Aktualisierungsweg gangbar machen

Drei Fehler, die erst beim Aktualisieren auffallen -- also genau dann, wenn
niemand sie sehen will:

* update.sh zeigte auf "gitea.example.invalid" und den Besitzer "wis". Auf
  keinem Host konnte das funktionieren, und die Doku erwaehnte die Variablen
  nicht, mit denen man es haette umlenken koennen. Die Vorgaben zeigen jetzt
  dorthin, wo die Releases liegen; das Repository heisst wie die Anwendung.
* update.sh gab nichts an install.sh weiter. Eine benannte Instanz war damit
  nicht aktualisierbar: ohne --instance entsteht neben "tesm-opus" eine
  zweite Installation namens "tesm", mit eigener Datenbank und eigener
  nginx-Site.
* install.sh setzte bei einer Instanz die Ports auf 8080/8443 zurueck, auch
  wenn sie seit der Installation auf Port 80 lief. Ein Reverse Proxy davor
  haette danach ins Leere gezeigt. Bestehende Ports werden jetzt aus
  Umgebungsdatei und nginx-Site uebernommen -- dieselbe Regel wie beim
  Secure-Flag: eine Aktualisierung nimmt nichts weg, was nicht ausdruecklich
  neu gesetzt wird.

Zwei Tests fuehren dazu die echten Zeilen aus den Skripten aus, statt sie
nachzubauen. Beide fallen ohne die Korrektur durch.

Ausserdem: die vier subprocess-Aufrufe im Textmodus nageln die Kodierung auf
UTF-8 fest. "text=True" allein nimmt die Locale des Prozesses -- unter systemd
haeufig C/ASCII --, und das Lesen bricht ab, sobald ein Werkzeug einen Umlaut
ausgibt. Der Fehler entstand im Leser-Thread von subprocess und damit weit weg
von seiner Ursache; im Testlauf war er als Warnung sichtbar.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
2026-09-03 00:11:22 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent ab5fda658e
commit 85bec34d7d
5 changed files with 85 additions and 7 deletions
+38
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@@ -103,6 +103,44 @@ Aktualisierung ist, und tut dann zusätzlich:
Eine bereits eingerichtete HTTPS-Konfiguration bleibt erhalten, auch ohne
`--https`.
### Ohne Quellbaum: `update.sh`
Liegt kein entpacktes Release vor, holt `update.sh` es selbst -- es lädt das
Release-Asset, entpackt es und ruft dessen `install.sh` auf:
```bash
sudo bash /opt/tesm/deploy/update.sh tesm
sudo bash /opt/tesm-license/deploy/update.sh tesm-license
```
Alles nach dem Tag geht unverändert an `install.sh` weiter -- das ist der Weg,
eine **benannte Instanz** zu aktualisieren:
```bash
sudo bash /opt/tesm-opus/deploy/update.sh tesm latest --instance opus
```
Ohne `--instance` entstünde daneben eine zweite Installation namens `tesm`, mit
eigener Datenbank und eigener nginx-Site. Die Ports einer bestehenden
Installation bleiben erhalten, auch wenn sie von den Vorgaben abweichen: eine
Aktualisierung verschiebt nichts, was nicht ausdrücklich neu gesetzt wird.
Ohne Tag wird `latest` **über die API aufgelöst**, nicht in die URL geschrieben:
Gitea liefert unter einem Tag-Namen sonst ein automatisch erzeugtes
Quell-Archiv mit HTTP 200 statt des echten Anhangs -- und das enthält kein
Release, sondern den Repositoriumsstand.
Die Bezugsquelle ist voreingestellt und lässt sich über die Umgebung umlenken,
etwa auf eine Spiegelung:
| Variable | Vorgabe |
|---|---|
| `TESM_RELEASE_BASE` | `https://gitea.int.eertmoed.net` |
| `TESM_RELEASE_OWNER` | `alientim` |
| `TESM_RELEASE_REPO` | der Anwendungsname (`tesm` bzw. `tesm-license`) |
Der erwartete Anhang heisst `<repo>-<tag>.tar.gz`.
---
## 4. HTTPS