upgrade.sh -- ein Weg vom Stand SONNET5 auf diese Fassung, mit Daten. Der
Ablauf braucht keine Schalter: alte Installation sichern, abschalten, neu
installieren, exportieren, uebersetzen, einspielen. Die Sicherung steht
bewusst vor dem Export -- ohne --instance installiert install.sh in dasselbe
Verzeichnis, und wer erst exportiert und dann sichert, sichert im
schlechtesten Fall nichts mehr. Gelesen wird nur aus der Kopie.
Dafuer zwei neue Befehle: "legacy-export" liest eine alte Installation
unmittelbar (der Vorgaenger kann nur ueber die Weboberflaeche exportieren --
fuer ein Upgrade der falsche Weg, und unmoeglich, wenn die alte Anwendung nicht
mehr startet) und schreibt eine Datei im alten Format, die deshalb auch als
Rueckweg taugt. "legacy-import" liest eine Datei im neuen Format ein, ueber
transfer.apply_import -- dieselbe Funktion wie die Seite "Sicherung", kein
zweiter Schreibpfad.
Am Lizenzserver hat der Lauf gegen echte Altdaten zwei Fehler gezeigt, die
jede Uebernahme unmoeglich machten:
* Der alte Signaturschluessel ist URL-sicher kodiert (- und _). Das neue
Protokoll prueft Base64 streng -- richtig so, aber beim Lesen einer alten
Datei brach die Uebernahme mit einem Traceback ueber "kein gueltiges Base64"
ab. Umkodiert wird jetzt an der Grenze zum Altformat; der kanonische Decoder
bleibt streng.
* Der Anbieterblock wurde aus den Einstellungen der *neuen* Installation
gebaut, und ohne Endpunkt brach die Uebernahme ab. Bei einem Upgrade ist die
neue Installation frisch -- dort steht nichts. Endpunkt und Anbieterdaten
kommen jetzt aus der alten Installation, aber nur dort, wo neu nichts steht.
Der alte Signaturschluessel wird uebernommen: sonst muesste jeder Kunde
einen Ausstellerwechsel bestaetigen.
Leerlaufabmeldung: sie hat nie ausgeloest. Ein offener Tab fragt seine
Kacheln alle 15 Sekunden neu ab, und jede Abfrage verlaengerte das
Leerlauffenster -- nachweisbar an einer Sitzung, deren last_seen_at eine
Minute alt war, obwohl seit zehn Stunden niemand am Rechner sass. Der Client
kennzeichnet automatische Anfragen jetzt mit einem Kopf, der Server
verlaengert daraufhin nichts, und last_seen_at bleibt, was der Name sagt.
Faellt die Sitzung waehrend des Pollens, antwortet der Server mit 401 statt
mit einer Umleitung: der Tab laedt neu und zeigt die Anmeldemaske, statt
stumm mit alten Zahlen stehenzubleiben.
Im Audit ist der Name der Mitschrift jetzt ein Verweis auf die Datei -- es ist
derselbe Weg wie zuvor, nur einen Klick weit. Verlinkt wird nur, wenn die
Datei existiert und der Betrachter Protokolle lesen darf; der Rest des
Eintrags wird maskiert, denn ein Auditeintrag enthaelt Fremdeingaben.
Ausserdem: Version 2.0.3.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Der Lauf gegen die echte Installation hat zwei Fehler gezeigt, die den
Aktualisierungsweg fuer jede Version unbrauchbar machten:
* Die Suche nach install.sh im entpackten Paket lief mit "-maxdepth 2".
release.sh packt mit dem Praefix "<name>/", das Skript liegt also drei
Ebenen tief -- gefunden wurde nie etwas, und die Meldung schob es auf den
Download ("Im Paket fehlt deploy/install.sh").
* Die CRLF-Pruefung rief "file" auf. Das Paket gehoert nicht zur
Grundinstallation eines Servers; fehlt es, endete die Pipeline in "command
not found", grep bekam nichts zu sehen, der if-Zweig wurde nicht betreten --
und genau der Fehler, den die Pruefung abfangen soll, ging unbemerkt durch.
Der Wagenruecklauf wird jetzt ohne Zusatzpaket gesucht, mit "-U": unter Linux
ohne Wirkung, auf einer Windows-Buildmaschine entscheidend, weil grep dort
den Wagenruecklauf beim Lesen entfernt.
Beide Pruefungen fuehren die echten Zeilen aus dem Skript aus -- die eine
gegen den Verzeichnisaufbau, den release.sh erzeugt, die andere gegen zwei
Dateien mit und ohne Wagenruecklauf.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Drei Fehler, die erst beim Aktualisieren auffallen -- also genau dann, wenn
niemand sie sehen will:
* update.sh zeigte auf "gitea.example.invalid" und den Besitzer "wis". Auf
keinem Host konnte das funktionieren, und die Doku erwaehnte die Variablen
nicht, mit denen man es haette umlenken koennen. Die Vorgaben zeigen jetzt
dorthin, wo die Releases liegen; das Repository heisst wie die Anwendung.
* update.sh gab nichts an install.sh weiter. Eine benannte Instanz war damit
nicht aktualisierbar: ohne --instance entsteht neben "tesm-opus" eine
zweite Installation namens "tesm", mit eigener Datenbank und eigener
nginx-Site.
* install.sh setzte bei einer Instanz die Ports auf 8080/8443 zurueck, auch
wenn sie seit der Installation auf Port 80 lief. Ein Reverse Proxy davor
haette danach ins Leere gezeigt. Bestehende Ports werden jetzt aus
Umgebungsdatei und nginx-Site uebernommen -- dieselbe Regel wie beim
Secure-Flag: eine Aktualisierung nimmt nichts weg, was nicht ausdruecklich
neu gesetzt wird.
Zwei Tests fuehren dazu die echten Zeilen aus den Skripten aus, statt sie
nachzubauen. Beide fallen ohne die Korrektur durch.
Ausserdem: die vier subprocess-Aufrufe im Textmodus nageln die Kodierung auf
UTF-8 fest. "text=True" allein nimmt die Locale des Prozesses -- unter systemd
haeufig C/ASCII --, und das Lesen bricht ab, sobald ein Werkzeug einen Umlaut
ausgibt. Der Fehler entstand im Leser-Thread von subprocess und damit weit weg
von seiner Ursache; im Testlauf war er als Warnung sichtbar.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Echte Umlaute in allen Texten der Oberflaeche und in den Markdown-Dateien.
Die Einbindung von Dateifreigaben haengt jetzt an der Sitzung: wird sie
widerrufen oder laeuft sie ab, verschwinden die Freigaben mit ihr. Neu
einstellbar ist die automatische Abmeldung bei Leerlauf (Vorgabe 30 Minuten).
Ein Geraet, das nicht antwortet, bietet nur noch "Einschalten (PoE)" an --
Neustart ueber SSH oder RPC braucht ein erreichbares Geraet. Der Zeitgeber der
naechsten Pruefung und die Restlaufzeit der Lizenz stehen jetzt oben in der
Kopfzeile; der doppelte Knopf darunter ist weg. Millisekunden werden ab einer
Sekunde als Sekunden und ab einer Minute als m:ss dargestellt.
Ausserdem: Release-Tarball nicht mehr im Repository -- er haengt am Release.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Der Sandkasten wird an dpkg und dessen Maintainer-Skripte weitervererbt; mit
ProtectKernelLogs=yes liefert "dmesg" ein EPERM und ein Postinst-Skript bricht
daran ab -- die Installation scheitert mit "dpkg returned an error code (1)",
obwohl mit dem Paket alles in Ordnung ist. apt laeuft jetzt ueber systemd-run,
also von PID 1 gestartet und damit ohne unsere Haertung.
Der zuvor eingebaute nsenter-Umweg beim Einbinden von Freigaben ist
zurueckgenommen. Diese Verben ruft der Lizenzserver nicht auf -- der Helfer
bleibt aber in beiden Repositorien dieselbe Datei, weil eine zweite Fassung
zwei Stellen waere, die auseinanderlaufen koennen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Eine Freigabe wurde nie eingebunden -- "mount error(1): Operation not
permitted". Gemessen: mit denselben Optionen und Zugangsdaten gelingt die
Einbindung aus einer normalen Root-Shell sofort. Ursache ist der eigene
Mount-Namensraum des Dienstes (ProtectSystem, ProtectHome, PrivateTmp,
ReadWritePaths); darin laesst sich kein neues Dateisystem einbinden.
Nachgebaut und belegt: derselbe Aufruf scheitert in einem transienten Unit mit
dieser Haertung und gelingt, sobald er ueber nsenter im Namensraum des Wirts
laeuft. Von dort wird der Mount in den Namensraum des Dienstes weitergegeben,
die Anwendung sieht ihn also -- geprueft, inklusive Lesbarkeit fuer den
Dienstbenutzer.
mount-cifs und umount laufen deshalb ueber nsenter. Ohne nsenter im System
bleibt das Verhalten unveraendert. Die Haertung des Dienstes bleibt vollstaendig
erhalten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Entfernt: Tests, Architekturdokumentation und die Anwendung TESM. Beides liegt
im Entwicklungsrepository alientim/TESM-DEV.
Neu: packages/tesm-licensing-server -- die Serverhaelfte des Lizenzprotokolls
(issue_license, resign_license, build_master_response, verify_client_request,
Schluesselerzeugung). Sie war bisher Teil von tesm-licensing und lag damit auch
in jeder Client-Installation. Die gemeinsame Haelfte bleibt in tesm-licensing
und wird von beiden Seiten benutzt.
install.sh installiert diese Serverhaelfte ausschliesslich fuer
--app tesm-license und bricht ab, wenn sie fehlt.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Vollstaendiger Neubau der Anwendung. Der vorherige Stand bleibt unveraendert
im Zweig SONNET5 erhalten.
Aufbau: apps/tesm-license (Anwendung), packages/tesm-core (gemeinsamer Kern),
packages/tesm-licensing (Lizenzprotokoll), deploy (Installation, systemd,
privilegierter Helfer), docs, tests. Die verwaltete Anwendung liegt in ihrem
eigenen Repository; beide Repositorien bringen die gemeinsamen Pakete mit,
damit sich jedes allein installieren laesst.
Die wichtigsten Unterschiede zum Vorgaenger:
* Keine doppelte licensing.py -- ein Paket, das beide Anwendungen
installieren, statt zweier Dateien, die byte-identisch bleiben sollen.
* Der Webprozess laeuft unprivilegiert; alles, was Root braucht, geht ueber
einen einzigen Helfer mit Positivlisten fuer jedes Argument.
* CSRF-Schutz ueberhaupt -- der Vorgaenger hatte keinen.
* Rechte werden serverseitig geprueft, nicht nur im Template ausgeblendet.
* Keine Lizenz ohne master_endpoint: eine Ausstellung ohne Endpunkt wird
abgelehnt statt eine Lizenz zu erzeugen, die sich nie aktivieren kann.
* Offline-Aktivierung in beide Richtungen; die Lizenz bleibt als
"Aktivierung offen" markiert, bis sie zurueckkommt.
* Getrennte Signaturkontexte je Nachrichtenart, Nonce gegen Wiedereinspielung,
seq gegen das Zurueckrollen auf eine aeltere Lizenz.
* Kein Hostname im Maschinen-Fingerabdruck.
* Verschachtelte Datenbankverbindungen sind ein Fehler, kein Deadlock.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>