGFILE="$LOG_DIR/rpi-$(date '+%Y%m%d%H%M%S').log"
# Alte Logfiles löschen (älter als 30 Tage)
find "$LOG_DIR" -type f -name "rpi-*.log" -mtime +30 -delete
# Eine einzige, durchgehend fortgeschriebene Datei statt vorher bei jedem
# (auch täglich per rpi-check-restart.timer automatisch ausgelösten)
# Dienst-Neustart ein neues rpi-<timestamp>.log -- Rotation/Aufbewahrung
# übernimmt jetzt zentral logrotate (siehe app.py: _write_logrotate_config,
# einstellbar unter Systemeinstellungen → Logs), nicht mehr dieses Skript
# selbst. Pfad muss mit POE_LOG_DIR/live.log in app.py übereinstimmen.
LOG_DIR="/var/log/poe-manager"
LOGFILE="$LOG_DIR/live.log"
mkdir -p "$LOG_DIR"
touch "$LOGFILE"
# Intervall aus DB abrufen
SLEEP=$(python3 - <<'END'
@@ -194,8 +198,6 @@ if [[ "$1" == "restart" ]]; then
exit 0
fi
echo "" > "$LOGFILE"
while true; do
echo "--------------------------------------------------------------------" >> "$LOGFILE"