TESM-Lizenzserver 2.0.0 -- Neubau

Vollstaendiger Neubau der Anwendung. Der vorherige Stand bleibt unveraendert
im Zweig SONNET5 erhalten.

Aufbau: apps/tesm-license (Anwendung), packages/tesm-core (gemeinsamer Kern),
packages/tesm-licensing (Lizenzprotokoll), deploy (Installation, systemd,
privilegierter Helfer), docs, tests. Die verwaltete Anwendung liegt in ihrem
eigenen Repository; beide Repositorien bringen die gemeinsamen Pakete mit,
damit sich jedes allein installieren laesst.

Die wichtigsten Unterschiede zum Vorgaenger:

* Keine doppelte licensing.py -- ein Paket, das beide Anwendungen
  installieren, statt zweier Dateien, die byte-identisch bleiben sollen.
* Der Webprozess laeuft unprivilegiert; alles, was Root braucht, geht ueber
  einen einzigen Helfer mit Positivlisten fuer jedes Argument.
* CSRF-Schutz ueberhaupt -- der Vorgaenger hatte keinen.
* Rechte werden serverseitig geprueft, nicht nur im Template ausgeblendet.
* Keine Lizenz ohne master_endpoint: eine Ausstellung ohne Endpunkt wird
  abgelehnt statt eine Lizenz zu erzeugen, die sich nie aktivieren kann.
* Offline-Aktivierung in beide Richtungen; die Lizenz bleibt als
  "Aktivierung offen" markiert, bis sie zurueckkommt.
* Getrennte Signaturkontexte je Nachrichtenart, Nonce gegen Wiedereinspielung,
  seq gegen das Zurueckrollen auf eine aeltere Lizenz.
* Kein Hostname im Maschinen-Fingerabdruck.
* Verschachtelte Datenbankverbindungen sind ein Fehler, kein Deadlock.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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2026-09-02 18:01:23 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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commit f7805a2180
211 changed files with 31099 additions and 14759 deletions
+558
View File
@@ -0,0 +1,558 @@
#!/usr/bin/env bash
# =============================================================================
# Installation und Aktualisierung von TESM und TESM-Lizenzserver.
#
# Aufruf (aus dem entpackten Release-Verzeichnis):
# sudo bash deploy/install.sh --app tesm
# sudo bash deploy/install.sh --app tesm-license
# sudo bash deploy/install.sh --app tesm --instance test --port 5100
#
# Die im Vorgaengerprojekt real aufgetretenen Fallen sind hier von vornherein
# vermieden -- jeweils mit Kommentar an der Stelle, wo es zaehlt:
#
# * Die nginx-Site-Datei wird bei jedem Lauf **inhaltlich verglichen** und bei
# Abweichung erneuert. Der Vorgaenger schrieb sie nur, wenn sie fehlte -- ein
# einmal falscher alias-Pfad blieb dadurch ueber Jahre stehen und lieferte
# alle statischen Dateien als 404.
# * pip laeuft immer ueber "python3 -m pip", nie ueber den venv-Shim: dessen
# Shebang baeckt einen absoluten Pfad ein, der bei einer Verzeichnis-
# umbenennung bricht (live auf POETEST reproduziert).
# * Vor jedem Update ein vollstaendiges Backup -- unabhaengig davon, ob sich
# das Schema geaendert hat. Ein reiner Code-Fehler soll durch dasselbe Netz
# laufen.
# * Nach dem Update ein Health-Check mit automatischem Rollback.
# * Instanzdaten (Datenbank, Schluessel, Lizenz) sind vom Abgleich
# ausgeschlossen und werden nie ueberschrieben.
# =============================================================================
set -euo pipefail
APP=""
INSTANCE=""
PORT=""
HTTP_PORT=""
SKIP_PACKAGES=0
ASSUME_YES=0
HTTPS=0
HTTPS_PORT=""
DOMAIN=""
ACME_EMAIL=""
SCRIPT_DIR="$(cd "$(dirname "${BASH_SOURCE[0]}")" && pwd)"
REPO_DIR="$(cd "$SCRIPT_DIR/.." && pwd)"
COLOR_OK=$'\033[32m'; COLOR_WARN=$'\033[33m'; COLOR_ERR=$'\033[31m'; COLOR_OFF=$'\033[0m'
step() { printf '\n%s==>%s %s\n' "$COLOR_OK" "$COLOR_OFF" "$*"; }
warn() { printf '%s !!%s %s\n' "$COLOR_WARN" "$COLOR_OFF" "$*"; }
fail() { printf '%s !!%s %s\n' "$COLOR_ERR" "$COLOR_OFF" "$*" >&2; exit 1; }
info() { printf ' %s\n' "$*"; }
usage() {
cat <<'USAGE'
Verwendung: install.sh --app <tesm|tesm-license> [Optionen]
--app <name> Welche Anwendung installiert wird (Pflicht)
--instance <name> Zusaetzliche Instanz neben der Hauptinstallation.
Erzeugt /srv/<app>-<name>, <app>-<name>.service usw.
Damit laesst sich eine neue Version testen, ohne die
laufende anzufassen.
--port <nummer> Port des Anwendungsservers (Standard: 5000 bzw. 5001)
--http-port <nr> Port, auf dem nginx diese Instanz anbietet (Standard 80).
Fuer eine Testinstanz neben einer laufenden Produktion:
auf Port 80 kann nur eine Site die Vorgabe sein.
--https HTTPS einrichten: Port 443 mit TLS, Port 80 leitet
dorthin um (ausser dem ACME-Pfad), HSTS aktiv,
Sitzungscookie mit Secure-Flag. Ohne --domain wird ein
selbstsigniertes Zertifikat erzeugt (geschlossene Netze);
mit --domain wird zusaetzlich versucht, ein
Let's-Encrypt-Zertifikat zu holen.
--https-port <nr> Wie --https, aber auf abweichendem Port (Testinstanz).
--domain <name> Oeffentlicher Name dieser Installation.
--acme-email <a> Kontaktadresse fuer Let's Encrypt.
--skip-packages Keine Systempakete installieren
--yes Rueckfragen ueberspringen
USAGE
}
while [[ $# -gt 0 ]]; do
case "$1" in
--app) APP="${2:?}"; shift 2 ;;
--instance) INSTANCE="${2:?}"; shift 2 ;;
--port) PORT="${2:?}"; shift 2 ;;
--http-port) HTTP_PORT="${2:?}"; shift 2 ;;
--https) HTTPS=1; shift ;;
--https-port) HTTPS_PORT="${2:?}"; HTTPS=1; shift 2 ;;
--domain) DOMAIN="${2:?}"; shift 2 ;;
--acme-email) ACME_EMAIL="${2:?}"; shift 2 ;;
--skip-packages) SKIP_PACKAGES=1; shift ;;
--yes|-y) ASSUME_YES=1; shift ;;
-h|--help) usage; exit 0 ;;
*) fail "unbekannte Option: $1" ;;
esac
done
[[ -n "$APP" ]] || { usage; fail "--app fehlt"; }
[[ "$APP" == "tesm" || "$APP" == "tesm-license" ]] || fail "--app muss tesm oder tesm-license sein"
# Seit die beiden Anwendungen in getrennten Repositorien liegen, bringt ein
# Auscheckout nur die eigene mit. Ohne diese Pruefung waere die Meldung ein
# Folgefehler tief im Installationslauf statt eines klaren Satzes hier.
[[ -d "$REPO_DIR/apps/$APP" ]] || fail "In diesem Verzeichnis liegt '$APP' nicht ($REPO_DIR/apps/$APP fehlt). Vorhanden: $(
ls -1 "$REPO_DIR/apps" 2>/dev/null | tr '
' ' ' || echo 'nichts')"
[[ "$(id -u)" -eq 0 ]] || fail "bitte mit sudo ausfuehren"
[[ -z "$INSTANCE" || "$INSTANCE" =~ ^[a-z0-9-]{1,16}$ ]] || fail "ungueltiger Instanzname"
# -- Namensraum --------------------------------------------------------------
NAME="$APP"
[[ -n "$INSTANCE" ]] && NAME="$APP-$INSTANCE"
ROOT="/srv/$NAME"
LOG_DIR="/var/log/$NAME"
SERVICE_USER="$APP"
UNIT="$NAME.service"
MONITOR_UNIT="$NAME-monitor.service"
NGINX_SITE="/etc/nginx/sites-available/$NAME"
ENV_PREFIX="TESM_"
[[ "$APP" == "tesm-license" ]] && ENV_PREFIX="TESM_LICENSE_"
if [[ -z "$PORT" ]]; then
PORT=5000
[[ "$APP" == "tesm-license" ]] && PORT=5001
[[ -n "$INSTANCE" ]] && PORT=$((PORT + 100))
fi
if [[ -z "$HTTP_PORT" ]]; then
HTTP_PORT=80
[[ -n "$INSTANCE" ]] && HTTP_PORT=8080
fi
if [[ -z "$HTTPS_PORT" ]]; then
HTTPS_PORT=443
[[ -n "$INSTANCE" ]] && HTTPS_PORT=8443
fi
# Das Secure-Flag am Sitzungscookie darf erst gesetzt werden, wenn es
# tatsaechlich HTTPS gibt -- sonst kommt das Cookie nie beim Browser an und die
# Anmeldung schlaegt ohne erkennbaren Grund fehl.
# Bei einer Aktualisierung zaehlt, was schon gilt: wer HTTPS eingerichtet hat,
# darf es durch ein Update ohne --https nicht verlieren. Ein zurueckgesetztes
# Secure-Flag wuerde die Anmeldung stillschweigend unmoeglich machen -- der
# Browser sendet das Cookie dann weiter nur ueber HTTPS, die Anwendung setzt es
# aber ohne das Flag neu, und beide reden aneinander vorbei.
COOKIE_SECURE=0
if [[ -f "/etc/tesm/$NAME.env" ]] && grep -q "^${ENV_PREFIX}COOKIE_SECURE=1" "/etc/tesm/$NAME.env"; then
COOKIE_SECURE=1
fi
[[ $HTTPS -eq 1 ]] && COOKIE_SECURE=1
[[ -z "$DOMAIN" || "$DOMAIN" =~ ^[A-Za-z0-9]([A-Za-z0-9.-]{0,251}[A-Za-z0-9])?$ ]] || fail "ungueltige Domain: $DOMAIN"
TIMESTAMP="$(date +%Y%m%d-%H%M%S)"
BACKUP_DIR="/srv/$NAME-backup-$TIMESTAMP"
FAILED_DIR="/srv/$NAME-failed-$TIMESTAMP"
# Einziges Signal fuer "schon installiert": die Datenbank ist da.
IS_UPDATE=0
[[ -f "$ROOT/data/app.db" ]] && IS_UPDATE=1
step "TESM-Installation"
info "Anwendung : $APP${INSTANCE:+ (Instanz $INSTANCE)}"
info "Ziel : $ROOT"
info "Dienst : $UNIT auf 127.0.0.1:$PORT"
if [[ $HTTPS -eq 1 ]]; then
info "nginx : Port $HTTPS_PORT (HTTPS), Port $HTTP_PORT leitet um"
elif [[ "$COOKIE_SECURE" == "1" ]]; then
info "nginx : HTTPS ist bereits eingerichtet und bleibt unveraendert"
if [[ -n "$DOMAIN" ]]; then
info "Zertifikat : Lets Encrypt fuer $DOMAIN, sonst selbstsigniert"
else
info "Zertifikat : selbstsigniert (keine Domain angegeben)"
fi
else
info "nginx : Port $HTTP_PORT (nur HTTP)"
fi
info "Modus : $([[ $IS_UPDATE -eq 1 ]] && echo Aktualisierung || echo Neuinstallation)"
if [[ $ASSUME_YES -eq 0 ]]; then
read -r -p "Fortfahren? [j/N] " answer
[[ "$answer" =~ ^[jJyY]$ ]] || fail "abgebrochen"
fi
# -- Systempakete ------------------------------------------------------------
if [[ $SKIP_PACKAGES -eq 0 ]]; then
step "Systempakete"
PACKAGES=(python3 python3-venv python3-pip nginx sqlite3 rsync logrotate ca-certificates curl)
if [[ "$APP" == "tesm" ]]; then
PACKAGES+=(iputils-ping openssh-client cifs-utils)
fi
export DEBIAN_FRONTEND=noninteractive
apt-get update -qq
apt-get install -y -qq "${PACKAGES[@]}"
info "${#PACKAGES[@]} Pakete geprueft"
else
info "Systempakete uebersprungen"
fi
# -- Dienstbenutzer ----------------------------------------------------------
step "Dienstbenutzer"
if ! id -u "$SERVICE_USER" >/dev/null 2>&1; then
useradd --system --home-dir "$ROOT" --shell /usr/sbin/nologin "$SERVICE_USER"
info "Benutzer $SERVICE_USER angelegt"
else
info "Benutzer $SERVICE_USER existiert"
fi
# Der Vorgaenger lief als root. Hier laeuft der Dienst unprivilegiert; Rootrechte
# gibt es ausschliesslich ueber den Helfer.
# -- Backup ------------------------------------------------------------------
if [[ $IS_UPDATE -eq 1 ]]; then
step "Sicherung vor der Aktualisierung"
systemctl stop "$UNIT" 2>/dev/null || true
[[ "$APP" == "tesm" ]] && systemctl stop "$MONITOR_UNIT" 2>/dev/null || true
cp -a "$ROOT" "$BACKUP_DIR"
info "Sicherung: $BACKUP_DIR"
fi
# -- Dateien abgleichen ------------------------------------------------------
step "Anwendungsdateien"
mkdir -p "$ROOT"
rsync -a --delete \
--exclude 'venv' \
--exclude 'data' \
--exclude '*.pyc' \
--exclude '__pycache__' \
--exclude '.git' \
--exclude 'tests' \
"$REPO_DIR/" "$ROOT/"
mkdir -p "$ROOT/data" "$LOG_DIR"
info "Dateien abgeglichen (Instanzdaten unter data/ bleiben unangetastet)"
# -- venv --------------------------------------------------------------------
step "Python-Umgebung"
if [[ ! -x "$ROOT/venv/bin/python3" ]]; then
python3 -m venv "$ROOT/venv"
info "venv erzeugt"
fi
# Immer ueber "python3 -m pip" -- der pip-Shim im venv baeckt einen absoluten
# Pfad in seinen Shebang, der nach einer Umbenennung des Verzeichnisses bricht.
"$ROOT/venv/bin/python3" -m pip install --quiet --upgrade pip setuptools wheel
"$ROOT/venv/bin/python3" -m pip install --quiet \
"$ROOT/packages/tesm-licensing" \
"$ROOT/packages/tesm-core" \
"$ROOT/apps/$APP" \
gunicorn
if [[ "$APP" == "tesm" ]]; then
"$ROOT/venv/bin/python3" -m pip install --quiet flask-sock
fi
info "Abhaengigkeiten installiert"
# -- Statische Dateien fuer nginx --------------------------------------------
step "Statische Dateien"
rm -rf "$ROOT/static" "$ROOT/static-core"
CORE_STATIC="$("$ROOT/venv/bin/python3" -c \
'import tesm_core, pathlib; print(pathlib.Path(tesm_core.__file__).parent / "static" / "tesm_core")')"
APP_MODULE="$APP"
[[ "$APP" == "tesm-license" ]] && APP_MODULE="tesm_license"
APP_STATIC="$("$ROOT/venv/bin/python3" -c \
"import $APP_MODULE, pathlib; print(pathlib.Path($APP_MODULE.__file__).parent / 'static')")"
cp -a "$CORE_STATIC" "$ROOT/static-core"
[[ -d "$APP_STATIC" ]] && cp -a "$APP_STATIC" "$ROOT/static" || mkdir -p "$ROOT/static"
info "nginx liefert /core-assets/ und /assets/ direkt aus"
# -- Privilegierter Helfer ---------------------------------------------------
step "Privilegierter Helfer und sudoers"
install -d -o root -g root -m 0755 /usr/local/lib/tesm
install_if_changed() {
local src="$1" dst="$2" mode="$3" owner="${4:-root:root}"
if [[ -f "$dst" ]] && cmp -s "$src" "$dst"; then
return 1
fi
install -o "${owner%%:*}" -g "${owner##*:}" -m "$mode" "$src" "$dst"
return 0
}
install_if_changed "$ROOT/deploy/tesm-helper" /usr/local/lib/tesm/tesm-helper 0755 && \
info "Helfer aktualisiert" || info "Helfer unveraendert"
# visudo -c prueft die Datei, bevor sie aktiv wird -- eine kaputte sudoers-Datei
# waere sonst ein Totalausfall der Administration.
TMP_SUDO="$(mktemp)"
cp "$ROOT/deploy/sudoers/$APP" "$TMP_SUDO"
visudo -c -f "$TMP_SUDO" >/dev/null || fail "sudoers-Datei ist fehlerhaft"
install -o root -g root -m 0440 "$TMP_SUDO" "/etc/sudoers.d/$APP"
rm -f "$TMP_SUDO"
info "sudoers: $SERVICE_USER darf ausschliesslich tesm-helper als root aufrufen"
# -- Rechte ------------------------------------------------------------------
step "Dateirechte"
chown -R "$SERVICE_USER:$SERVICE_USER" "$ROOT/data" "$LOG_DIR"
chown -R root:root "$ROOT/packages" "$ROOT/apps" "$ROOT/deploy" 2>/dev/null || true
chmod 0750 "$ROOT/data"
chmod 0755 "$LOG_DIR"
find "$ROOT/data" -maxdepth 1 -name '*.key*' -o -name 'data.keys' -o -name '*signing_key*' \
| xargs -r chmod 0600
info "Datenverzeichnis 0750, Schluesseldateien 0600"
# -- Umgebungsdatei ----------------------------------------------------------
step "Umgebung"
# Eine Quelle fuer beide Seiten: die systemd-Unit liest sie ueber
# EnvironmentFile, die Kommandozeilenwerkzeuge ueber ihren Wrapper. Ohne das
# wuesste "tesm-admin" nicht, wo die Instanz liegt, und wuerde sich eine leere
# Datenbank im Arbeitsverzeichnis anlegen.
install -d -o root -g root -m 0755 /etc/tesm
ENV_FILE="/etc/tesm/$NAME.env"
TMP_ENV="$(mktemp)"
{
echo "# Von install.sh erzeugt fuer $NAME -- nicht von Hand bearbeiten."
echo "${ENV_PREFIX}BASE_DIR=$ROOT"
echo "${ENV_PREFIX}DATA_DIR=$ROOT/data"
echo "${ENV_PREFIX}LOG_DIR=$LOG_DIR"
# Name dieser Installation auf dem Host. Alles ausserhalb von /srv/<name>
# -- nginx-Site, netplan-Datei, logrotate-Regel, Zertifikatsverzeichnis,
# Sitzungscookie -- laeuft darueber. Ohne das wuerde eine Testinstanz beim
# Speichern der Webserver-Einstellungen die Site der Produktion
# ueberschreiben und beide teilten sich dasselbe Cookie.
echo "${ENV_PREFIX}SITE_KEY=$NAME"
# Genau die Adresse, auf die gunicorn hoert. nginx nimmt sie von hier als
# proxy_pass-Ziel -- so koennen Dienst und Reverse Proxy nicht auseinander
# laufen. Vorher stand die 5000 fest im Code: eine Instanz auf 5100 erzeugte
# damit eine Site, die auf die andere Installation zeigte.
echo "${ENV_PREFIX}BIND=127.0.0.1:$PORT"
echo "${ENV_PREFIX}COOKIE_SECURE=$COOKIE_SECURE"
echo "${ENV_PREFIX}TRUSTED_PROXY_HOPS=1"
echo "PYTHONUNBUFFERED=1"
} > "$TMP_ENV"
install_if_changed "$TMP_ENV" "$ENV_FILE" 0640 "root:$SERVICE_USER" >/dev/null && info "Umgebungsdatei $ENV_FILE geschrieben" || info "Umgebungsdatei unveraendert"
rm -f "$TMP_ENV"
if [[ "$COOKIE_SECURE" == "1" ]]; then
info "COOKIE_SECURE=1 -- die Anmeldung funktioniert damit nur ueber HTTPS."
else
info "Hinweis: COOKIE_SECURE=0 bis HTTPS eingerichtet ist. Danach: install.sh --https"
info " erneut aufrufen oder in $ENV_FILE auf 1 setzen und Dienst neu starten."
fi
# Wrapper, damit die Werkzeuge dieselbe Umgebung sehen wie der Dienst.
ADMIN_BIN="tesm-admin"
[[ "$APP" == "tesm-license" ]] && ADMIN_BIN="tesm-license-admin"
TMP_WRAPPER="$(mktemp)"
cat > "$TMP_WRAPPER" <<WRAPPER
#!/bin/sh
# Von install.sh erzeugt: laedt die Instanzumgebung und ruft das Werkzeug auf.
set -eu
set -a
. "$ENV_FILE"
set +a
exec "$ROOT/venv/bin/$ADMIN_BIN" "\$@"
WRAPPER
install_if_changed "$TMP_WRAPPER" "/usr/local/bin/$NAME-admin" 0755 >/dev/null && info "Werkzeug: $NAME-admin" || true
rm -f "$TMP_WRAPPER"
# -- systemd -----------------------------------------------------------------
step "systemd"
UNITS_CHANGED=0
render_unit() {
local src="$1" dst="$2"
local tmp; tmp="$(mktemp)"
sed -e "s#/srv/$APP#$ROOT#g" \
-e "s#/var/log/$APP#$LOG_DIR#g" \
-e "s#127.0.0.1:5000#127.0.0.1:$PORT#" \
-e "s#127.0.0.1:5001#127.0.0.1:$PORT#" \
-e "/^WorkingDirectory=/a EnvironmentFile=$ENV_FILE" \
"$src" > "$tmp"
install_if_changed "$tmp" "$dst" 0644 && UNITS_CHANGED=1
rm -f "$tmp"
}
render_unit "$ROOT/deploy/systemd/$APP.service" "/etc/systemd/system/$UNIT"
if [[ "$APP" == "tesm" ]]; then
render_unit "$ROOT/deploy/systemd/tesm-monitor.service" "/etc/systemd/system/$MONITOR_UNIT"
fi
[[ $UNITS_CHANGED -eq 1 ]] && systemctl daemon-reload && info "Units neu geladen" \
|| info "Units unveraendert"
# -- logrotate ---------------------------------------------------------------
TMP_ROTATE="$(mktemp)"
sed -e "s#/var/log/$APP/#$LOG_DIR/#" "$ROOT/deploy/logrotate/$APP" > "$TMP_ROTATE"
install_if_changed "$TMP_ROTATE" "/etc/logrotate.d/$NAME" 0644 >/dev/null && info "logrotate aktualisiert"
rm -f "$TMP_ROTATE"
# -- nginx -------------------------------------------------------------------
step "nginx"
TMP_SITE="$(mktemp)"
sed -e "s#/srv/$APP/#$ROOT/#g" \
-e "s#127.0.0.1:5000#127.0.0.1:$PORT#g" \
-e "s#127.0.0.1:5001#127.0.0.1:$PORT#g" \
-e "s#listen 80;#listen $HTTP_PORT;#" \
-e "s#listen \[::\]:80;#listen [::]:$HTTP_PORT;#" \
-e "s#/var/www/$APP-acme#/var/www/$NAME-acme#g" \
"$ROOT/deploy/nginx/$APP.conf" > "$TMP_SITE"
# Auf Port 80 kann nur eine Site die Vorgabe sein. Eine Instanz neben der
# Produktion bekommt darum ueber --http-port einen eigenen Port -- sonst
# verdeckt sie die laufende Installation (nginx meldet dann
# "conflicting server name" und ignoriert eine der beiden).
if [[ -n "$INSTANCE" && "$HTTP_PORT" == "80" ]]; then
warn "Instanz $INSTANCE auf Port 80: sie verdeckt moeglicherweise die Hauptinstallation."
fi
# Inhaltsvergleich statt reiner Existenzpruefung -- genau der Punkt, an dem der
# Vorgaenger einen falschen alias-Pfad jahrelang mitschleppte. Die Anwendung
# schreibt diese Datei spaeter ohnehin selbst neu (Verwaltung -> Webserver);
# hier geht es nur um einen funktionierenden Erststart.
if [[ -f "$NGINX_SITE" ]] && ! cmp -s "$TMP_SITE" "$NGINX_SITE"; then
if grep -qE "alias\s+$ROOT/(static|static-core)/;" "$NGINX_SITE"; then
info "Vorhandene Site-Konfiguration behalten (alias-Pfade stimmen)"
else
warn "Vorhandene Site-Konfiguration zeigt auf falsche Pfade -- wird erneuert"
cp "$NGINX_SITE" "$NGINX_SITE.bak-$TIMESTAMP"
install -m 0644 "$TMP_SITE" "$NGINX_SITE"
fi
elif [[ ! -f "$NGINX_SITE" ]]; then
install -m 0644 "$TMP_SITE" "$NGINX_SITE"
info "Site-Konfiguration angelegt"
fi
TMP_SITE_KEEP="$TMP_SITE"
ln -sfn "$NGINX_SITE" "/etc/nginx/sites-enabled/$NAME"
rm -f /etc/nginx/sites-enabled/default
mkdir -p "/var/www/$NAME-acme"
chown -R www-data:www-data "/var/www/$NAME-acme"
# "alias-Pfade stimmen" heisst noch nicht "nginx akzeptiert die Datei". Eine
# von Hand nachgebesserte Site kann syntaktisch kaputt sein -- und dann
# scheitert nicht nur diese Installation, sondern jeder Reload des Webservers,
# auch fuer alle anderen Sites. Darum: pruefen, und im Zweifel die frisch
# erzeugte Vorlage nehmen.
if ! nginx -t >/dev/null 2>&1; then
warn "nginx lehnt die vorhandene Site-Konfiguration ab -- sie wird durch die Vorlage ersetzt."
[[ -f "$NGINX_SITE" ]] && cp "$NGINX_SITE" "$NGINX_SITE.bak-$TIMESTAMP"
install -m 0644 "$TMP_SITE_KEEP" "$NGINX_SITE"
nginx -t >/dev/null 2>&1 || fail "nginx lehnt auch die Vorlage ab -- bitte 'nginx -t' pruefen. Sicherung: $NGINX_SITE.bak-$TIMESTAMP"
fi
rm -f "$TMP_SITE_KEEP"
systemctl reload nginx
info "nginx neu geladen"
# -- Datenbank und Start -----------------------------------------------------
step "Anwendung starten"
# Das Schema entsteht beim ersten Start durch die Migrationen -- es gibt kein
# separates Init-Skript mehr.
systemctl enable --now "$UNIT" >/dev/null
if [[ "$APP" == "tesm" ]]; then
systemctl enable --now "$MONITOR_UNIT" >/dev/null
fi
# -- Health-Check und Rollback ----------------------------------------------
step "Gesundheitspruefung"
HEALTHY=0
for attempt in $(seq 1 20); do
if curl -fsS --max-time 3 "http://127.0.0.1:$PORT/gesundheit" >/dev/null 2>&1; then
HEALTHY=1
info "Antwort nach ${attempt}x"
break
fi
sleep 2
done
if [[ $HEALTHY -eq 0 ]]; then
warn "Die Anwendung antwortet nicht."
if [[ $IS_UPDATE -eq 1 ]]; then
warn "Rollback wird ausgefuehrt."
systemctl stop "$UNIT" 2>/dev/null || true
[[ "$APP" == "tesm" ]] && systemctl stop "$MONITOR_UNIT" 2>/dev/null || true
mv "$ROOT" "$FAILED_DIR"
cp -a "$BACKUP_DIR" "$ROOT"
systemctl start "$UNIT" || true
[[ "$APP" == "tesm" ]] && systemctl start "$MONITOR_UNIT" || true
fail "Aktualisierung fehlgeschlagen. Alter Stand wiederhergestellt.
Fehlgeschlagene Version : $FAILED_DIR
Sicherung : $BACKUP_DIR
Protokoll : journalctl -u $UNIT -n 100"
fi
fail "Neuinstallation fehlgeschlagen. Protokoll: journalctl -u $UNIT -n 100"
fi
URL_HINT="http://<host>:$HTTP_PORT/"
[[ "$HTTP_PORT" == "80" ]] && URL_HINT="http://<host>/"
# HTTPS war schon eingerichtet und wird durch dieses Update nicht angefasst.
[[ $HTTPS -eq 0 && "$COOKIE_SECURE" == "1" ]] && URL_HINT="https://<host>/ (unveraendert)"
# -- HTTPS -------------------------------------------------------------------
# Bewusst erst hier: die Anwendung muss laufen, denn sie erzeugt die
# TLS-Konfiguration selbst (tesm-admin web-setup). Das Installationsskript
# baut sich keine zweite, konkurrierende Vorlage -- genau daran ist der
# Vorgaenger gescheitert.
if [[ $HTTPS -eq 1 ]]; then
step "HTTPS einrichten"
WEB_ARGS=(web-setup --https --apply --self-signed
--http-port "$HTTP_PORT" --https-port "$HTTPS_PORT")
if [[ -n "$DOMAIN" ]]; then
# HSTS nur mit einem Zertifikat, dem Browser auch trauen. Bei einem
# selbstsignierten waere es eine Falle: der Browser merkt sich fuer Monate,
# dass er die Seite nur ueber HTTPS aufrufen darf -- und zeigt bei jedem
# Aufruf eine Warnung, die sich nicht mehr wegklicken laesst.
WEB_ARGS+=(--domain "$DOMAIN")
if [[ -n "$ACME_EMAIL" ]]; then
# Let's Encrypt verlangt ohnehin eine Kontaktadresse. Sie ist damit das
# eindeutige Signal "hol ein oeffentliches Zertifikat" -- ohne sie bleibt
# es bei einem selbstsignierten, auch wenn eine Domain gesetzt ist
# (interne Namen wie lizenz.firma.local kann keine CA bestaetigen).
WEB_ARGS+=(--acme --acme-email "$ACME_EMAIL" --hsts)
info "Versuche Lets Encrypt fuer $DOMAIN; bei Misserfolg selbstsigniert."
else
info "Domain $DOMAIN, aber keine --acme-email: selbstsigniert, ohne HSTS."
fi
else
info "Ohne Domain: selbstsigniertes Zertifikat, ohne HSTS."
fi
if sudo -u "$SERVICE_USER" "/usr/local/bin/$NAME-admin" "${WEB_ARGS[@]}"; then
info "HTTPS aktiv."
URL_HINT="https://<host>/"
[[ "$HTTPS_PORT" == "443" ]] || URL_HINT="https://<host>:$HTTPS_PORT/"
else
warn "HTTPS-Einrichtung fehlgeschlagen -- die Installation laeuft weiter ueber HTTP."
warn "Nachtraeglich: sudo -u $SERVICE_USER $NAME-admin web-setup --https --self-signed --hsts --apply"
# Ein Secure-Cookie ohne HTTPS macht die Anmeldung unmoeglich. Lieber
# zurueckdrehen als eine Installation hinterlassen, an der niemand mehr
# ankommt.
if grep -q "^${ENV_PREFIX}COOKIE_SECURE=1" "$ENV_FILE"; then
sed -i "s/^${ENV_PREFIX}COOKIE_SECURE=1/${ENV_PREFIX}COOKIE_SECURE=0/" "$ENV_FILE"
systemctl restart "$UNIT"
warn "COOKIE_SECURE auf 0 zurueckgesetzt, damit die Anmeldung weiter funktioniert."
fi
fi
fi
if [[ $IS_UPDATE -eq 1 ]]; then
rm -rf "$BACKUP_DIR"
info "Sicherung entfernt (Aktualisierung erfolgreich)"
fi
# -- Abschluss ---------------------------------------------------------------
step "Fertig"
ADMIN_CMD="tesm-admin"
[[ "$APP" == "tesm-license" ]] && ADMIN_CMD="tesm-license-admin"
cat <<SUMMARY
Anwendung : $APP${INSTANCE:+ (Instanz $INSTANCE)}
Verzeichnis : $ROOT
Protokolle : $LOG_DIR
Dienst : systemctl status $UNIT
Erreichbar : $URL_HINT
Naechste Schritte:
SUMMARY
if [[ "$APP" == "tesm-license" ]]; then
cat <<SUMMARY
1. Signaturschluessel erzeugen und sofort sichern:
sudo -u $SERVICE_USER $NAME-admin init-key
2. Eigene Master-Lizenz ausstellen:
sudo -u $SERVICE_USER $NAME-admin bootstrap
3. Administrator anlegen:
sudo -u $SERVICE_USER $NAME-admin create-admin
SUMMARY
else
cat <<SUMMARY
1. Administrator anlegen:
sudo -u $SERVICE_USER $NAME-admin create-admin
2. Lizenzdatei einspielen unter Verwaltung -> Lizenz
SUMMARY
fi
cat <<'SUMMARY'
Danach in der Anwendung unter "Verwaltung -> Webserver und TLS" die Domain
eintragen, ein Zertifikat anfordern und die Konfiguration uebernehmen --
damit laeuft der Zugriff ueber HTTPS auf Port 443 mit Umleitung von 80.
SUMMARY