sudoers ohne requiretty, und ein Rueckweg fuer fehlgeschlagene Upgrades
Auf einem frisch aufgesetzten Server brach das Upgrade mitten drin ab:
/tmp/tmp.XXXX:8:24: syntax error: unknown setting: 'requiretty'
visudo: invalid sudoers file
!! sudoers-Datei ist fehlerhaft
"Defaults:<user> !requiretty" stand in beiden sudoers-Dateien. Auf Debian und
Ubuntu ist requiretty nie gesetzt -- die Zeile war von Anfang an wirkungslos --
und ab sudo 1.9.16 kennt visudo die Einstellung nicht mehr und lehnt die ganze
Datei ab. Sie ist entfernt; ein Hygienetest haelt fest, dass sie nicht
zurueckkommt, und prueft gleich mit, dass in diesen Dateien genau eine Regel
steht und die auf den Helfer zeigt.
Schlimmer als der Fehler war die Folge: der alte Dienst war zu diesem Zeitpunkt
gestoppt und deaktiviert, das Verzeichnis teils ersetzt, der neue Dienst nicht
vorhanden. upgbrade.sh faengt den Fehlschlag jetzt ab und dreht den Lauf
zurueck -- und mit "--rollback" auch spaeter noch, aus einer vorhandenen
Sicherung.
Dafuer muss die Sicherung mehr enthalten als das Verzeichnis. Bei einem Upgrade
in dasselbe Verzeichnis schreibt install.sh auch systemd-Unit, nginx-Site,
logrotate und Banner neu und ersetzt das venv; ohne Kopie davon liesse sich der
alte Stand nicht herstellen. Ein Manifest haelt Quelle und Art des Umzugs fest,
damit ein spaeterer Rueckweg nicht raten muss.
Beim Nachstellen des Fehlschlags fiel ein zweiter Fund auf, gefaehrlicher als
der erste: die Liste der "alten Units" war fest verdrahtet -- fuer --app tesm
immer tesm.service. Nach einem rename.sh heisst so aber die *laufende*
Installation. Wer die archivierte 1.x in eine eigene Instanz hochzieht und
--keep-old-running vergisst, haette damit den Produktionsdienst gestoppt und
deaktiviert. Die Units werden jetzt daran erkannt, dass sie in genau das
Quellverzeichnis zeigen; Timer und Hilfsdienste kommen ueber den Namen der so
gefundenen Unit mit.
Am System geprueft, nicht behauptet: Fehlschlag nachgestellt (1.2.8 mit eigener
Unit, eigener Site und erkennbarem venv), Rueckweg lief -- VERSION 1.2.8, das
alte venv und die alte Unit wieder da, die neue Struktur weg, die laufende
Produktion unberuehrt. Danach derselbe Lauf mit heiler sudoers-Datei bis zum
Ende (4 Clients, 2 Zugangsdaten, DHCP), und zuletzt "--rollback" als eigener
Aufruf auf dieselbe Installation.
Version 2.0.10.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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337a52cc38
8 files changed
+262
-22
No files matched your search
@@ -4,7 +4,7 @@ build-backend = "setuptools.build_meta"
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||||
|
||||
[project]
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name = "tesm"
|
||||
version = "2.0.9"
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||||
version = "2.0.10"
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description = "TESM -- Verwaltung und Ueberwachung von PoE-Endgeraeten und Aruba-Switchen"
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requires-python = ">=3.11"
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||||
dependencies = [
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||||
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||||
+7
-1
@@ -5,5 +5,11 @@
|
||||
#
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||||
# Bewusst KEIN "ALL=(ALL) NOPASSWD: ALL". Der Vorgaenger loeste dasselbe
|
||||
# Problem, indem die gesamte Anwendung als root lief.
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||||
Defaults:tesm !requiretty
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||||
#
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# Hier stand "Defaults:tesm !requiretty". Auf Debian und Ubuntu ist
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# requiretty nie gesetzt, die Zeile war also von Anfang an wirkungslos -- und
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||||
# ab sudo 1.9.16 kennt visudo die Einstellung nicht mehr und lehnt die ganze
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||||
# Datei ab ("unknown setting: 'requiretty'"). Auf einem frisch aufgesetzten
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||||
# Server brach die Installation deshalb mitten drin ab. Nicht wieder
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||||
# hinzufuegen; ein Hygienetest haelt das fest.
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||||
tesm ALL=(root) NOPASSWD: /usr/local/lib/tesm/tesm-helper
|
||||
@@ -5,5 +5,11 @@
|
||||
#
|
||||
# Bewusst KEIN "ALL=(ALL) NOPASSWD: ALL". Der Vorgaenger loeste dasselbe
|
||||
# Problem, indem die gesamte Anwendung als root lief.
|
||||
Defaults:tesm-license !requiretty
|
||||
#
|
||||
# Hier stand "Defaults:tesm-license !requiretty". Auf Debian und Ubuntu ist
|
||||
# requiretty nie gesetzt, die Zeile war also von Anfang an wirkungslos -- und
|
||||
# ab sudo 1.9.16 kennt visudo die Einstellung nicht mehr und lehnt die ganze
|
||||
# Datei ab ("unknown setting: 'requiretty'"). Auf einem frisch aufgesetzten
|
||||
# Server brach die Installation deshalb mitten drin ab. Nicht wieder
|
||||
# hinzufuegen; ein Hygienetest haelt das fest.
|
||||
tesm-license ALL=(root) NOPASSWD: /usr/local/lib/tesm/tesm-helper
|
||||
+226
-16
@@ -52,6 +52,7 @@ WITH_DATA=1
|
||||
STOP_OLD=1
|
||||
ADOPT_KEY=1
|
||||
TAG="latest"
|
||||
ROLLBACK=""
|
||||
#: Namenszusatz, unter dem ``rename.sh`` eine verdraengte Installation der
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||||
#: Fassung 1.x ablegt. Beide Skripte muessen denselben Wert benutzen; ein
|
||||
#: Hygienetest vergleicht sie.
|
||||
@@ -95,6 +96,10 @@ Verwendung: upgrade.sh --app <tesm|tesm-license> [Optionen]
|
||||
Vorgabe ist deshalb die Uebernahme.
|
||||
--tag <vX.Y.Z> Bestimmte Version installieren (Vorgabe: latest).
|
||||
Wird nur beachtet, wenn das Release geladen wird.
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||||
--rollback [pfad] Einen fehlgeschlagenen Lauf zurueckdrehen: die alte
|
||||
Installation aus der Sicherung wiederherstellen und
|
||||
ihren Dienst wieder einschalten. Ohne Pfad wird die
|
||||
neueste Sicherung dieses Namens genommen.
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||||
--dry-run Nur zeigen, was geschehen wuerde
|
||||
--yes Keine Rueckfrage
|
||||
-h, --help Diese Hilfe
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||||
@@ -122,6 +127,11 @@ while [[ $# -gt 0 ]]; do
|
||||
--new-key) ADOPT_KEY=0; shift ;;
|
||||
--adopt-key) ADOPT_KEY=1; shift ;; # Vorgabe, hier nur zur Deutlichkeit
|
||||
--tag) TAG="${2:?}"; shift 2 ;;
|
||||
--rollback)
|
||||
# Der Pfad ist optional: allein genommen heisst es "die neueste".
|
||||
if [[ -n "${2:-}" && "${2:-}" != --* ]]; then ROLLBACK="$2"; shift 2
|
||||
else ROLLBACK="auto"; shift; fi
|
||||
;;
|
||||
--dry-run) DRY_RUN=1; shift ;;
|
||||
--yes|-y) ASSUME_YES=1; shift ;;
|
||||
-h|--help) usage; exit 0 ;;
|
||||
@@ -132,6 +142,144 @@ done
|
||||
[[ "$APP" == "tesm" || "$APP" == "tesm-license" ]] || { usage; fail "--app fehlt oder ist unbekannt"; }
|
||||
[[ "$(id -u)" -eq 0 ]] || fail "bitte mit sudo ausfuehren"
|
||||
|
||||
NAME="$APP"
|
||||
[[ -n "$INSTANCE" ]] && NAME="$APP-$INSTANCE"
|
||||
ADMIN="$NAME-admin"
|
||||
NEW_ROOT="/srv/$NAME"
|
||||
STAMP="$(date +%Y%m%d-%H%M%S)"
|
||||
BACKUP="/srv/$NAME-upgrade-$STAMP"
|
||||
ALT_KOPIE="$BACKUP/alt"
|
||||
SYSTEM_KOPIE="$BACKUP/system"
|
||||
EXPORT_ALT="$BACKUP/export-alt.json"
|
||||
IMPORT_NEU="$BACKUP/import-neu.json"
|
||||
|
||||
# Alte Einheiten der Vorgaengerfassung. Der Timer gehoert dazu: nur den Dienst
|
||||
# zu stoppen liesse ihn beim naechsten Ablauf wieder anlaufen.
|
||||
# -- Rueckweg ---------------------------------------------------------------- #
|
||||
# Alles, was install.sh unter demselben Namen ueberschreiben wuerde. Bei einem
|
||||
# Upgrade in dasselbe Verzeichnis sind das die Dateien der alten Fassung.
|
||||
SYSTEMDATEIEN=(
|
||||
"/etc/systemd/system/$NAME.service"
|
||||
"/etc/systemd/system/$NAME-monitor.service"
|
||||
"/etc/nginx/sites-available/$NAME"
|
||||
"/etc/logrotate.d/$NAME"
|
||||
"/etc/update-motd.d/50-$NAME"
|
||||
"/etc/tesm/$NAME.env"
|
||||
)
|
||||
|
||||
zurueckrollen() {
|
||||
local sicherung="$1" grund="${2:-}"
|
||||
local alt="$sicherung/alt" system="$sicherung/system"
|
||||
[[ -d "$alt" ]] || fail "In $sicherung fehlt das Verzeichnis 'alt' -- das ist keine Sicherung dieses Skripts."
|
||||
|
||||
# Quelle und Art des Umzugs stehen im Manifest. Aus dem laufenden Aufruf
|
||||
# abzuleiten waere falsch: ein Rueckweg kann Tage spaeter und mit anderen
|
||||
# Schaltern aufgerufen werden -- und beim automatischen Rueckweg steht
|
||||
# IN_PLACE zwar fest, beim spaeteren --rollback aber nicht.
|
||||
local ziel="${SOURCE:-}" gleiches_verzeichnis="${IN_PLACE:-0}" vermerkt
|
||||
if [[ -f "$system/manifest" ]]; then
|
||||
vermerkt="$(awk '$1=="quelle" {print $2}' "$system/manifest" | head -1)"
|
||||
[[ -n "$vermerkt" ]] && ziel="$vermerkt"
|
||||
vermerkt="$(awk '$1=="in-place" {print $2}' "$system/manifest" | head -1)"
|
||||
[[ -n "$vermerkt" ]] && gleiches_verzeichnis="$vermerkt"
|
||||
fi
|
||||
[[ -n "$ziel" ]] || fail "Im Manifest fehlt die Quelle -- bitte --source angeben."
|
||||
|
||||
[[ -n "$grund" ]] && warn "$grund"
|
||||
step "Rueckweg: alten Stand wiederherstellen"
|
||||
|
||||
# Der neue Dienst zuerst -- er haelt sonst Dateien offen, die gleich ersetzt
|
||||
# werden.
|
||||
for unit in "$NAME.service" "$NAME-monitor.service"; do
|
||||
if systemctl list-unit-files "$unit" --no-legend 2>/dev/null | grep -q .; then
|
||||
systemctl disable --now "$unit" >/dev/null 2>&1 || true
|
||||
info "$unit gestoppt"
|
||||
fi
|
||||
done
|
||||
|
||||
# Verzeichnis: nur bei gleichem Ziel -- bei einer eigenen Instanz war die
|
||||
# alte Installation nie angefasst.
|
||||
if [[ "$gleiches_verzeichnis" == "1" ]]; then
|
||||
rm -rf "$ziel"
|
||||
mkdir -p "$ziel"
|
||||
tar -C "$alt" -cf - . | tar -C "$ziel" -xf -
|
||||
info "$ziel aus der Sicherung wiederhergestellt"
|
||||
[[ -d "$ziel/venv" ]] || warn "Im Backup war kein venv -- der alte Dienst braucht dann noch 'python3 -m venv venv' und seine requirements.txt."
|
||||
else
|
||||
info "$ziel war nicht betroffen (eigene Instanz) -- bleibt, wie es ist"
|
||||
if [[ -d "$NEW_ROOT" && "$NEW_ROOT" != "$ziel" ]]; then
|
||||
rm -rf "$NEW_ROOT"
|
||||
info "$NEW_ROOT entfernt"
|
||||
fi
|
||||
fi
|
||||
|
||||
# Systemdateien zurueck, alles andere entfernen, was der Lauf angelegt hat.
|
||||
local site_wieder=0
|
||||
if [[ -f "$system/manifest" ]]; then
|
||||
while read -r zeile; do
|
||||
case "$zeile" in
|
||||
unit-enabled\ *|site-enabled\ *) continue ;;
|
||||
esac
|
||||
local name; name="$(basename "$zeile")"
|
||||
if [[ -e "$system/$name" ]]; then
|
||||
cp -a "$system/$name" "$zeile"
|
||||
info "wiederhergestellt: $zeile"
|
||||
[[ "$zeile" == /etc/nginx/* ]] && site_wieder=1
|
||||
fi
|
||||
done < <(grep -v '^\(unit\|site\)-enabled ' "$system/manifest" || true)
|
||||
fi
|
||||
|
||||
systemctl daemon-reload
|
||||
if [[ $site_wieder -eq 1 ]] || [[ -e "/etc/nginx/sites-enabled/$NAME" ]]; then
|
||||
nginx -t >/dev/null 2>&1 && systemctl reload nginx >/dev/null 2>&1 \
|
||||
&& info "nginx neu geladen" || warn "nginx meldet einen Fehler -- bitte 'nginx -t' ansehen"
|
||||
fi
|
||||
|
||||
# Und die Dienste wieder einschalten, die vorher liefen.
|
||||
if [[ -f "$system/manifest" ]]; then
|
||||
while read -r _ unit; do
|
||||
systemctl enable --now "$unit" >/dev/null 2>&1 \
|
||||
&& info "$unit wieder eingeschaltet" || warn "$unit liess sich nicht starten"
|
||||
done < <(grep '^unit-enabled ' "$system/manifest" || true)
|
||||
fi
|
||||
|
||||
step "Zurueckgerollt"
|
||||
info "Sicherung bleibt liegen: $sicherung"
|
||||
# Nicht ueber ALTE_UNITS: die Liste entsteht erst nach der Quellensuche, und
|
||||
# bei "--rollback" laeuft diese Funktion vorher. Das Manifest weiss es.
|
||||
local hinweis
|
||||
hinweis="$(awk '$1=="unit-enabled" {print $2; exit}' "$system/manifest" 2>/dev/null || true)"
|
||||
info "Zustand pruefen: systemctl status ${hinweis:-$APP.service}"
|
||||
}
|
||||
|
||||
neueste_sicherung() {
|
||||
local kandidat
|
||||
kandidat="$(ls -1dt /srv/"$NAME"-upgrade-*/ 2>/dev/null | head -1)"
|
||||
[[ -n "$kandidat" ]] || return 1
|
||||
printf '%s' "${kandidat%/}"
|
||||
}
|
||||
|
||||
if [[ -n "$ROLLBACK" ]]; then
|
||||
if [[ "$ROLLBACK" == "auto" ]]; then
|
||||
ROLLBACK="$(neueste_sicherung)" || fail "Keine Sicherung unter /srv/$NAME-upgrade-* gefunden. Pfad angeben."
|
||||
info "Neueste Sicherung: $ROLLBACK"
|
||||
fi
|
||||
[[ -d "$ROLLBACK" ]] || fail "$ROLLBACK gibt es nicht"
|
||||
if [[ $DRY_RUN -eq 1 ]]; then
|
||||
step "--dry-run: es wuerde $ROLLBACK zurueckgerollt."
|
||||
exit 0
|
||||
fi
|
||||
if [[ $ASSUME_YES -eq 0 ]]; then
|
||||
read -r -p "Stand aus $ROLLBACK wiederherstellen? [j/N] " answer
|
||||
[[ "$answer" =~ ^[jJyY]$ ]] || { echo "Abgebrochen."; exit 0; }
|
||||
fi
|
||||
zurueckrollen "$ROLLBACK"
|
||||
exit 0
|
||||
fi
|
||||
|
||||
# Ab hier wird wirklich installiert -- ein Rueckweg hat oben schon
|
||||
# beendet. Erst jetzt braucht es ein Release und eine Quelle.
|
||||
|
||||
# --8<-- Bootstrap: Release holen --------------------------------------------
|
||||
# Wortgleich in update.sh und upgrade.sh; ein Hygienetest vergleicht die beiden
|
||||
# Bloecke. Zwei eigenstaendige Skripte koennen sich keine Datei teilen, und
|
||||
@@ -255,27 +403,54 @@ fi
|
||||
[[ -d "$SOURCE" ]] || fail "Die alte Installation $SOURCE gibt es nicht (--source setzen)"
|
||||
ist_alte_fassung "$SOURCE" || fail "In $SOURCE liegt keine sqlite.db -- das ist keine Installation der Vorgaengerfassung"
|
||||
|
||||
NAME="$APP"
|
||||
[[ -n "$INSTANCE" ]] && NAME="$APP-$INSTANCE"
|
||||
ADMIN="$NAME-admin"
|
||||
NEW_ROOT="/srv/$NAME"
|
||||
IN_PLACE=0
|
||||
[[ "$(cd "$SOURCE" && pwd)" == "$NEW_ROOT" ]] && IN_PLACE=1
|
||||
|
||||
STAMP="$(date +%Y%m%d-%H%M%S)"
|
||||
BACKUP="/srv/$NAME-upgrade-$STAMP"
|
||||
ALT_KOPIE="$BACKUP/alt"
|
||||
EXPORT_ALT="$BACKUP/export-alt.json"
|
||||
IMPORT_NEU="$BACKUP/import-neu.json"
|
||||
# Die Units der alten Fassung erkennt man daran, dass sie in genau dieses
|
||||
# Verzeichnis zeigen -- nicht am Namen der Anwendung. Nach einem rename.sh
|
||||
# heisst die *laufende* Installation "tesm", und eine Namensliste haette sie
|
||||
# gestoppt und deaktiviert, sobald jemand die archivierte 1.x in eine eigene
|
||||
# Instanz hochzieht.
|
||||
#
|
||||
# Timer und Hilfsdienste tragen keinen Pfad (der Restart-Timer ruft nur
|
||||
# "systemctl restart ..."). Sie kommen ueber den Namen der gefundenen Unit mit.
|
||||
alte_units_finden() {
|
||||
local quelle="$1" gefunden=() datei name runde
|
||||
shopt -s nullglob
|
||||
for datei in /etc/systemd/system/*.service; do
|
||||
grep -qs -- "$quelle/" "$datei" && gefunden+=("$(basename "$datei")")
|
||||
done
|
||||
# Zwei Runden: erst Timer und Helfer, die eine gefundene Unit nennen, dann
|
||||
# noch einmal fuer deren eigene Timer.
|
||||
for runde in 1 2; do
|
||||
for datei in /etc/systemd/system/*.service /etc/systemd/system/*.timer; do
|
||||
name="$(basename "$datei")"
|
||||
[[ " ${gefunden[*]-} " == *" $name "* ]] && continue
|
||||
for treffer in ${gefunden[*]-}; do
|
||||
if grep -qs -- "$treffer" "$datei"; then gefunden+=("$name"); break; fi
|
||||
done
|
||||
done
|
||||
done
|
||||
shopt -u nullglob
|
||||
printf '%s\n' ${gefunden[*]-}
|
||||
}
|
||||
|
||||
# Alte Einheiten der Vorgaengerfassung. Der Timer gehoert dazu: nur den Dienst
|
||||
# zu stoppen liesse ihn beim naechsten Ablauf wieder anlaufen.
|
||||
mapfile -t ALTE_UNITS < <(alte_units_finden "$SOURCE")
|
||||
if [[ ${#ALTE_UNITS[@]} -eq 0 ]]; then
|
||||
if [[ "$SOURCE" == "/srv/$APP" ]]; then
|
||||
# Kein Fund, aber die Quelle ist der Hauptpfad: die historischen Namen der
|
||||
# Fassung 1.x als Rueckfall.
|
||||
if [[ "$APP" == "tesm" ]]; then
|
||||
ALTE_UNITS=(tesm.service tesm-check.timer tesm-check.service
|
||||
tesm-check-restart.timer tesm-check-restart.service)
|
||||
else
|
||||
ALTE_UNITS=(tesm-license.service)
|
||||
fi
|
||||
else
|
||||
ALTE_UNITS=()
|
||||
fi
|
||||
fi
|
||||
|
||||
|
||||
step "Vorhaben"
|
||||
info "Anwendung : $APP${INSTANCE:+ (Instanz $INSTANCE)}"
|
||||
@@ -302,15 +477,44 @@ fi
|
||||
|
||||
# -- 1. Sichern -------------------------------------------------------------- #
|
||||
step "Sichern"
|
||||
mkdir -p "$ALT_KOPIE"
|
||||
mkdir -p "$ALT_KOPIE" "$SYSTEM_KOPIE"
|
||||
chmod 700 "$BACKUP"
|
||||
# -a: Rechte und Zeiten bleiben, damit die Kopie auch als Rueckweg taugt.
|
||||
# Das venv der alten Installation bleibt aussen vor -- es ist nachbaubar,
|
||||
# gross, und seine Shebangs zeigen ohnehin auf den alten Pfad.
|
||||
|
||||
# Das venv kommt nur mit, wenn in dasselbe Verzeichnis installiert wird -- dort
|
||||
# ersetzt install.sh es, und ohne das alte startet der alte Dienst nach einem
|
||||
# Rueckweg nicht mehr. Bei einer eigenen Instanz bleibt die alte Installation
|
||||
# unangetastet, dann waere es nur Ballast (und seine Shebangs zeigen auf einen
|
||||
# anderen Pfad).
|
||||
if [[ $IN_PLACE -eq 1 ]]; then
|
||||
tar -C "$SOURCE" --exclude=__pycache__ -cf - . | tar -C "$ALT_KOPIE" -xf -
|
||||
info "$(du -sh "$ALT_KOPIE" | cut -f1) kopiert (mit venv, weil dasselbe Verzeichnis)"
|
||||
else
|
||||
tar -C "$SOURCE" --exclude=venv --exclude=__pycache__ -cf - . | tar -C "$ALT_KOPIE" -xf -
|
||||
info "$(du -sh "$ALT_KOPIE" | cut -f1) kopiert (ohne venv)"
|
||||
fi
|
||||
[[ -f "$ALT_KOPIE/sqlite.db" ]] || fail "In der Kopie fehlt die Datenbank -- Abbruch"
|
||||
|
||||
# Und die Systemdateien: bei gleichem Verzeichnis schreibt install.sh Unit,
|
||||
# nginx-Site, logrotate und Banner neu. Ohne Kopie liesse sich der alte Stand
|
||||
# nicht wiederherstellen -- das Verzeichnis allein genuegt nicht.
|
||||
: > "$SYSTEM_KOPIE/manifest"
|
||||
# Woher kam der Stand, und ging es in dasselbe Verzeichnis? Ein spaeterer
|
||||
# Rueckweg darf das nicht raten muessen -- er laeuft womoeglich Tage danach
|
||||
# und mit anderen Schaltern.
|
||||
printf 'quelle %s\n' "$SOURCE" >> "$SYSTEM_KOPIE/manifest"
|
||||
printf 'in-place %s\n' "$IN_PLACE" >> "$SYSTEM_KOPIE/manifest"
|
||||
for pfad in "${SYSTEMDATEIEN[@]}"; do
|
||||
[[ -e "$pfad" ]] || continue
|
||||
cp -a "$pfad" "$SYSTEM_KOPIE/$(basename "$pfad")"
|
||||
printf '%s\n' "$pfad" >> "$SYSTEM_KOPIE/manifest"
|
||||
done
|
||||
# Welche Units liefen, und war die Site eingeschaltet?
|
||||
for unit in "${ALTE_UNITS[@]}"; do
|
||||
systemctl is-enabled "$unit" >/dev/null 2>&1 && printf 'unit-enabled %s\n' "$unit" >> "$SYSTEM_KOPIE/manifest"
|
||||
done
|
||||
[[ -L "/etc/nginx/sites-enabled/$NAME" ]] && printf 'site-enabled %s\n' "$NAME" >> "$SYSTEM_KOPIE/manifest"
|
||||
info "$(grep -c . "$SYSTEM_KOPIE/manifest") Systemdatei(en) und Zustaende vermerkt"
|
||||
|
||||
# -- 2. Altes System abschalten ---------------------------------------------- #
|
||||
if [[ $STOP_OLD -eq 1 ]]; then
|
||||
step "Altes System abschalten"
|
||||
@@ -328,7 +532,13 @@ fi
|
||||
step "Neu installieren"
|
||||
INSTALL_ARGS=(--app "$APP" --yes)
|
||||
[[ -n "$INSTANCE" ]] && INSTALL_ARGS+=(--instance "$INSTANCE")
|
||||
bash "$SRC/deploy/install.sh" "${INSTALL_ARGS[@]}" ${EXTRA[0]+"${EXTRA[@]}"}
|
||||
if ! bash "$SRC/deploy/install.sh" "${INSTALL_ARGS[@]}" ${EXTRA[0]+"${EXTRA[@]}"}; then
|
||||
# Hier stand das System bisher halb umgebaut da: alter Dienst aus, neuer
|
||||
# nicht vorhanden. Der Rueckweg bringt es in den Zustand von vorher, damit
|
||||
# ein zweiter Versuch nach der Ursache moeglich ist.
|
||||
zurueckrollen "$BACKUP" "Die Installation ist fehlgeschlagen."
|
||||
fail "Upgrade abgebrochen und zurueckgerollt. Ursache oben nachsehen, dann erneut versuchen."
|
||||
fi
|
||||
|
||||
if [[ $WITH_DATA -eq 0 ]]; then
|
||||
step "Fertig -- ohne Datenuebernahme"
|
||||
|
||||
@@ -174,6 +174,24 @@ sudo bash deploy/upgrade.sh --app tesm-license
|
||||
|
||||
Eine bestimmte Version statt `latest`: `--tag v2.0.8`.
|
||||
|
||||
**Wenn etwas schiefgeht.** Schlägt `install.sh` fehl, dreht `upgrade.sh` den
|
||||
Lauf selbst zurück: der neue Dienst wird gestoppt, das Verzeichnis aus der
|
||||
Sicherung wiederhergestellt und der alte Dienst wieder eingeschaltet. Das
|
||||
Verzeichnis allein genügt dafür nicht -- bei einem Upgrade in dasselbe
|
||||
Verzeichnis schreibt `install.sh` auch systemd-Unit, nginx-Site, logrotate und
|
||||
Banner neu und ersetzt das venv. Die Sicherung enthält deshalb alles davon,
|
||||
und ein Manifest hält fest, woher der Stand kam.
|
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Später von Hand zurückdrehen, etwa nach einem Lauf, der durchlief aber nicht
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gefallen hat:
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```bash
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sudo bash upgrade.sh --app tesm --rollback # neueste Sicherung
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sudo bash upgrade.sh --app tesm --rollback /srv/tesm-upgrade-20260908-225428
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```
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Die Sicherung bleibt danach liegen; gelöscht wird nichts.
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Ohne `--source` wird die alte Fassung an zwei Stellen gesucht: unter
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`/srv/<app>` und unter `/srv/<app>-sonnet5`. Der zweite Ort ist der, an den
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`rename.sh` sie verschiebt, sobald der Hauptname für die neue Installation
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@@ -4,7 +4,7 @@ build-backend = "setuptools.build_meta"
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[project]
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name = "tesm-core"
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version = "2.0.9"
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version = "2.0.10"
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description = "Gemeinsames Anwendungsgeruest (Auth, RBAC, Navigation, Design-System, Migrationen) fuer TESM und TESM-Lizenzserver"
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requires-python = ">=3.11"
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dependencies = [
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@@ -134,7 +134,7 @@ def create_base_app(
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#: Wortmarke, ohne Zeile darunter; die Marke selbst zeigen beide
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#: Anwendungen.
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auth_tagline: str = "",
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app_version: str = "2.0.9",
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app_version: str = "2.0.10",
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built_in_trusted_keys: tuple[str, ...] = (),
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enable_license: bool = True,
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template_folder: str | None = None,
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@@ -4,7 +4,7 @@ build-backend = "setuptools.build_meta"
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[project]
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name = "tesm-licensing"
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version = "2.0.9"
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||||
version = "2.0.10"
|
||||
description = "Ed25519-basiertes Lizenz- und Aktivierungsprotokoll fuer TESM und TESM-Lizenzserver"
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||||
requires-python = ">=3.11"
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dependencies = ["cryptography>=42"]
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