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tesm-license/deploy/systemd/tesm-monitor.service
T

75 lines
3.4 KiB
Desktop File

[Unit]
Description=TESM -- Ueberwachung der PoE-Endgeraete
After=network-online.target tesm.service
Wants=network-online.target
[Service]
Type=simple
User=tesm
Group=tesm
WorkingDirectory=/srv/tesm
Environment=TESM_BASE_DIR=/srv/tesm
Environment=TESM_DATA_DIR=/srv/tesm/data
Environment=TESM_LOG_DIR=/var/log/tesm
Environment=PYTHONUNBUFFERED=1
# Vor jedem Start: traegt die Python-Umgebung noch? Ein Release-Upgrade des
# Betriebssystems tauscht die Minor-Fassung von Python aus, und der venv haengt
# daran -- danach findet der Dienst kein einziges Paket mehr und scheitert mit
# "No module named gunicorn". Ist alles heil, kostet diese Zeile Millisekunden;
# sonst baut sie die Umgebung neu, einmal je Systemstart.
#
# Das "+" laesst den Schritt als root laufen. Noetig, weil der venv root
# gehoert, der Dienst aber als unprivilegierter Benutzer laeuft.
ExecStartPre=+/usr/local/lib/tesm/tesm-venv /srv/tesm tesm
ExecStart=/srv/tesm/venv/bin/tesm-monitor
# Ein Neuaufbau der Python-Umgebung laedt Pakete und dauert Minuten --
# die Vorgabe von 90 Sekunden wuerde ihn mittendrin abschneiden.
TimeoutStartSec=900
Restart=always
RestartSec=10
# Das Pruefintervall liest der Prozess bei jedem Durchlauf frisch aus der
# Datenbank -- der naechtliche Neustart-Timer des Vorgaengers entfaellt damit.
# Bewusst **kein** NoNewPrivileges: der Dienst ruft den privilegierten Helfer
# ueber sudo auf, und sudo ist setuid. Unter NoNewPrivileges verweigert der
# Kernel die Rechteerhoehung, sudo bricht ab -- und damit jede Systemaktion aus
# der Oberflaeche. Die Sicherheitsgrenze liegt nicht hier, sondern in der
# sudoers-Regel (genau ein erlaubter Pfad) und im Helfer selbst (jedes Argument
# gegen eine Positivliste). Siehe docs/SICHERHEIT.md.
PrivateTmp=yes
# ProtectSystem=full statt strict: "strict" sperrt den **ganzen Prozessbaum**
# schreibgeschuetzt -- auch den Helfer, der als root gerade /etc/nginx,
# /etc/netplan und /etc/kea schreiben soll. Gemessen: unter "strict" scheitert
# schon "nginx -t". Mit "full" bleiben /usr und /boot schreibgeschuetzt, /etc
# ist im Namensraum wieder erreichbar -- der unprivilegierte Dienst kommt
# trotzdem nicht heran, denn die Dateien gehoeren root. Die Grenze ist damit
# die gewoehnliche Dateiberechtigung plus die sudoers-Regel, nicht dieser
# Schalter.
ProtectSystem=full
ProtectHome=yes
ProtectKernelTunables=yes
ProtectKernelModules=yes
ProtectControlGroups=yes
RestrictSUIDSGID=yes
RestrictNamespaces=yes
RestrictAddressFamilies=AF_INET AF_INET6 AF_UNIX AF_NETLINK
LockPersonality=yes
SystemCallArchitectures=native
UMask=0027
# Genau die Pfade, die der privilegierte Helfer schreibt -- nicht mehr.
# ProtectSystem=full sperrt /usr, /boot **und /etc**; ohne diese Freigaben
# scheitert der Helfer mit "Read-only file system", obwohl er root ist
# (gemessen). Der unprivilegierte Dienst kommt hier trotzdem nicht heran: die
# Dateien gehoeren root, und sudo laesst nur den einen Helferpfad zu.
ReadWritePaths=/srv/tesm/data /var/log/tesm /etc/tesm /run
# ping braucht CAP_NET_RAW -- als einzige Ausnahme, und nur diese.
AmbientCapabilities=CAP_NET_RAW
# Bewusst **kein** einschraenkendes CapabilityBoundingSet: sudo braucht
# CAP_SETUID/CAP_SETGID, und der Helfer dahinter braucht Root. Was hier fehlt,
# kann auch der Helfer nicht mehr erlangen -- gemessen: jede Einschraenkung
# fuehrt zu "sudo: unable to change to root gid". Die Grenze ist die
# sudoers-Regel und die Argumentpruefung im Helfer, nicht dieser Schalter.
[Install]
WantedBy=multi-user.target